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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Coronavirus: Betreuung in Kita und Kindertagespflege


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Aktuelle Regelungen

    Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten einen Beitragsersatz. Alle Informationen dazu finden Sie unter Finanzielle Unterstützung für Eltern.

    Die Kinderbetreuung findet in folgenden Schritten statt:

    Die für München aktuell gültige Regelung ist jeweils grün hervorgehoben.

    Es gilt die Inzidenzeinstufung des bayerischen Gesundheitsministeriums.

    Die jeweilige Betreuungsform wird jeden Freitag für die kommende Woche festgelegt, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Woche ändert. Für die Woche vom 26. April bis 2. Mai 2021 gelten die Vorgaben für einen Inzidenzwert von über 100.

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Kitabetrieb oder Ihr Kind hatte Kontakt mit einer Covid-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Kitabesuch

    Wer muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

    Kinder bis zum Schulalter in Kitas und Heilpädagogische Tagesstätten (HPTs) müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

    Schulkinder in den Horten, Tagesheimen und den HPTs müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es gelten die gleichen Regelungen wie an den Schulen. In Ausnahmefällen kann die Mund-Nasen-Bedeckung in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abgenommen werden, wenn ein ausreichender Mindestabstand eingehalten wird. Es soll ausdrücklich für Tragepausen gesorgt werden.

    Das Personal und die Trägervertreter*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies dürfte während der Betreuungszeiten regelmäßig der Fall sein. Es soll ausdrücklich für Tragepausen gesorgt werden.

    Externe Personen, wie Eltern, Pädagogische Qualitätsberater*innen, Fachberater*innen, müssen in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

    Wer darf eine Kita oder HPT betreten?

    Kinder können betreut werden, wenn sie 

    • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben,
    • kein Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen oder starken Husten haben,
    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen und
    • keiner Quarantänemaßnahme unterliegen.

    Erwachsene, müssen beim Betreten der Kindertageseinrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich die Hände desinfizieren und in jeder Situation Abstand halten. Eltern, die aus einem vom RKI erklärten Risikogebiet zurückkehren, müssen sich in Quarantäne begeben. Bevor sie ihr Kind wieder in die Einrichtung bringen dürfen, muss ein negatives Testergebnis von Eltern und Kindern vorgelegt werden.

    Dürfen Kinder mit leichten Erkältungssymptomen in die Kita oder HPT gehen?

    Bei folgenden Krankheitssymtomen dürfen Kinder die Einrichtung weiterhin besuchen und benötigen keinen negativen Covid-19-Test:

    • Schnupfen oder Husten aufgrund einer Allergie,
    • verstopfte Nasenatmung ohne Fieber,
    • gelegentlicher Husten,
    • Halskratzen oder Räuspern,
    • kurzzeitiges Naselaufen

    Diese Reaktionen lassen nicht auf eine Coronavirus-Infektion schließen.

    Kinder mit leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen dürfen die Einrichtung nur besuchen, wenn ein negativer Covid-19-Test vorliegt. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren. 

    Nach einer Erkrankung ist eine Betreuung erst wieder möglich,

    • wenn das Kind nur leichte Symptome hatte und wieder gesund ist. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht notwendig.
    • wenn das Kind krank war und wieder gesund ist oder nur noch leichte Krankheitssymptome aufweist. Hier ist ein negativer Corona-Test notwendig.

    Wann müssen Kinder auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kranke Kinder mit starken Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen müssen zuhause bleiben. Sie dürfen die Kita oder HPT erst wieder besuchen, wenn die betreffende Person wieder symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Zudem muss ein negativer Covid-19-Test vorliegen. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Für den Test muss das Kind nicht wieder gesund sein. Der Test kann auch während der Erkrankung durchgeführt werden. Einen Termin können Sie bei der Corona-Teststation Theresienwiese vereinbaren. 

    Welche Regeln gelten für die Kita-/HPT-Mitarbeiter*innen?

    Bei leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten, ist eine Tätigkeit von Mitarbeiter*innen in der Kita oder HPT erst möglich, wenn 

    • nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und 
    • ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest vorliegt. 

    Kranke Mitarbeiter*innen mit starken Symptomen wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot müssen zu Hause bleiben. 

    Sie dürfen ihre Tätigkeit in der Einrichtung erst wieder aufnehmen, wenn 

    • sie mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlicher Husten) sind,
    • sie mindestens 24 Stunden kein Fieber hatten und 
    • ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest vorliegt. 

    Was passiert, wenn das Ergebnis meines Selbsttests positiv ist?

    Ist das Ergebnis im Selbsttest positiv, dann 

    • begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Quarantäne und
    • unterrichten das Gesundheitsamt sowie die Einrichtung.

