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ÖKOPROFIT: Umweltberatung für Betriebe

20 Jahre ÖKOPROFIT: Das Beratungsprogramm startet in die Jubiläumsrunde

Noch bis 15. Mai können interessierte Münchner Firmen ihren Betrieb anmelden

Wie können Betriebe umweltfreundlich wirtschaften und dabei Betriebskosten senken? Das Programm ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-Technik) zeigt, wie´s geht. Mit Hilfe von professionellen Workshops, intensiver Netzwerkarbeit und genauer Bestandsanalyse vor Ort erarbeiten die teilnehmenden Firmen zusammen mit Fachexperten konkrete Maßnahmen, um Strom, Wärme, Treibstoff, Wasser und Abfall zu reduzieren – und das mit Gewinn.

Oft schlummert in eingefahrenen Betriebsabläufen unentdecktes Potential für ressourcenschonendes Handeln. Auch in der energiefressenden Betriebstechnik: Meist kann Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik durch den Einsatz umweltfreundlicher Geräte optimiert werden. Oder ein Austausch konventioneller Beleuchtung durch Leuchtdioden (LEDs) hilft, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Speziell dafür gibt es bei ÖKOPROFIT seit 2014 das Beratungsmodul „Energie“. Es widmet sich ausschließlich dem Thema Energieeffizienz.

Den Erfolg von ÖKOPROFIT belegte jüngst die Bilanz der letzten Teilnehmerrunde. Rund 1,8 Millionen Euro sparten die 55 Betriebe jährlich ein. Für den Klimaschutz bedeutet dies: Über 8,9 Millionen Kilowattstunden bei Strom, Wärme und Treibstoff und somit mehr als 4.500 Tonnen CO2 wurden vermieden. Außerdem rund 100 Tonnen Abfall, 8,5 Tonnen Rohstoffe und über 25.000 Liter Wasser.

Seit 20 Jahren wird ÖKOPROFIT in München durchgeführt. 252 Betriebe haben seither erfolgreich daran teilgenommen. Jetzt startet die Jubiläumsrunde 2017/2018. Noch bis 15. Mai können sich Betriebe dafür anmelden. Die Teilnahme wird von der Stadt gemeinsam mit den Betrieben finanziert. Hinzu kommen Zuschüsse im Rahmen des Bayerischen Umweltmanagement- und Auditprogrammes.
 

Ausführliche Informationen, Ansprechpartner

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Neue Runde beim betrieblichen Mobilitätsmanagement

Nicht die Betriebstechnik, sondern der betriebliche Verkehr wird beim kostenlosen Förderprogramm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ (BMM) genau unter die Lupe genommen. Nach dem Vorbild ÖKOPROFIT und den Erfahrungen und Erkenntnissen daraus, wurde es 2013 entwickelt, und ist seither fester Bestandteil der städtischen Umweltberatung für Betriebe. Das Ziel: Unnötigen Verkehr vermeiden und umweltgerechte Formen der Mobilität innovativ einsetzen. Die wesentlichen Bausteine sind auch hier Workshops und fundierte Beratungstermine vor Ort.

Dass es viele alternative Wege für umweltbewusste Mobilität gibt, bewiesen auch wieder die Teilnehmer der letzten Runde beim betrieblichen Mobilitätsmanagement 2015/2016.

Die Firma Dorsch International Consultants entwickelte zum Beispiel eine Mitfahrzentrale für Dienstreisen. Über ein Intranet-Tool können jetzt umweltfreundliche Fahrgemeinschaften gegründet werden. Das Krankenhaus Barmherzige Brüder richtete den Blick für umweltbewusste Mobilität gezielt auf ihre vielen Taxitransporte. Seither werden schadstoffarme Eco-Taxis eingesetzt. Unter dem Motto „Mobil und fit. Mit dem Bike zum Job“ fördert die Firma Rathgeber mit einem JobRad-Angebot das Radeln ihrer Beschäftigten. Durch Entgeltumwandlung und mit einem Arbeitgeberzuschuss können sich Beschäftigte ihr Wunschfahrrad leasen. Insgesamt haben bei der letzten Runde  sechs Betriebe teilgenommen. Mit ihren rund 1.800 Beschäftigten konnten sie etwa 166.000 Pkw-Kilometer einsparen und damit den CO2-Ausstoß nachhaltig reduzieren.

Die nächste Runde des BMM-Förderprogramms beginnt voraussichtlich im Juli 2017. Interessierte Betriebe können sich bereits jetzt beim Referat für Arbeit und Wirtschaft melden. Teilnehmen können Firmen aus dem Münchner Stadtgebiet und aus dem Landkreis München.

Ausführliche Informationen, Ansprechpartner

Bauzentrum München Nordwest-Ansicht  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Das Bauzentrum in der Willy-Brandt-Allee 10

Umweltberatung im Bauzentrum

Wer sich als Bauherr oder Mieter über umweltbewusstes Planen, Bauen und Wohnen informieren möchte, ist im Bauzentrum München in der Riemer Willy-Brandt-Allee 10 richtig.

Neben vielen Veranstaltungen gibt es dort auch ein Beratungsangebot – darunter kostenfreie halbstündige Fachgespräche. Die Themenauswahl ist vielfältig: Von umweltfreundlicher Heiztechnik  und Photovoltaik bis zur E-Mobilität. Die entsprechenden Fachexperten beraten produkt- und firmenneutral. Im Bauzentrum erhält man außerdem Infos zu den städtischen Förderprogrammen für umweltbewusstes Bauen und Sanieren. Zum Beispiel zum Münchner Förderprogramm Energieeinsparung (FES) oder zur Best-Practice-Förderung. Letztere unterstützt technische Maßnahmen bei Gebäuden, Anlagen und in der Mobilität, die über den Standard hinaus den Energieverbrauch nachweislich senken.

Das Bauzentrum, eine Einrichtung des Referats für Gesundheit und Umwelt, ist mit der U 2, Haltestelle Messestadt West, nach 5-minütigem Fußweg gut öffentlich und umweltfreundlich zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag 9 bis 19 Uhr.

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