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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Coronavirus: Betreuung in Kita und Kindertagespflege


    Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Aktuelle Regelungen

    Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen

    Derzeit sind die Kitas in München wieder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Voraussetzung ist, dass die 7-Tage-Inzidenz in München unter dem Wert 100 bleibt.

    Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen. Es gelten klare Schutz- und Hygienevorgaben entsprechend dem Rahmenhygieneplan sowie ein ergänzendes Test- und Maskenkonzept. Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder weiterhin zuhause betreuen, erhalten für einen Beitragsersatz. Alle Informationen dazu finden Sie unter Finanzielle Unterstützung für Eltern.

    Ab 15. März gelten folgende Regelungen:

    • 7-Tage-Inzidenz unter 50: es erfolgt Regelbetrieb
    • 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: es erfolgt eingeschränkter Regelbetrieb
    • 7-Tage-Inzidenz über 100: es wird eine Notbetreuung angeboten

    FAQs

    Sie haben Fragen zum Kitabetrieb oder Ihr Kind hatte Kontakt mit einer Covid-19 positiv getesteten Person? Dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

    FAQs zum Kitabesuch

    Wer muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

    Kinder bis zum Schulalter in Kitas und Heilpädagogische Tagesstätten (HPTs) müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

    Schulkinder in den Horten, Tagesheimen und den HPTs müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es gelten die gleichen Regelungen wie an den Schulen. In Ausnahmefällen kann die Mund-Nasen-Bedeckung in den Mehrzweck- und Therapieräumen sowie in den Außenbereichen abgenommen werden, wenn ein ausreichender Mindestabstand eingehalten wird. Es soll ausdrücklich für Tragepausen gesorgt werden.

    Das Personal und die Trägervertreter*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies dürfte während der Betreuungszeiten regelmäßig der Fall sein. Es soll ausdrücklich für Tragepausen gesorgt werden.

    Externe Personen, wie Eltern, Pädagogische Qualitätsberater*innen, Fachberater*innen, müssen in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

    Wer darf eine Kita oder HPT betreten?

    Kinder können betreut werden, wenn sie 

    • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben,

    • kein Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen oder starken Husten haben,

    • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen und

    • keiner Quarantänemaßnahme unterliegen.

    Erwachsene, müssen beim Betreten der Kindertageseinrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich die Hände desinfizieren und in jeder Situation Abstand halten. Eltern, die aus einem vom RKI erklärten Risikogebiet zurückkehren, müssen sich in Quarantäne begeben. Bevor sie ihr Kind wieder in die Einrichtung bringen dürfen, muss ein negatives Testergebnis von Eltern und Kindern vorgelegt werden.

    Dürfen Kinder mit leichten Erkältungssymptomen in die Kita oder HPT gehen?

    Kinder bis zum Schulalter mit milden Krankheitssymptomen, wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten, dürfen die Einrichtung weiterhin besuchen. Sie benötigen keinen negativen Covid-19-Test oder kein ärztliches Attest. 

    In Übereinstimmung mit den Schulen können Grundschulkinder bei leichten Symptomen sowohl die Schule als auch den Hort und die HPT weiterhin besuchen.

    Für ältere Kinder ab Jahrgangsstufe 5 ist der Besuch von Schule und Hort beziehungsweise HPT auch bei leichten Symptomen erst möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich.

    Wann müssen Kinder auf jeden Fall zuhause bleiben?

    Kinder bis zum Schulalter mit starken Symptomen wie Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen zuhause bleiben. Sie dürfen die Kita oder HPT erst wieder besuchen, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich.

    Schulkinder können analog zu den Regelungen für den Schulbereich Hort beziehungsweise HPT erst wieder besuchen, wenn sie mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich.

    Welche Regeln gelten für die Kita-/HPT-Mitarbeiter*innen?

    Bei leichten Erkältungssymptomen, wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten, ist eine Tätigkeit von Mitarbeiter*innen in der Kita oder HPT erst möglich, wenn 

    • nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und 

    • ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest vorliegt. 

    Kranke Mitarbeiter*innen mit starken Symptomen wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot müssen zu Hause bleiben. 

    Sie dürfen ihre Tätigkeit in der Einrichtung erst wieder aufnehmen, wenn 

    • sie mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlicher Husten) sind,

    • sie mindestens 24 Stunden kein Fieber hatten und 

    • ein negativer Covid-19-Test oder ein ärztliches Attest vorliegt. 

    Welche Neuerungen gibt es im Bezug auf Gruppenbildung?

    Die Kinder müssen in festen Gruppen betreut und gefördert werden. Das Bilden fester Gruppen mit zugeordnetem Personal hält die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall gering und Infektionsketten bleiben nachvollziehbar. Die Gruppengröße ist abhängig von der personellen und räumlichen Ausstattung. Um die regulären Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten, kann Personal gruppenübergreifend tätig werden.

