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Abenteuerreisen zu den Museumsschätzen


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© Museum Villa Stuck

Die städtischen Museen bieten spezielle Veranstaltungen für Kinder

Baden war man schon ausgiebig. Was jetzt noch anfangen in der zweiten Ferienhälfte? Die städtischen Museen sind da eine gute Adresse. Sie halten in den Ferien noch eine Vielzahl an Angeboten speziell für Kinder und Familien bereit:

So können Kinder ab sechs Jahren am morgigen Mittwoch, 23. August, ab 18 Uhr gemeinsam mit Mama, Papa, Oma oder Opa bei einer Führung der Münchner Volkshochschule (MVHS) nachts durch die alten Gemäuer des  Münchner Stadtmuseums streifen. In der Ausstellung „Typisch München!“ entdecken sie dabei geheimnisvolle Figuren und prachtvolle Schätze und erfahren ganz nebenbei viel über die Geschichte der Stadt. Anmeldung unter www.mvhs.de, Kursnummer E214165. Weitere Infos zum Programm des Münchner Stadtmuseums unter www.muenchner-stadtmuseum.de.

Begegnung mit Ungeheuern

Sagenhaften Gestalten wie Ungeheuern und Meeresgöttern begegnen Kinder ab vier Jahren und ihre Eltern oder Großeltern auch bei dem Workshop „Feuerschwert und Sternenhimmel“ der MVHS in der Villa Stuck zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, ab 14 Uhr. Anmeldung unter www.mvhs.de, Kursnummer E214290. In der Villa des Künstlers Franz von Stuck können Kinder auch selbst künstlerisch aktiv werden, etwa in der Kreativwerkstatt für Kinder ab vier Jahren am Sonntag, 27. August, 14 Uhr, oder in der Architekturwerkstatt für Kinder von sechs bis elf Jahren am Sonntag, 3. September, 14 Uhr. Weitere Infos unter www.villastuck.de.

Ganz genau hinschauen können Kinder von sechs bis zehn Jahren auch beim Workshop „Mit der Lupe durchs Museum“ am Sonntag, 3. September, um 14 Uhr im Jüdischen Museum München. Anschließend greifen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Stift oder Pinsel und malen ihre Lieblingsmotive aus der Ausstellung. Infos unter www.juedisches-museum-muenchen.de.

Selbständig erkunden können Kinder ab sechs Jahren die aktuelle Ausstellung „Secession jetzt“ in der Rathausgalerie am Marienplatz mit dem „Wow-Koffer“. Den Koffer, der Aufgaben und Rätsel zu den gezeigten Kunstwerken enthält, haben Kinder aus Münchner Horten gepackt. Er kann bis zum Ende der Ausstellung am Sonntag, 10. September, kostenlos am Empfang der Rathausgalerie ausgeliehen werden. Mehr Infos dazu unter www.musenkuss-muenchen.de.

Blaue Pferde und Fake News

Was es mit blauen Pferden auf sich hat und viele andere spannende Geschichten zu den Bildern, die dort zu sehen sind, erfahren Kinder ab fünf Jahren und ihre Familien am Samstag, 2. September, ab 15 Uhr bei einer Familienführung im Lenbachhaus. Wer da keine Zeit hat, kann aber auch jederzeit mit dem neuen Audioguide von Kindern für Kinder auf Entdeckungstour in dem Museum gehen. Rechtzeitig zu den Ferien wurde er um sechs Hörstücke erweitert, in denen Kinder zwischen neun und zwölf Jahren Geschichten zu verschiedenen Kunstwerken erzählen. Politisch interessierte Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren können sich im Lenbachhaus im Rahmen der aktuellen Ausstellung „After the Fact. Propaganda im 21. Jahrhundert“ am Samstag, 2. September, ab 14 Uhr mit der Frage auseinandersetzen, wie Verschwörungsdenken und Fake News funktionieren. Weitere Infos unter www.lenbachhaus.de.

Wie war Jugend früher?

Politisch interessierte Kinder und Jugendliche möchte auch das NS-Dokumentationszentrum mit seinen Seminaren im Rahmen des Münchner Ferienpassangebots ansprechen: Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren lernen dabei am Dienstag, 5. September, von 10 bis 13 Uhr die Lebensgeschichte von Ernst Grube kennen, der als Kind von den Nazis ausgegrenzt und verfolgt wurde. Am Mittwoch, 6. September, können sich Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren von 10 bis 15 Uhr damit beschäftigen, wie die Lebenswelt von Jugendlichen im Nationalsozialismus aussah. Weitere Infos unter www.ns-dokuzentrum-muenchen.de.   

Mit der Frage, was mit den ganzen Abfällen passiert, die wir täglich in die Tonne werfen, setzt sich die neue Ausstellung „Nur Müll?“ des Kindermuseums München auseinander. In einer Vielzahl von Veranstaltungen können Kinder ab fünf Jahren dort in den Sommerferien aus Stoffresten neue Schätze basteln, Plastikmüll ganz genau untersuchen oder dem Geheimnis auf die Spur kommen, wie aus Kartoffelschalen und Apfelkernen neue Erde entsteht. Das gesamte Programm ist zu finden unter www.kindermuseum-muenchen.de.

Einen Überblick über sämtliche Angebote der Münchner Museen für Kinder und Familien in den Sommerferien liefert das Museumsportal München unter www.museen-in-muenchen.de.

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© Presseamt/Nagy

Nächtliche Entdeckungstouren

Am 14. Oktober ist wieder Lange Nacht der Museen

Zu nächtlichen Rundgängen durch Sammlungen von Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik lädt am Samstag, 14. Oktober, wieder die Lange Nacht der Münchner Museen ein. Auf verschiedenen Bustouren durch die Stadt kann man dabei von 19 bis 2 Uhr insgesamt mehr als 90 Ausstellungsorte besuchen.

Darunter sind auch heuer wieder zahlreiche städtische Einrichtungen, die neben ihren aktuellen Ausstellungen auch ein buntes Rahmenprogramm bieten. So kann man im Jüdischen Museum passend zur Ausstellung „Never walk alone. Jüdische Identitäten im Sport“ Tischkicker spielen, das Stadtmuseum bietet Live-Musik, im NS-Dokumentationszentrum gibt es ein Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene. Das ganze Programm der Museumsnacht findet man ab Mitte September auf  www.muenchner.de/museumsnacht.

Kulturangebote zum Mitmachen

Mitmachen, selbst gestalten und erforschen, statt nur zuschauen. Wer sich für Kultur interessiert und gerne selbst aktiv werden möchte, findet auf dem Online-Portal www.musenkuss-muenchen.de eine Vielzahl an Möglichkeiten dazu. Die Internet-Plattform, die vom Kulturreferat der Stadt München betrieben wird, listet qualitativ hochwertige Kulturangebote für alle Altersgruppen auf, ob für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.
Kunst-, Tanz- und Theaterprojekte, Schreib- und Malwerkstätten, Musikworkshops, Mediencamps oder Foto-Touren - über die Suchmaschine des Portals findet sich für jeden die  passende Veranstaltung, sortiert nach Altersgruppen, Sparten und Stadtteilen. Für die Vielfalt des Angebots sorgen rund 120 Kulturinstitutionen, die ihre Programme auf „Musenkuss“ online stellen.