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Coole Geschichten für heiße Tage


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© Presseamt/Nagy

Die Stadtbibliothek bietet ein Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche

Bis 15. September Bücher bewerten, Spiele testen und allerlei basteln und gestalten

Zum 10. Mal versetzt der Sommerferien-Leseclub der Münchner Stadtbibliothek Kinder und Jugendliche in Lesefieber. Und nicht nur das: Ein vielfältiges Aktionsprogramm gibt‘s oben drauf.

Vom 19. Juli bis 15. September können sich die jungen Menschen wieder unter dem Motto „Coole Geschichten für heiße Tage“ am Sommerferien-Leseclub beteiligen, also Bücher ausleihen und bewerten. Jede Stadtteil-Bibliothek feiert dann im September ein großes Abschlussfest mit tollen Überraschungen. Letztes Jahr waren 2.600 junge Bibliothekfans dabei, die ganze 32.000 Bücher ausgeliehen und 20.000 davon bewertet haben.

Zum Jubiläum bietet die Stadtbibliothek zudem ein besonderes Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche zwischen neun und 15 Jahren an. Trickfilme gestalten, Games und Konsolenspiele testen oder in der Magischen Bibliothek von Harry Potter Quidditch spielen und spannende Rätsel lösen – all das und mehr ist geboten.

Das Programm ist in den jeweiligen Stadtteil-Bibliotheken und im Internet unter muenchner-stadtbibliothek.de zu finden.

Außerdem gibt es noch den Buchclub für Teens. Zehn- bis 16-Jährige reden über Bücher, denken laut nach und tauschen sich aus. Ohne Anmeldung und bei freiem Eintritt einfach am Freitag, 28. Juli, um 15.30 Uhr in der Stadtbibliothek Giesing vorbei schauen und in der klimatisierten Jugendecke oder im Lesegarten unter freiem Himmel mit Gleichgesinnten abtauchen. Möglich ist das das ganze Jahr über, denn der Buchclub findet immer am letzten Freitag des Monats statt.

Übrigens: Wer es mal nicht unter der Woche in die Bibliothek schafft, hat jetzt in Giesing, Neuhausen, Neuperlach, Pasing, Sendling und im Hasenbergl auch samstags von 10 bis 15 Uhr die Möglichkeit, zu schmökern.

Jury gesucht

Apps, elektronisches Spielzeug oder PC- und Konsolenspiele testen? Die Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig sucht wieder eine Kinderjury für TOMMI, den Deutschen Kindersoftwarepreis.
Wer dabei sein will und zwischen sechs und 13 Jahren alt ist, kann sich bis 4. September bewerben. Unter kindersoftwarepreis.de gibt‘s alle Infos zum Preis 2017 und zur Bewerbung.

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© MVHS, Daniel Reiter

Bis September ist mit Lerngewitter zu rechnen

Kurz- und Intensivkurse der Volkshochschule an besonders sommerlichen Lernorten

Mehr als 1.000 Kurse, Workshops, Vorträge und Exkursionen bietet die Münchner Volkshochschule (MVHS) in ihrem diesjährigen Sommerprogramm an. Jung und Alt können Neues lernen, kreativ sein oder in Bewegung kommen – und das bis Ende September.

In den mehrtägigen Intensivkursen der Sommer-Akademie etwa bekommt man fundierten Einblick in Psychologie, Politik und Zeitgeschichte, Musik oder Philosophie. Wer tiefer in spezielle Themen wie „Traum und Wirklichkeit“ oder „Macht Politik verdrossen?“ eintauchen möchte, ist im Sommer für kluge Köpfe richtig.

Unter anderem in die Schreibwerkstatt, zum Schauspieltraining, zum Fotokurs oder in Museen lädt der Sommer kreativ ein. Ein Didgeridoo bauen, zeichnen im Städtischen Rosengarten oder Stepptanz sind hier geboten.
Im Sommer zum Wohlfühlen geht es um kulinarische Erlebnisse und Gesundheit und im Sommer auf Tour ist man per Pedes oder Velo in Münchens Vierteln mit Themen wie „Vergessene Münchnerinnen“ oder „Das Olympische Dorf“ unterwegs.

Raus aus München ins Haus Buchenried, die Filiale der MVHS am Starnberger See, geht es zudem mit zahlreichen mehrtägigen Kursen.
Und natürlich kommen die Sprachen in Sommer international und die berufliche Weiterbildung in Sommer macht Karriere auch nicht zu kurz.
Die Anmeldung läuft bereits, daher sollte man sich schnell ein Programm zum Beispiel im Gasteig holen oder unter mvhs.de/sommer-vhs reinschauen und gleich buchen.

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© Privatbesitz Angela Zieglgänsberger

Ein Denkanstoß: „Was hat das mit mir zu tun?“

NS-Dokumentationszentrum: Erkennen, Lernen und Verstehen am historischen Ort

In Rundgängen, Seminaren und Projekten bietet das NS-Dokumentationszentrum ein breit gefächertes Programm der historisch-politischen Bildungsarbeit. Grundprinzip ist dabei das Erkennen, Lernen und Verstehen am historischen Ort.

So wird etwa diesen Donnerstag, 20. Juli, um 19 Uhr ein Audioguide-Projekt von Münchner Schülerinnen und Schülern aus der Reihe „Münchner Zeitgeschichten“ präsentiert. Die zehn Hörstücke führen zu verschiedenen Orten des Widerstands. Wer bei der Präsentation dabei sein möchte, ist herzlich willkommen.

Mit München als zentralem Kultort der NSDAP befasst sich ein Workshop am Samstag, 22. Juli, von 9.30 bis 16.30 Uhr. Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene erfahren mehr über die ehemalige Funktion des „Braunen Hauses“, des Königsplatzes und des „Haus der Deutschen Kunst“ direkt vor Ort.

Für die Kleinen bietet das NS-Dokuzentrum im Rahmen des Münchner Ferienpass-Angebots zudem zwei Seminare an vier Terminen an: Am 2. August und 5. September geht es für drei Stunden um die Lebensgeschichte von Ernst Grube, der als Kind ausgegrenzt und verfolgt wurde, und am 3. August und 6. September von 10 bis 15 Uhr um die Jugend im Nationalsozialismus. Gemeinsam wird dabei unter anderem die Frage diskutiert: „Was hat das mit mir zu tun?“

Alle Infos, auch zur Anmeldung, sind unter ns-dokuzentrum-muenchen.de zu finden.