    FAQs bei Kontakt mit Covid-19 positiv getesteten Personen

    Wer informiert uns über das weitere Vorgehen und wann?

    Wenn Ihr Kind in einer Schule oder Kindertagesstätte Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person gehabt hat, dann werden die Schüler*innen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte vom Gesundheitsreferat benachrichtigt. Die Maßnahmen richten sich grundsätzlich danach, ob und welche Kinder als enge Kontaktpersonen (KP1) einzustufen sind.

    Die Kinder, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsreferats in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert grundsätzlich 14 Tage. Am 14. Tag muss ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest gemacht werden. Das Testergebnis muss per Mail an das Gesundheitsreferat übermittelt werden. Bitte beachten Sie, dass die Quarantäne nur mit negativem Testergebnis endet.

    Wenn das Testergebnis negativ ist, endet die Quarantäne automatisch, sobald Sie uns das Testergebnis per Mail übermittelt haben. Sie erhalten vom Gesundheitsreferat keine separate Bestätigung des Quarantäneendes.
    Wenn das Testergebnis positiv ist, verlängert sich die Quarantäne, bis ein negatives Ergebnis vorliegt.

    Für wen gilt die Quarantäne?

    Die Quarantäne gilt nur für das genannte Kind und nicht für die weiteren Haushaltsangehörigen. Solange das Kind keinen positiven Test hat und keine Krankheitssymptome aufweist, sind die Eltern und Geschwisterkinder nicht von der Quarantäne betroffen und können sowohl zur Arbeit gehen als auch andere Einrichtungen besuchen.

    Was bedeutet die Quarantäne für mein Kind?

    • Kinder in Quarantäne beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte erhalten vom Gesundheitsamt Informationen über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die eine weitere Verbreitung der Infektion verhindern.
    • Während der Quarantäne darf das Kind das Zuhause nicht ohne Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.
    • Sie dürfen keinen Besuch von Personen bekommen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören.
    • Es ist aber erlaubt, sich zeitweise alleine im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhalten, wenn diese zur Wohnung gehören.
    • Entwickelt ein Kind  Symptome oder fühlt sich nicht wohl, ist der*die Hausärzt*in oder Kinderärzt*in zu informieren. Diese*r wird dann gegebenenfalls eine Testung veranlassen. Falls eine haus- oder kinderärztliche Behandlung nicht möglich sein sollte, ist der Ärztliche Notdienst unter 116117 oder im Notfall die 112 zu kontaktieren.

    Geschlossene Kitas oder Kitagruppen

    Kitas oder einzelne Kitagruppen, die wegen Verdachts- oder Infektionsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen worden sind, können keine Betreuung anbieten. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an die jeweilige Einrichtung oder Tagespflegeperson.

    Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Adresse alphabetisch geordnet.

    Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Gruppe nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht. Wir sind dankbar für jeden Hinweis und beheben die fehlerhaften Angaben schnellstmöglich.

    Finanzielle Unterstützung für Eltern

    Beitragsersatz für Januar bis März 2021

    Die Bayerische Staatsregierung hat für die Monate Januar, Februar und März eine Entlastung von Eltern mit Kindern in der Kindertagesbetreuung beschlossen. Eltern, die ihre Kinder an nicht mehr als fünf Tagen in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle sowie Mittagsbetreuung bringen, sollen von den Elternbeiträgen entlastet werden. Der Beitragsersatz wird unabhängig davon, ob die Einrichtung im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 lediglich eine Notbetreuung anbietet, geleistet. Dafür werden den Trägern in der Kindertagesbetreuung, die nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) gefördert werden, erlassene Elternbeiträge rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 pauschal ersetzt. Die Beitragsentlastung wird anders als im Frühjahr 2020 zu 70 Prozent vom Freistaat Bayern übernommen. 30 Prozent tragen diesmal die Kommunen.

    Zuschüsse bei Einkommensausfällen

    Wenn Sie die städtische Notbetreuung nutzen oder weiterhin Elternbeiträge bei einem freien Träger zahlen, können Sie Zuschüsse aus der Wirtschaftlichen Jugendhilfe beantragen. Dafür müssen Ihre Einkünfte unter einer bestimmten Grenze liegen. Wegen der Corona-Pandemie können Sie eventuell kurzfristig unter diese Einkommensgrenze fallen. Für Kinder, die in der Notfallbetreuung sind, werden die normalen Gebühren fällig. 

    Notfall-Kinderzuschlag des Bundes

    In finanziellen Notlagen können Sie auch einen Kinderzuschlag von bis zu 205 Euro monatlich erhalten. Dafür müssen Sie zur Zeit nur Ihr Einkommen im Monat vor der Antragstellung angeben. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Familienministeriums.

    Kontakt

    Servicetelefon Kita

    Öffnungszeiten:

    Telefonische Beratung
    Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.15 bis 16 Uhr
    Dienstag: 7.15 bis 17 Uhr
    Freitag: 7.15 bis 13 Uhr