    Nach einem positiven Selbsttest-Ergebnis ist ein PCR-Test zur Bestätigung notwendig. Sie können eigenständig einen Termin für eine PCR-Testung vereinbaren.

    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung negativ, endet die häusliche Quarantäne spätestens mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.
    • Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die häusliche Quarantäne fortgesetzt. Das Gesundheitsreferat trifft die notwendigen Anordnungen.

    Welche Neuerungen gibt es im Bezug auf Gruppenbildung?

    Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut und gefördert werden. Das Bilden fester Gruppen mit zugeordnetem Personal hält die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall gering und Infektionsketten bleiben nachvollziehbar. Die Gruppengröße ist abhängig von der personellen und räumlichen Ausstattung. Um die regulären Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten, kann Personal gruppenübergreifend tätig werden.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Wer informiert uns über das weitere Vorgehen und wann?

    Wenn Ihr Kind in einer Schule oder Kindertagesstätte Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person gehabt hat, dann werden die Schüler*innen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte vom Gesundheitsreferat benachrichtigt. Die Maßnahmen richten sich grundsätzlich danach, ob und welche Kinder als enge Kontaktpersonen (KP1) einzustufen sind.

    Die Kinder, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsreferats in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert grundsätzlich 14 Tage. Am 14. Tag muss ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest gemacht werden. Nur mit negativem Testergebnis endet die Quarantäne. Sollte Ihnen das negative Testergebnis am Ende des 14. Tages noch nicht vorliegen, verlängert sich die Quarantäne bis zu dem Zeitpunkt, an dem es vorliegt.

    Für wen gilt die Quarantäne?

    Die Quarantäne gilt nur für das genannte Kind und nicht für die weiteren Haushaltsangehörigen. Solange das Kind keinen positiven Test hat und keine Krankheitssymptome aufweist, sind die Eltern und Geschwisterkinder nicht von der Quarantäne betroffen und können sowohl zur Arbeit gehen als auch andere Einrichtungen besuchen.

    Was bedeutet die Quarantäne für mein Kind?

    • Kinder in Quarantäne beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne darf das Kind das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein Kind  Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der*die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann gegebenenfalls eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Geschlossene Kitas oder Kitagruppen

    Kitas oder einzelne Kitagruppen, die wegen Verdachts- oder Infektionsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen worden sind, können keine Betreuung anbieten. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an die jeweilige Einrichtung oder Tagespflegeperson.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Gruppe nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht. Wir sind dankbar für jeden Hinweis und beheben die fehlerhaften Angaben schnellstmöglich.

    Finanzielle Unterstützung für Eltern

    Beitragsersatz für Januar bis März 2021

    Die Bayerische Staatsregierung hat für die Monate Januar, Februar und März eine Entlastung von Eltern mit Kindern in der Kindertagesbetreuung beschlossen. Eltern, die ihre Kinder an nicht mehr als fünf Tagen in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle sowie Mittagsbetreuung bringen, sollen von den Elternbeiträgen entlastet werden. Der Beitragsersatz wird unabhängig davon, ob die Einrichtung im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 lediglich eine Notbetreuung anbietet, geleistet. Dafür werden den Trägern in der Kindertagesbetreuung, die nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) gefördert werden, erlassene Elternbeiträge rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 pauschal ersetzt. Die Beitragsentlastung wird anders als im Frühjahr 2020 zu 70 Prozent vom Freistaat Bayern übernommen. 30 Prozent tragen diesmal die Kommunen.

    Zuschüsse bei Einkommensausfällen

    Wenn Sie die städtische Notbetreuung nutzen oder weiterhin Elternbeiträge bei einem freien Träger zahlen, können Sie Zuschüsse aus der Wirtschaftlichen Jugendhilfe beantragen. Dafür müssen Ihre Einkünfte unter einer bestimmten Grenze liegen. Wegen der Corona-Pandemie können Sie eventuell kurzfristig unter diese Einkommensgrenze fallen. Für Kinder, die in der Notfallbetreuung sind, werden die normalen Gebühren fällig. 

    Notfall-Kinderzuschlag des Bundes

    In finanziellen Notlagen können Sie auch einen Kinderzuschlag von bis zu 205 Euro monatlich erhalten. Dafür müssen Sie zur Zeit nur Ihr Einkommen im Monat vor der Antragstellung angeben. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Familienministeriums.

    Kontakt

    Servicetelefon Kita

    Öffnungszeiten:

    Telefonische Beratung
    Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.15 bis 16 Uhr
    Dienstag: 7.15 bis 17 Uhr
    Freitag: 7.15 bis 13 Uhr