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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Münchner Förderformel


    Kinder unterschiedlicher Ethnie spielen gemeinsam an einem Tisch  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Was ist die Münchner Förderformel?

    Mit der Münchner Förderformel unterstützt die Landeshauptstadt München freigemeinnützige und sonstige Träger dabei, bedarfsgerechte und bezahlbare Kinderbetreuung anzubieten. Insbesondere Personal, Mietkosten und Gebührenermäßigungen für Eltern mit geringem Einkommen werden gefördert.

    Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts "Perspektive Bildung" hat der Münchner Stadtrat die Münchner Förderformel ins Leben gerufen. Das kommunale Finanzierungskonzept stellt für die rund 1.400 Kindertageseinrichtungen in München jährlich über 160 Millionen Euro zur Verfügung. Über den sogenannten Standort-Faktor werden Kindertageseinrichtungen in Brennpunkt-Vierteln besonders gefördert.

    Wer kann an der Förderformel teilnehmen?

    Freigemeinnützige und sonstige Träger müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um an der Münchner Förderformel teilzunehmen. Dazu zählt auch eine Staffelung der Entgelte nach städtischen Richtlinien. Die Teilnahme an der Münchner Förderformel ist freiwillig. 

    Unter Richtlinien und Formulare finden Sie detailiertere Informationen. 

    Was ist das Förderkonzept?

    Umfassende Förderung
    Mit der Münchner Förderformel bezuschusst die Landeshauptstadt München den laufenden Betrieb von Kindertageseinrichtungen über ihre gesetzliche Verpflichtung hinaus.

    Einheitliche Förderung
    Mit der Münchner Förderformel wird das bestehende Zuschusswesen vereinheitlicht. Alle Kindertageseinrichtungen in München haben nun die Möglichkeit, diese Zusatzleistungen zu beantragen. So können erstmals alle Münchner Kinder eine Förderung nach gleichen Grundsätzen erhalten.

    Zielgerichtete Förderung
    Dabei kann der Stadtrat individuelle Kriterien und Schwerpunkte für die Förderung festlegen: Kindbezogene und einrichtungsbezogene Faktoren bei der Berechnung der Zuschusshöhe erlauben eine zielgerichtetere Förderung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. So erhalten beispielsweise über den sogenannten Standortfaktor über 300 Kindertageseinrichtungen in Brennpunkten mehr Ressourcen zur Berücksichtigung von Kindern in schwierigen Lebenslagen.

    Wie ist die Förderformel entstanden?

    Entstehungsgeschichte

    Mithilfe der Förderformel wurde im Bereich der Elementarbildung ein struktureller Grundstein für mehr Bildungsgerechtigkeit gelegt. Damit trägt die Förderformel zu der Zielsetzung bei, Bildung in München gerecht und zukunftssicher, großstadtorientiert und weltoffen zu gestalten.

    Das 1998 erstmals vom Stadtrat beschlossene Stadtentwicklungskonzept "Perspektive München" sieht vor, Bildung in München gerecht und zukunftssicher, großstadtorientiert und weltoffen zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen wurden gemeinsam mit Bildungsakteuren strukturelle Ansätze für mehr Bildungsgerechtigkeit entwickelt. Dazu gehörte im Elementarbereich ein neuartiges kommunales Finanzierungskonzept für Kindertageseinrichtungen – die Münchner Förderformel.

    Am 11. Januar 2011 wurde die stufenweise Einführung der Münchner Förderformel für Kindertageseinrichtungen vom Stadtrat beschlossen. Das Förderkonzept wird seitdem von Bildungsausschuss und Kinder- und Jugendhilfeausschuss kontinuierlich weiterentwickelt.

    Wirkungsorientierte Steuerung

    Die wirkungsorientierte Steuerung der Münchner Förderformel wird auch nach Abschluss der Wirkstudie 2015 als kontinuierlicher Prozess verstanden, der sich in ständiger Abstimmung befindet. 

    Beratung zur Münchner Förderformel

    Landeshauptstadt München

    Referat für Bildung und Sport
    Geschäftsbereich KITA
    Geschäftsstelle
    Zuschuss

    Bayerstr. 28
    80335 München

    Öffnungszeiten:

    nach Vereinbarung

    Telefonische Beratung:
    Montag, Mittwoch und Donnerstag: 7.15 bis 16 Uhr
    Dienstag: 7.15 bis 17 Uhr
    Freitag: 7.15 bis 13 Uhr