Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Alles was man zum Sporteln braucht


Junge Kicker in Aktion  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Junge Kicker in Aktion, Foto: © Michael Nagy / Presseamt

Die Stadt investiert Millionen in Ausbau und Modernisierung von Sportstätten

Neu aufgelegte Sportförderrichtlinien unterstützen Vereine noch gezielter

München ist sportbegeistert. Rund 560.000 Münchnerinnen und Münchner sind in über 700 Vereinen aktiv. Ein riesiges Sportangebot, das die Stadt durch den Neubau und die Modernisierung von Sportstätten, die auch die Vereine nutzen, sowie gezielten Zuschüssen intensiv unterstützt.
Ein wichtiger Bestandteil der städtischen Sportstättenlandschaft sind Freisportanlagen. Viele davon wurden in den 1960er Jahren errichtet. Mit Mitteln aus dem sogenannten Infrastrukturprogramm Sport werden Spielfelder und Betriebsgebäude nun schrittweise saniert.

Für 2017 hat der Stadtrat das Budget dafür erhöht: Rund 33 Millionen Euro stehen heuer zur Verfügung. Schon im letzten Jahr wurden sieben Anlagen modernisiert, in diesem Jahr kommen sieben weitere dazu. Darunter zum Beispiel die städtischen Sportanlagen an der Saarlouiser Straße in Moosach und an der Säbener Straße in Untergiesing. Neue Kunstrasenplätze, moderne Flutlicht- und Beregnungsanlagen sowie attraktive Zuschauerbereiche stehen dort im Bauprogramm – für optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Um Sportplätze insgesamt noch besser nutzen zu können, werden außerdem schrittweise auf allen Bezirkssportanlagen die Öffnungszeiten verlängert. Gleichzeitig wird die Zahl an Platzwarten erhöht.

Zusätzlich zu den Maßnahmen im Infrastrukturprogramm bringt die Stadt auch Groß- und Sonderprojekte an den Start. Zum Beispiel den Bau von Sportstätten in neuen Stadtquartieren. Noch in diesem Jahr soll grünes Licht für eine Actionsporthalle an der Paul-Gerhardt-Allee erteilt werden. Außerdem wird der neue Sportcampus in Freiham weiter vorangetrieben.
Die Stadt stärkt Vereinssport gezielt auch über ihre Sportförderrichtlinien. Zum Jahresbeginn wurden sie mit einem Förderbudget von 11,7 Millionen Euro pro Jahr neu aufgelegt. Neben der Vergabe von Förderpauschalen für den laufenden Betrieb unterstützt die Stadt Vereine zum Beispiel bei der Sanierung oder dem Bau eigener Sporthallen. Außerdem wurden für spezielle Sportangebote gezielt Budgets erweitert, etwa bei Trend- und Actionsport oder im Bereich Inklusion und Integration.

Die Stadt bezuschusst auch Leistungssport. Jüngst erhöhte der Stadtrat die Fördermittel auf 485.000 Euro pro Jahr. Damit werden keine Profisportarten mit etablierten Finanzstrukturen gefördert. In Zusammenarbeit mit den Verbänden wurden die Sportarten Eishockey, Short-Track, Leichtathletik, Schwimmen und Synchronschwimmen ausgewählt.

Junge Frau unterstützt Rollstuhlfahrerin beim Sport, Foto: Susi Kaifler  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Inklusion im Sport soll noch mehr gefördert werden, Foto: © Susi Kaifler

Menschen zusammenbringen mit Sport

Mehr Förderung von Inklusion und Integration

Was bedeutet „Buddy sein“ im Sport? Als Buddy ist man Trainingspartner in einem Duo aus einer Person mit und einer ohne Behinderung. Beide unterstützen sich im Training für das „Tandem-Sportabzeichen“, dem Deutschen Sportabzeichen im Buddy-Format. Insgesamt 90 Sportbegeisterte legten das Sportabzeichen beim Aktionstag „Gemeinsam Sport - Gemeinsam Spaß“ im Juli letzten Jahres auf dem Marienplatz ab – ein herausragendes Beispiel für Inklusion.

Das Beispiel zeigt: Die Stadt möchte Engagement für Inklusion verstärkt fördern. Mit den neu aufgelegten Sportförderrichtlinien sollen Bewegungs- und Sportangebote noch gezielter bezuschusst werden. Unterstützt werden etwa Zusatzqualifizierungen von Trainern, Übungsleitern, Betreuern oder Initiativen im Bereich Inklusion und auch interkulturelle Öffnung.
 

Mehr Informationen zu den Sportförderrichtlinien

Selbst am Start oder mit den Profis mitfiebern

Auch 2017 gibt es wieder viele spannende Sport-Events

Die Broschüre „Sporthighlights 2017“ vom Referat für Bildung und Sport zeigt mit ihrem bunt bebilderten Veranstaltungskalender auf den ersten Blick: Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele kleine und große Sport-Events zum Mitmachen und Zuschauen. Einige Highlights daraus:
Radsportfans können sich jetzt schon den 22. und 23. April vormerken. Dann findet zum zweiten Mal das Münchner Radsport-Festival SattelFest im Olympiapark statt. Zwei Tage lang können Besucherinnen und Besucher dort unverbindlich Räder und Zubehör testen.

Am 2. Juli gibt es wieder das Sportfestival auf dem Königsplatz. Unter dem Motto „Sei dabei und entdecke Deinen Sport“ können mehr als 70 Sportarten ausprobiert werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, das „Tandem-Sportabzeichen“ abzulegen. Außerdem zeigen wieder Slackline-Profis spektakuläre Tricks und Sprünge. Outdoor-Sport entdecken und leben  heißt es im Herbst beim Outdoorsportfestival am 15. Oktober. Der gesamte Olympiapark wird zur Sportarena, wenn rund 50 Partner, darunter Vereine, Verbände und Sportinstitutionen, Bergsport, Wassersport sowie Trend und Actionsport präsentieren.

Im neuen Sportjahr gibt es außerdem wieder vielseitige internationale Wettkämpfe und Leistungssport vom Feinsten – zum Beispiel spannende Rennen am 6. und 7. Mai bei der 1. Internationalen Junioren-Regatta des Deutschen Ruderverbandes in Oberschleißheim.
Am 18. und 19. August trifft sich die Welt-Elite des Klettersports unter dem Dach des Olympiastadions beim IFSC Boulder Worldcup. In diesem Jahr werden dabei zum ersten Mal die Europameisterin und der Europameister im Bouldern gekürt.

Die Broschüre „Sporthighlights 2017“ ist kostenlos in der Stadt-Information im Rathaus oder auch an der Infothek des Referates für Bildung und Sport, Bayerstraße 28, erhältlich. Online steht sie unter www.sport-muenchen.de, Stichwort „Sportveranstaltungen“, zum Download bereit. Dort finden sich auch alle Infos zum städtischen Freizeitsportangebot. Zusätzlich gibt es ein SportInfo-Telefon unter der Nummer 2 33-96 777.

Alle Infos zu Veranstaltungen und dem städtischen Sportprogramm