Münchner Original: Werner Waldhütter

Bayern, Königstreue und Dackel sind Werner Waldhütters Leben – der Ur-Bayer liebt seine Heimat! muenchen.de traf sich mit ihm und seinen beiden Dackeln Kini und Sissi an der Isar.

Werner Waldhütter aus München, Foto: Rico Güttich
Foto: Rico Güttich

Werner Waldhütter zieht auf seinem täglichen Spaziergang an der Münchner Isar die Blicke auf sich. Zünftig mit Tracht und Gamsbart führt er seine beiden Dackel bis zu acht Stunden täglich aus. Gemütlich geht’s zu: wollen die Zamperl Richtung Wasser, wartet der Ur-Bayer geduldig. Kini (genannt nach König Ludwig II) und Sissi sind Werner Waldhütters ganzer Stolz. Seit dem 5. Juli 2012 sind die beiden Dackel sogar verheiratet – Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler von der Kirche St. Maximilian traute die beiden in seiner Tiersegnung.

Sehen und gesehen werden ist für Werner Waldhütter wohl fast genauso wichtig wie Königstreue. Egal ob Viktualienmarkt, Chinesischer Turm oder beim Trachtenumzug zum Münchner Oktoberfest – seit einigen Jahren läuft er hier mit seinen beiden Dackeln vorneweg auf die Theresienwiese!

Waldhütters Frau sorgt sich mit viel Geduld um sein Äußeres, der Bart ist handgedreht. Miesbacher Schuhe, Hut und Lederhose an – damit ist Werner Waldhütter bereit für seine große Bühne: München!

Werner Waldhütter im Interview mit muenchen.de

Werner Waldhütter aus München, Foto: Rico Güttich
Foto: Rico Güttich

Ihr liebster Ort in München?

Die Isar, ich habe von daheim bis hier her, je nachdem wie schnell die zwei sind (die Dackel), keine fünf Minuten. Hier unten dürfen sie ja alleine laufen. Dann gehen sie baden, dann schnüffeln, dann buddeln sie und suchen Zecken.

Ihre Münchner Lieblingsplätze sind…?

Ja, der Englische Garten, weil es da schön ruhig ist zum Teil. Gerade in der Früh' ist es noch ein wenig kühler. Und dort das Mini-Hofbräuhaus, der berühmteste Hundetreffpunkt.

Typisch München ist?

Die netten Leute, die Tracht, der Biergarten, Bier, Königstreue, Dackel.

Was würden Sie an München vermissen?

Biergärten, Dackel und München - das gehört einfach zusammen! Und Rainer Maria Schießler natürlich, das ist doch klar! Was ich nicht vermissen würde, wären die gestressten Leute. Die sind furchtbar!

Wie wäre Ihr perfekter München-Tag?

Da müsste ich zu Hause sein. Sozusagen Rentner sein und einen Haufen Geld haben. Im Biergarten sitzen und Dackel dabei haben.

Was und wen nehmen Sie mit in den Biergarten?

Biergarten geht immer! Mit meiner Frau gehe ich gerne in den Biergarten. Wichtig ist, dass gute Musik gespielt wird und dann passt alles.

Mit welchem Münchner würden Sie gerne ein Bier trinken?

Also, der Liebste wäre mir der Maxl Graf gewesen. Das ist einfach der Ur-Bayer! Einmal habe ich ihn auf der Wiesn getroffen, aber da war ich noch ein Kind. Ich weiß nur noch, dass ich im Bierzelt war. Ich glaube, es war das Armbrustschützenzelt. Da saß er am Stammtisch und ich habe mir ein Autogramm geholt.

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