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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Kräftemessen der weltbesten Kletterer


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© DAV/Marco Kost

Am 18. und 19. August trifft sich die Sportelite im Olympiastadion

Neben dem Weltcup findet auch die Europameisterschaft in München statt.

Herausragende Kletterperformance sowie spannende Wettkämpfe der weltbesten Boulderinnen und Boulderer vor einer eindrucksvollen Kulisse  – das erwartet die Besucherinnen und Besucher am 18. und 19. August unter dem Zeltdach des Olympiastadions.

Zum siebten Mal richtet die Landeshauptstadt München zusammen mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) den IFSC Boulder Worldcup aus. In diesem Jahr wird erstmals neben der Weltmeisterschaft auch noch die Europameisterschaft ausgetragen.

Mehr als 220 Athletinnen und Athleten aus rund 35 Ländern zeigen ihr Können und entscheiden das Finale in München – der Stadt, die mit ihren vielen aktiven Kletterern und den zahlreichen Kletterhallen mit Boulderwänden in und um München inzwischen als Kletterhochburg Deutschlands gilt.

Am Freitag, 18. August, finden von 8 bis 22 Uhr die Qualifikationsrunden statt – bei freiem Eintritt. Am Samstag, 19. August, startet ab 10 Uhr das Halbfinale des Worldcups, ab 12.30 Uhr das Halbfinale der Europameisterschaft und ab 18 Uhr geht es ins Finale. Tickets gibt es für 12,60 Euro an der Tageskasse oder im Vorverkauf über muenchenticket.de.

Alle Infos zu diesem sportlichen Event sind unter alpenverein.de/boulderworldcup zu finden.

Die Stadt hat aber nicht nur das Highlight im internationalen Kletterwettkampf im Bouldern nach München geholt. Sie sorgt auch dafür, dass sich die Münchnerinnen und Münchner selbst in dieser beliebten Sportart üben können: Zahlreiche Schulgebäude hat die Stadt mit Boulderwänden ausgestattet wie etwa die bestehende Grundschule am Ilse-von-Twardowski-Platz oder die Grundschule an der Ruth-Drexel-Straße, die zum neuen Schuljahr eröffnet.

Außerdem können Schülerinnen und Schüler Klettern und Bouldern im Sportunterricht ausprobieren. Dazu nutzen sie die beiden DAV-Kletterzentren in Thalkirchen und in Freimann. Für die stetig wachsende Zahl an Kletterern hat die Stadt außerdem den Bau des DAV-Zentrums in Freimann mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 4,2 Millionen Euro unterstützt.

Fit im Park 2016  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Bewegung und Spaß in den Sommermonaten

"Fit im Park" und Feriensport - das Freizeitsport-Programm für Groß und Klein

Selbst klettern lernen beim Deutschen Alpenverein (DAV) können Kinder von acht bis zwölf Jahren im Rahmen des Feriensport-Programms der Stadt. Hierfür gibt es noch Restkarten – wie auch für viele weitere Kurse. Von Ballett über Einradfahren bis Golf und Trampolin ist noch einiges geboten.
Aktiv sein mitten im Grünen – auch dazu lädt das städtische Sportamt in diesem Sommer ein. Bis 30. September bietet das Freizeitsport-Programm „Fit im Park“ im Luitpold-, Ost- und Westpark sowie im Riemer Park täglich Bewegung zum Nulltarif.

Am Morgen kann man mit Qi Gong in den Tag starten und abends reicht das Angebot von Yoga und Wirbelsäulen-Fit über Zumba bis zu Volleyball.
Gesportelt wird unter der Anleitung ausgebildeter Trainerinnen und Trainer zu motivierender Musik – ganz spontan und ohne Anmeldung.

Mit einem Freizeitsport-Ticket kann man außerdem noch weitere Sportangebote unter freiem Himmel nutzen.
Die Programmhefte für die Angebote liegen unter anderem in der Stadt-Information im Rathaus aus. Die Freizeitsport-Tickets zu 2,60 Euro kann man in der Stadt-Information sowie bei MünchenTicket kaufen. Dort oder direkt bei den Vereinen gibt es auch Karten für die Kurse des Feriensports.

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Bezirkssportanlage Lerchenauer Straße

Stadt investiert in den Vereins- und Breitensport

Weiterer Ausbau der Infrastruktur sowie längere Öffnungszeiten von Sportanlagen

Den Vereins- und Breitensport optimal und zukunftsorientiert unterstützen – dieses Ziel verfolgt die Stadt konsequent weiter. 33 Millionen Euro genehmigte der Stadtrat bereits für 2017, um die Modernisierung von sieben Bezirkssportanlagen durchzuführen. Fertig sind die Anlagen in der Görzer Straße und der Ludwig-Hunger-Straße, die in der Säbener Straße ist gerade dran.

Auch im neuen Sportbauprogramm, das im Juli diesen Jahres beschlossen wurde, bildet die Sanierung der 45 städtischen Freisportanlagen den Kern der Planungen. So sollen künftig pro Jahr vier Bauprojekte durchgeführt werden. Im ersten Maßnahmenpaket stehen 18,2 Millionen Euro für die Sportanlagen in der Moosacher, in der Ebereschen-, in der Thalkirchner und in der Agilolfingerstraße zur Verfügung.

Darüber hinaus werden Vereinsbaumaßnahmen, für die ein Budget von vier Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung steht, weiter gefördert sowie Groß- und Sonderprojekte wie etwa das Actionsportzentrum an der Paul-Gerhardt-Allee geplant.

Außerdem wurden mit dem ersten und dem gerade genehmigten zweiten Schulbauprogramm der Bau, die Sanierung oder die Erweiterung von insgesamt 115 Sporthallen- und sieben Schwimmhalleneinheiten ermöglicht.

In diesem Jahr gab der Stadtrat zudem den Startschuss für den Bau des Sportparks Freiham mit einem Investitionsvolumen von 97,6 Millionen Euro.
Auch schafft die Stadt 16 zusätzliche Stellen für Platzwarte, so dass in den 23 städtischen Bezirkssportanlagen die Öffnungszeiten verlängert werden können. Die Stadt investiert hier rund 800.000 Euro pro Jahr. Gestartet wurde zunächst mit der Anlage in der Görzer Straße, die seit 1. August von Montag bis Samstag bis 22 Uhr zugänglich ist, am Sonntag bis 18 Uhr. Zum 1. Oktober folgen dann fünf weitere und zum 1. Januar 2018 die restlichen Anlagen. Damit hat jede Anlage zusätzlich 25 Stunden pro Woche länger geöffnet als bisher.