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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Muße für einen Besuch im Museum


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© Lenbachhaus, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Sammlung Lothar Schirmer, München

Die städtischen Einrichtungen bieten ein vielfältiges Ausstellungsprogramm

Lenbachhaus, Stadtmuseum, Villa Stuck, Jüdisches Museum und NS-Dokuzentrum

Die kalte und regnerische Jahreszeit bietet eine wunderbare Gelegenheit, das kulturelle Angebot der Stadt wahrzunehmen. Die städtischen Museen etwa zeigen vielfältige Ausstellungen.

So eröffnete das Lenbachhaus gerade seine Ausstellung zu Joseph Beuys. „Einwandfreie Bilder 1945-1984“ umfasst Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Drucke, Postkarten, Materialstudien, Manuskripte und Partituren aus der Sammlung des Münchner Verlegers Lothar Schirmer. Noch bis 18. März 2018 kann man in der städtischen Galerie einen Einblick in die Themen, die sich durch Beuys gesamtes künstlerisches Schaffen ziehen, bekommen.

Das Lenbachhaus zeigt außerdem das Gesamtwerk von Gabriele Münter. „Malen ohne Umschweife“ ist die umfassendste Ausstellung zum Werk Münters seit 25 Jahren. Sie zeigt noch bis 8. April 2018 rund 140 Werke der Künstlerin im Kunstbau.

Die Ausstellung „Revolutionär und Ministerpräsident – Kurt Eisner (1867 - 1919)“ im Münchner Stadtmuseum wurde bis 14. Januar 2018 verlängert. Die biografische Darstellung bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen die Landeshauptstadt München im kommenden Jahr den historischen Ereignissen von 1918 und 1919 nachspüren wird.

Ebenfalls bis 14. Januar 2018 kann man sich in den Historischen Räumen des Museums Villa Stuck antiquarische Bücher auf eine ungewöhnliche Weise erschließen. Die japanische Künstlerin Hisako Inoue spricht mit ihrer Ausstellung „Die Bibliothek der Gerüche“ alle Sinne an. Dabei stellt sie das Riechen in den Mittelpunkt.

Noch bis 7. Januar 2018 bietet das Jüdische Museum die Gelegenheit, die Wechselausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ zu besuchen. Anhang einzelner Biografien zeigt sie die Sportbegeisterung der Sportlerinnen und Sportler wie auch der Fans jüdischer Herkunft, aber auch die Ausgrenzung und Verfolgung während des Nationalsozialismus.

Heute um 19 Uhr eröffnet zudem das NS-Dokumentationszentrum die neue Sonderausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“. Sie dokumentiert Aktivitäten, Akteure, Weltanschauungen und Strategien der extremen Rechten seit Kriegsende. Bis 2. April 2018 läuft die Ausstellung noch.

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© Münchner Volkshochschule

Mit der Volkshochschule durch Münchens Museen

Lebensbegleitendes Lernen – das ist das Leitbild der Münchner Volkshochschule (MVHS). Ganz in diesem Sinne bietet die MVHS auch Führungen in Museen an. Denn sie vermitteln Details und Zusammenhänge, die den Wissenshorizont der Besucherinnen und Besucher erweitern.

Ob es die Alte Pinakothek, die Monacensia im Hildebrandhaus oder die Städtische Galerie im Lenbachhaus ist – mit den erfahrenen Dozentinnen und Dozenten des MVHS-Führungsnetzes tauchen Interessierte tiefer in die Materie ein. Die Rundgänge können spontan ohne Anmeldung besucht werden, dauern etwa 90 Minuten und kosten in der Regel sieben Euro zuzüglich dem Eintritt in das Museum.

Die nächste Möglichkeit gibt es etwa am Sonntag, 3. Dezember, um 15 Uhr im Münchner Stadtmuseum. Der „München-Crashkurs – für Zuagroaste, Neumünchner und echte Münchner Kindl“ führt durch die Dauerausstellung „Typisch München!“, sogar mit Gebärdensprach-Dolmetscher. Oder man besucht die Kunsthalle München und nimmt an einem der Rundgänge durch die Ausstellung „Gut · Wahr · Schön – Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d‘Orsay“ teil. Möglich ist das noch bis Ende Januar 2018 immer montags und samstags um 11.30 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags um 15.30 Uhr oder mittwochs um 18.30 Uhr.

Ein besonderes Highlight bietet die MVHS außerdem zusammen mit dem Museum Villa Stuck in dem Format FRIDAY LATE. Dabei kann man sich abends um 18.30 Uhr respektive um 20.30 Uhr die aktuellen Ausstellungen in den Historischen Räumen der Villa Stuck zum Danner-Preis 2017 sowie zu den Künstlern Efrat Natan und Nahum Tevet zeigen lassen – und das sogar ohne Eintritts- oder Führungsgebühren. Die nächsten Termine sind am 1. Dezember und am 5. Januar 2018. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alle Führungen sind zu finden unter mvhs.de/museum oder in dem Flyer „Münchner Volkshochschule im Museum“, der unter anderem in der Stadt-Information im Rathaus oder im Gasteig ausliegt.