Untypische Tipps für München

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Der geheime Insider-Guide für München — ungewöhnliche Locations zum Ausgehen, Feiern und Relaxen

München ist mehr als Hofbräuhaus, Grillen am Flaucher oder Party im P1. Wir wollen Euch die alternative Seite der Stadt vorstellen, sei es zum Feiern, zum Relaxen im Park oder für die nächsten Kaffeekränzchen mit Freunden. wollen Euch die alternative Seite der Stadt vorstellen, sei es zum Feiern, zum Relaxen im Park oder für die nächsten Kaffeekränzchen mit Freunden.

1. Das Kreativquartier in Neuhausen

Von wegen, in München gibt es keine Subkultur! Mitten in München, auf dem Gelände der ehemaligen Luitpoldkaserne zwischen Neuhausen, Schwabing und Innenstadt gibt es mit dem Kreativquartier eine lebendige Szene, die seit Jahren vielfältige und interdisziplinäre kreative Freiräume schafft und pflegt. Überall auf dem Gelände werden regelmäßig Performances, Ausstellungen, Workshops oder Konzerte veranstaltet, die man sonst in München eher vergeblich sucht. Alte Industriebauten, bunte Graffitis, wild wuchernde Gärten — auf dem Gelände fühlt man sich in der bayerischen Landeshauptstadt der Lässigkeit Berlins ein bisschen näher. Gelände der ehe-maligen Luitpoldkaserne zwischen Neuhausen, Schwabing und Innenstadt gibt es mit dem Kreativquartier eine lebendige Szene, die seit Jahren vielfältige und interdisziplinäre kreative Freiräume schafft und pflegt. Überall auf dem Gelände werden regelmäßig Performances, Ausstellungen, Workshops oder Konzerte veranstaltet, die man sonst in München eher vergeblich sucht. Alte Industriebauten, bunte Graffitis, wild wuchernde Gärten — auf dem Gelände fühlt man sich in der bayerischen Landeshauptstadt der Lässigkeit Berlins ein bisschen näher.

2. Die Alte Utting in Sendling

Sogar die New York Times hat kürzlich über sie berichtet! Sie ist aber auch ein Blickfang und die vielleicht schönste Neuerung der letzten Jahre. Die Alte Utting, das Ammersee-Schiff von 1950, das mitten in Sendling auf einer Brücke thront und nicht nur Essen und Trinken bietet, sondern auch Kleinkunst, Kabarett, Konzerte, einen Biergarten und sogar einen Weihnachtsmarkt, die Sternenflotte. Egal bei welchem Wetter man vorbeischaut und ob mit Freunden, der Familie oder zu zweit — die Alte Utting überrascht einen jedes Mal aufs Neue.

3. Unter Deck in der Innenstadt

Geheimtipp für alle Leichtmatrosen unter Euch, die zu Drum&Bass ein Bier trinken oder feiern wollen. Meist jeden letzten Donnerstag im Monat trommelt die Crew von „Sustain“ all ihre Leute zusammen, um die Münchner Innenstadt mit „bisschen“ mehr Bass zu beschallen. Ansonsten ist das Unter Deck auch ein Hotspot für Liveauftritte, Lesungen oder um sich ganz „oldschool“ mit Freunden auf einen Drink zu treffen.

4. Der Alte Nördliche Friedhof in der Maxvorstadt

Grünflächen hat München massig – aber kein „Park“ ist so atemberaubend wie der zwischen Arcis-, Adalbert- und Tengstraße. Zwischen 1868 und 1939 war die Anlage nämlich die letzte Ruhestätte für unzählige Menschen. Die verwitterten, moosbedeckten Grabsteine sind heute noch gut zu erkennen auf dem Alten Nordfriedhof. Und mit etwas Glück entdeckt man den einen besonde-ren „Gullideckel“ mit einem romantischen Gedicht drauf … Obwohl man hier joggen darf und Kin-der den Alten Nordfriedhof zum Verstecken spielen lieben, ist es immer noch ein Friedhof, wenn hier auch schon lange keine Toten mehr beerdigt werden.

5. Der ehemalige Olympia-S-Bahnhof am Rand des Olympiaparks

1972 wurde eigens für die Olympischen Spiele eine S-Bahn-Station erbaut. Der Terroranschlag überschattete das Event, die Station wurde einige Jahre später wieder stillgelegt. Das Besondere an der Station: Es gibt sie noch. Zum „Geisterbahnhof“ kommt man über die Fußgängerbrücke vom Olympiapark oder vom Georg-Brauchle-Ring aus. Betreten darf man die zugewucherten Glei-se und den Tunnel mit den Graffitis zwar nicht, aber auch von außen hat dieser Ort etwas Magi-sches — vielleicht Münchens einziger Lost Place!

6. Container Collective im Werksviertel Mitte in Haidhausen

Die bunten Container im Werksviertel Mitte am Ostbahnhof erinnern an die Häfen Hamburgs und vereinen somit den Norden mit dem Süden. In, auf und vor den Containern kann man auf Holzpa-letten mit Freunden das wohlverdiente Feierabendbierchen zischen.

7. Man vs. Machine im Glockenbachviertel

Im Café fällt nicht nur die industrielle Einrichtung auf, sondern auch der exzellente Umgang mit den Kaffeemaschinen, denn hier sind Experten am Werk. Das Ambiente lädt zum Entspannen mit Freunden ein. Sehr zu empfehlen ist der Kaffee, den man mit seinen Dudes kippen kann oder das warme Bananenbrot mit Meersalz und geschmolzener Butter. Das Man Versus Machine ist definitiv ein Spot, an dem man sein Alltagsstress vergessen kann.

8. Hey Luigi im Glockenbach

Für uns der ultimative Tipp, weil wir dort nach (den besten!) Käsespätzle und drei Weinschorlen unsere Seite „gegründet“ haben. Ein bisschen Glockenbachfeeling in Reinkultur: Im Sommer kann man draußen sitzen und das Treiben auf der Holzstraße beobachten. Im Hey Luigi hatten wir schon den ein oder anderen unvergesslichen Abend.

Text: Untypisch München

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