Gerhard Polt

Fast zehn Jahre mussten die Fans von Gerhard Polt auf seinen nächsten Kinostreich warten: Doch mit „... und Äktschn!“ hatte Anfang 2014 diese Durststrecke endlich ein Ende. Im Interview erzählt der Kabarettist, Regisseur, Autor und Schauspieler vom Dreh und steht dem Kinopublikum Rede und Antwort

Kurz-Biographie des begnadeten Kabarettisten

, Foto: Dionys Asenkerschbaumer
Foto: Dionys Asenkerschbaumer

Ein gleichgültiges „Ja mei“ gehört zu den wichtigsten Aussagen, die aus dem Munde eines waschechten Münchners kommen können. Und genau so einer ist Gerhard Polt. Der 1942 in München geborene und im beschaulichen Altötting aufgewachsene Kabarettist gehört zu den wenigen, die es verstehen, Einzigartigkeit und Klischee zu vermengen, indem sie das eine über das andere stülpen.

Man denke nur an den bitterbösen Kinofilm „Man spricht deutsh“ (1988), in dem der Künstler einen übergewichtigen Durchschnitts-Bayern in Italien spielt – der Albtraum eines jeden Italieners, und dennoch liebenswert. Bekannt wurde Gerhard Polt, der früher als Lehrer arbeitete, in den 70er Jahren mit der berühmten Sketch-Reihe „Fast wia im richtigen Leben“. Im Laufe seiner beachtlichen Karriere veröffentlichte der Satire-Künstler zahlreiche Hörspiele und Bücher, spielte in Kinofilmen mit und war auf Theaterbühnen zu Gast. Viele seiner Bühnenauftritte absolvierte Polt zusammen mit der bayerischen Musik- und Kabarettgruppe Biermösl Blosn. Immer präsent ist und war dabei sein unverwechselbar-treffsicherer Sinn für alltägliche Situationsbeschreibungen. Dafür bedankt er sich indirekt bei seiner Umwelt und sagt: „Die Zeiten für Satire sind immer gut. Sie stirbt nicht, solange der Mensch menschelt.“ Wir freuen uns.

Geburtstag 7. Mai 1942 in München
Beruf Kabarettist, Autor, Schauspieler
Berühmt geworden mit
12-teilige Sketchreihe "Fast wia im richtigen Leben", Erstausstrahlung 1979 bis 1988
Bezug zu München
Ja mei...

Polt-Ausstellung im Literaturhaus zum 70. Geburtstag

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