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Studium und Ausbildung bei der Stadt


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© Presseamt/Nagy
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Die Landeshauptstadt ist Deutschlands größte kommunale Ausbilderin

Breite Palette: Heuer stehen 33 Ausbildungsberufe zur Wahl

Von der Abwassertechnik über die IT-Systemelektronik bis zum Bachelor of Law – die Landeshauptstadt München als größte kommunale Ausbilderin in Deutschland bietet ein vielfältiges Portfolio an Ausbildungs- und Studienplätzen. In diesem Jahr stehen 33 Ausbildungsberufe zur Wahl, davon neun duale Studiengänge.

Geschulte Ausbilderinnen und Ausbilder kümmern sich intensiv um die Nachwuchskräfte vor Ort, auch um ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu erkennen und zu stärken. Besonders attraktiv sind zudem die finanziellen Konditionen. Die Bezahlung während der Ausbildung ist überdurchschnittlich und Studiengebühren werden komplett übernommen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an Auslandspraktika teilzunehmen. Azubis und Studenten sind schon nach Wien, London und Barcelona oder auch in Münchens Partnerstadt Cincinnati gereist.

Die vielen Teilzeit-Angebote bei der Stadt bieten besonders Frauen die Chance, Beruf und Familie zu vereinbaren. Das zeigt sich in der hohen Zahl an weiblichen Nachwuchskräften, im Schnitt sind es 65 Prozent. Und weil München weltoffen und bunt ist, gibt es an den Ausbildungsplätzen wie in der Verwaltung viele Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund. Wichtig ist der Stadt zudem, Menschen mit Behinderung unter der Belegschaft zu haben, so dass beispielsweise im letzten Ausbildungsjahr 24 Nachwuchskräfte mit Handicaps anfangen konnten.

Auf alle, die ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, wartet dann ein vielseitiger und sicherer Arbeitsplatz.

Unter muenchen.de/ausbildung kann man sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt informieren. Vertreten ist die Verwaltung demnächst auch auf der Ausbildungsplatzbörse am 18. Februar im Berufsinformationszentrum (BiZ) in der Agentur für Arbeit, am 10. und 11. März bei den azubi- & studientagen im MOC Veranstaltungscenter sowie am 10. und 11. März auf der localjob-Messe in der Stadthalle Erding.

Neuer dualer Studiengang

 Ihr innovatives Ausbildungs- und Studienkonzept weitet die Stadt jetzt auch auf den IT-Bereich aus: Ab dem kommenden Wintersemester wird der duale Studiengang „Wirtschaftsinformatik – kommunal“ angeboten.
Die Studieninhalte werden an der FOM Hochschule in der Arnulfstraße vermittelt, die Praxiszeiten verbringen die Studierenden in einem der elf Referate oder dem Direktorium der Landeshauptstadt. Das duale Studium schließt nach sechs Semestern mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) ab und qualifiziert die Nachwuchskräfte für Schnittstellenpositionen zwischen IT und Verwaltung.

Die Verdienstmöglichkeiten belaufen sich im ersten Ausbildungsjahr auf rund 1.380 Euro brutto, im zweiten auf rund 1.450 und im dritten auf rund 1.520. Zudem werden die Studiengebühren in Höhe von über 15.000 Euro sowie die Kosten für Ausbildungsmittel und Fahrten komplett übernommen. Die Bewerbung ist noch bis 28. Februar möglich.

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Wege zum Erzieher oder zur Erzieherin

Bewerbungen für die Tages- und Abendausbildung sowie für das OptiPrax sind noch möglich

Die Landeshauptstadt München bietet nicht nur sichere Arbeitsplätze mit hervorragenden Fortbildungsmöglichkeiten, sie ermöglicht mit ihren über 400 Einrichtungen für Kinder und Jugendliche und der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik auch eine optimale Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher.

Zunächst wird mit dem ein- bis zweijährigen Sozialpädagogischen Seminar die Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung geschaffen. Darauf folgt die Regelausbildung in Vollzeit über zwei Jahre oder berufsbegleitend in Abendstunden über drei Jahre. Nach dem erfolgreich absolvierten einjährigen Anerkennungsjahr ist der Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin beziehungsweise als staatlich anerkannter Erzieher geschafft.

Zudem bietet die Akademie in Kooperation mit den Einrichtungen der Stadt in dem Modellprojekt „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen (OptiPrax)“ eine dreijährige Ausbildung an. Voraussetzung für den Zugang sind neben Abitur oder Fachabitur ein sechswöchiges Praktikum. In diesem Modellversuch ist das Anerkennungsjahr integriert. Ein weiterer Pluspunkt: Die Studierenden erhalten durchgehend eine Vergütung – von 918 Euro im ersten Jahr bis 1.014 Euro im dritten Jahr. Wer diesen Weg gehen will, kann sich noch bis 28. Februar bewerben. Bewerbungsschluss für die Tages- und Abendausbildung ist der 31. März.

Mehr über Ausbildung und Berufschancen kann man am Informationstag am 11. März erfahren. Alle Infos sind unter sozpaedfs.musin.de zu finden.

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Freiwilligendienst auf dem Ökohof Riem

Bis 22. Februar läuft die erste Bewerbungsrunde für Frauen und Männer bis 26 Jahren

Ob an der Münchner Volkshochschule, in den Städtischen Kliniken oder im Stadtjugendamt – in der Verwaltung der Stadt, ihren Tochtergesellschaften und Eigenbetrieben sind vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Freiwilligendienst vorhanden.

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) etwa bieten die Stadtgüter München auf dem Gut Riem. Möglich ist das für junge Frauen und Männer zwischen 16 und 26 Jahren.

Die Arbeiten am Gut können von der Aussaat, Pflege, Ernte, Lagerung und dem Verkauf der ökologischen Produkte über den Baumschnitt und die Pflege einer Streuobstwiese bis zur Beteiligung an der Organisation von Fortbildungsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit reichen. Zu Beginn des Jahres wird gemeinsam ein Tätigkeitsplan erstellt, der Lehr- und Lernziele sowie die anfallenden Arbeiten beschreibt.

Auch in den fünf einwöchigen Seminaren wirken die FÖJ-Teilnehmenden aktiv bei der Ausgestaltung mit. Sie dienen der Umweltbildung, dem Erfahrungsaustausch und der Unterstützung bei Fragen zur beruflichen Lebensplanung.

Noch bis 22. Februar kann man sich im Rahmen der ersten Vermittlungsrunde bewerben, die zweite Runde geht bis 15. Mai.

Informationen zum FÖJ gibt es unter foej-bayern.de, zum Gut Riem unter stadtgueter-muenchen.de und unter muenchen.de/engagiert-leben zu weiteren Freiwilligendiensten bei der Stadt.