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Grün und Natur in Freiham


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Ein nachhaltig entwickelter Stadtteil

Der neue Stadtteil wird ökologisch nachhaltig entwickelt: Zum einen sollen viele ansprechend gestaltete Grün- und Freiflächen Freiham zu einem attraktiven Wohngebiet mit hohem Erholungswert machen. Zum anderen setzen die Planerinnen und Planer auf den sparsamen und effizienten Umgang mit vorhandenen Ressourcen.

Die Planung geht einher mit der sparsamen Versiegelung von Flächen und einer angemessenen Dichte der Baustruktur, die durch Grünflächen aufgelockert wird. Zugleich entsteht ein großzügiger Landschaftspark, der das Herzstück des neuen Wohngebiets bildet und südlich der Bodenseestraße mit Ausgleichsflächen fortgesetzt wird. Der Landschaftspark ist über Grünzüge mit der Umgebung vernetzt und soll auch Anwohnerinnen und Anwohner aus den umliegenden Stadtteilen anlocken.

Wohngebiet Freiham-Nord

Die kompakte Wohnbebauung wird durch Grünflächen gegliedert. Die Rahmenplanung sieht zahlreiche Elemente vor:

  • Herzstück des neuen Stadtteils wird der etwa 55 Hektar große Landschaftspark im Westen des Wohngebiets. Der Park ist über eine Allee mit dem Gut Freiham, der Moosschwaige und Aubinger Lohe verbunden. Die Freihamer Allee wird im Park fortgeführt. Um die Grünfläche nicht zu durchschneiden, erfolgt die Zufahrt von der Autobahn ins neue Wohngebiet in Form einer Landschaftsbrücke. Südlich der Bodenseestraße schließen sich Grün- und Ausgleichsflächen an, so dass ein insgesamt 130 Hektar großer Landschaftskorridor entsteht.
  • Das Freiham-Neuaubinger Grünband im Osten ist die Nahtstelle zwischen dem neuen Wohngebiet Freiham-Nord und der bestehenden Siedlung Neuaubing.
  • Von Osten nach Westen ausgerichtete Grünfinger verbinden die alten und neuen Wohngebiete sowie das Freiham-Neuaubinger Grünband mit dem Landschaftspark im Westen. Innerhalb davon verlaufen Fuß- und Radwege.
  • Hinzu kommen Plätze und Grünflächen innerhalb der Wohngebiete, im Sportpark und im Schulcampus.
  • Private Freiflächen sind in Vorgärten, Innenhöfen, Dachgärten und auf Terrassen vorgesehen.
  • Flächen für Urban Gardening können in den öffentlichen und privaten Freiflächen entstehen.

Gewerbegebiet Freiham-Süd

Um ausreichend Abstand zum Gut Freiham und seinen Alleen zu halten und den Eingriff in die Natur zu minimieren, ist das Gewerbegebiet kompakt und flächensparend geplant worden.

Die Planerinnen und Planer haben sich vorab intensiv mit dem Landschaftsraum auseinandergesetzt und übertragen Elemente aus der Natur – im Süden befindet sich der Kreuzlinger Forst, im Osten das Gleislagerbiotop - in das Baugebiet.

Streuobstwiesen und Hecken aus Feldgehölz grenzen den Landschaftsraum vom Gewerbe ab. Das Baugebiet selbst wird von Grünbändern durchzogen, die jeweils von Osten nach Westen verlaufen und unterschiedlich bepflanzt sind. In der Mitte verläuft ein Hain aus Kiefern, an anderer Stelle entsteht ein „Gräserband“. In den Grünbändern befinden sich übergeordnete Fuß- und Radwege, die Sichtbeziehungen zum Gut Freiham bleiben erhalten. In der direkten Umgebung entstehen umfangreiche Ausgleichsflächen.

Rund um den neuen S-Bahnhof

Die öffentlichen Plätze, Grün- und Freiflächen südlich der S-Bahn-Haltestelle Freiham werden nach Entwürfen der Marzlinger Landschaftsarchitekten Narr Rist Türk mit De la Ossa Architekten b17, München, gestaltet. Die Bürogemeinschaft war im Oktober 2012 als Sieger eines Workshops des Baureferats hervorgegangen.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtplanung

Blumenstraße 28b
80331 München