Volleyball und Beachvolleyball: Vereine und Plätze in München

Junge Leute beim Beachvolleyball, Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com
Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com

Hier gibt es Beachplätze und Volleyball-Vereine in München

Volleyball- und Beachvolleyball-Fans kommen auf Münchens Beachplätzen und in den Volleyballvereinen auf ihre Kosten. Die wichtigsten Infos:

Beachvolleyball: Sport mit Strandfeeling in München

Volleyball am Feldmochinger See, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Ein Ausflug in den Sand ist verlockend – genauer gesagt an den Beachvolleyballplatz. Der weiche Untergrund schont die Gelenke und ist gleichzeitig für Ausdauer und Sprungkraft enorm fordernd - hier powert man sich auf spielerische Art so richtig aus. Die Profis treten zum Beachvolleyball in Zweierteams an - Amateure spielen mit mehreren Leuten.

Bei schönem Wetter warten zahlreiche Beachvolleyball-Plätze in München:

  • Die größte Beachvolleyball-Anlage in Bayern mit 13 Plätzen bietet der Zentrale Hochschulsport im Olympiapark - nicht nur für Studenten, sondern für jedermann.
  • Erst eine Runde beim Sport schwitzen und sich dann im erfrischenden Nass abkühlen – was könnte es Schöneres geben? Zum Beispiel am Riemer oder Feldmochinger See.
  • Auch in einigen der Münchner M-Bäder kann man Baden und „Beachen“ – wie die Beachvolleyballer ihre Sportart gerne abkürzen – perfekt verbinden. Im Freibad West stehen den Besuchern beispielsweise zwei Beachvolleyballplätze zur Verfügung. Im Prinzregentenbad genießt man in den warmen Monaten Strandfeeling mit Beachvolleyball, Liegestühlen und Bar.
  • Das Beach38 hat zwar am Werksviertel dicht gemacht, strebt aber eine Neueröffnung in Fröttmaning  auf fast 13.000 Quadratmetern an. Ein genaues Eröffnungsdatum steht allerdings noch nicht fest.
  • Auch Roberto Beach in Aschheim verbreitet karibisches Flair mit Indoor-Beachvolleyball, Cocktails und Spezialitäten vom Grill.

Volleyball-Vereine und Freizeitliga-Teams in München

Frauen beim Volleyball, Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock

Wer in München Volleyball auf Topniveau erleben möchte, sollte die Heimspiele der WWK Volleys Herrsching besuchen - der Verein kämpft in der Bundesliga um Punkte. In München finden aber Volleyballer jeder Spielstärke einen geeigneten Verein.

SV Schwarz-Weiß München und der DJK München Ost unterhalten beispielsweise ambitionierte Abteilungen mit Mannschaften in den höheren Spielklassen. Der große Vorteil am Vereins-Volleyball ist das fachkundige Training, das eine saubere Technik vermittelt.

Wer Volleyball zwar vorwiegend als Freizeitspaß, aber dennoch mit Wettkampfcharakter betreiben möchte, kann sich auch in einer der Freizeitligen anmelden, die in München angeboten werden.

Hier treten Hobbymannschaften gegeneinander an. Neben dem Spaß am sportlichen Wettkampf lernt man auf diese Weise vielleicht auch ein paar nette Leute kennen.

Volleyball in den Münchner Parks

Sommer im Englischen Garten, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Die Sonne strahlt vom Himmel, der Wind weht nicht zu stark – warum also nicht in einen der Münchner Parks gehen und mit Freunden eine Runde Volleyball spielen? Einfach Netz und Ball einpacken und schon kann’s losgehen.

Wer Anschluss zu anderen Volleyballfans sucht, findet beim Freizeitprogramm „Fit im Park“ Mitstreiter. Es läuft in der Regel von Anfang Mai bis Ende September und veranstaltet im Luitpoldpark und im Westpark Volleyballmatches.

Wenn es draußen zu kalt wird, ist das Hallensportprogramm der Stadt München ein guter Anlaufpunkt, bei dem ab Oktober regelmäßig Volleyballtrainings angeboten werden.

Hintergrund: Regeln und Besonderheiten

Junge Leute beim Beachvolleyball, Foto: Kzenon / Shutterstock.com
Foto: Kzenon / Shutterstock.com

Beim Volleyball stehen die Teams von je sechs Spielern durch ein Netz voneinander getrennt auf dem Spielfeld. Es geht darum, den Ball auf den Boden der anderen Spielfeldhälfte zu befördern. Es gibt keine Berührungen mit dem Gegner, aber dennoch ist es wichtig, sich für eine Attacke in Position zu bringen und in die Lücken der Aufstellung zu schlagen.

Der schnelle Wechsel von Defensive und Offensive machen den extremen Reiz des Spiels aus: jede Mannschaft hat nur drei Ballberührungen, um den Ball wieder über das Netz zu befördern. Dazu ist das präzise Zusammenspiel und eine gute Raumaufteilung von höchster Bedeutung.

Beim Beachvolleyball gibt es nur zwei Spieler pro Mannschaft. Das Spielfeld ist kleiner, und der Ball ist etwas größer und weicher. Durch das Laufen im Sand ist es gelenkschonend, aber gleichzeitig auch sehr anstrengend.

Beim Volleyball schult man spielerisch Koordination, Reflexe und Handlungsschnelligkeit. Es hilft auf jeden Fall, Vereinstrainings zu besuchen, denn eine unsaubere Schlagtechnik kann die Gelenke übermäßig beanspruchen oder im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen. Beim Spielen im Park sollte man auf jeden Fall Rücksicht auf andere Parkbesucher nehmen und darauf achten, dass sie durch das Match nicht gestört werden.

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