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Winterzauber auf dem Viktualienmarkt


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© Leonie Liebich

Stimmungsvolle Beleuchtung und weihnachtliches Programm für Groß und Klein

30 zusätzliche Verkaufsstände vom 24. November bis einschließlich 6. Januar

Vom Bauernmarkt zum Markt für Feinschmecker und beliebten Aufenthaltsort für Genießerinnen und Genießer – so hat sich der Viktualienmarkt seit 1807 entwickelt. Die Vielfalt und Exklusivität seines Angebots geben diesem Markt sein ganz besonderes Flair.

Vom 24. November bis zum 6. Januar lädt die Stadt nun wieder zum „Winterzauber“ auf dem Viktualienmarkt ein. 30 zusätzliche Verkaufshütten bieten winterliche Leckereien und Handgemachtes.

Von Montag bis Samstag jeweils bis 20 Uhr gibt es etwa Schnitzereien aus dem Grödnertal, Filzwaren, Papiersterne oder Literatur zu Tradition und Bräuchen im Alpenland ebenso wie Kartoffel-Leckereien, Crêpes oder Flammkuchen und natürlich Glühwein und Stollen. Sehenswert ist außerdem die Krippe der Familie Hochreiter, die mit besonderen Figuren bestückt ist: Sie zeigt Marktleute, die mit ihrer Ware als Gabe für das Jesuskind kommen.
Ein besonderes Lichtermeer taucht den Markt zudem in feierliche Stimmung. Sobald es dunkel wird, erleuchtet der 35 Meter hohe Maibaum mit 25.000 LED-Lichtpunkten. Auch die Laternen auf dem Markt bekommen zusätzlich ein Leuchtgewand.

Aber das ist noch nicht alles: Eisstockschießen auf zwei Bahnen für die Großen und Kinderkarussell für die Kleinen laden zum Verweilen ein. Und montags bis freitags ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher bei den Erzählstunden mit Veronika von Quast und der musikalischen Unterhaltung weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Liedern lauschen.

Das Programm und ein Übersichtsplan mit allen zusätzlich aufgestellten Verkaufshütten sowie Aktionsflächen sind im Flyer „Winterzauber“ zu finden. Er liegt unter anderem in der Stadt-Information im Rathaus aus.

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© Presseamt/Nagy

Eine behutsame, sanfte und liebevolle Sanierung

Stadt bindet Händlerschaft sowie Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess ein

Der Viktualienmarkt ist ein Kleinod, das gleichermaßen Touristen wie Münchnerinnen und Münchner anzieht. Inzwischen ist der Lebensmittelmarkt aber in die Jahre gekommen. Eine Sanierung steht dringend an. Sie soll behutsam, sanft und liebevoll erfolgen, denn die Stadt will den Markt in seiner heutigen Form erhalten. So soll es auch in Zukunft vor allem Lebensmittel zu kaufen und zu genießen geben und der Charakter und die Atmosphäre des traditionsreichen Marktes erhalten bleiben.

Bis zum Sommer 2018 soll ein Zukunftskonzept erstellt sein und dem Stadtrat vorgelegt werden. Die Stadt bezieht in diesen Planungsprozess Anregungen und Bedarfe der Händlerschaft wie auch der Bürgerinnen und Bürger mit ein. Ende November etwa liegen die ersten Ergebnisse eines Bürgergutachtens vor.

Wer Fragen hat oder Anregungen einbringen möchte, kann dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr zum Infostand auf den Markt kommen. Er befindet sich direkt gegenüber dem Biergarten und dem Liesl-Karlstadt-Brunnen. Bei einem Erkundungsspaziergang kann man zudem einen Blick hinter die Kulissen werfen. Jeden Dienstag um 18 Uhr erläutern Fachleute aus dem Planungsteam den Stand des Projekts. Der kostenlose Rundgang führt auch in die „Katakomben“ des Marktes, in denen man besonders gut den Sanierungsbedarf erkennen kann.

Alle Informationen zur Sanierung des Viktualienmarktes sind zu finden unter zukunft-viktualienmarkt.de.

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© Presseamt/Nagy

Die Alternative zum Einkaufen im Supermarkt

43 Wochen- und Bauernmärkte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt

Eier, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Fisch, Blumen und Pflanzen, Saft und Wein, Brot und Kuchen,  aber auch Spezialitäten wie Konfitüren oder Pesto – frisch, regional und nebenan: Das bieten die 43 Wochen- und Bauernmärkte der Stadt.

Wie die vier festen Lebensmittelmärkte in München – der Viktualienmarkt, die Märkte am Elisabethplatz und am Wiener Platz sowie der Pasinger Viktualienmarkt – haben auch die Wochenmärkte einen ganz eigenen Charme: Man kommt mit den Bewohnern aus dem eigenen Viertel zusammen, die Händlerschaft verkauft frische Produkte und man bewegt sich unter freiem Himmel.

Dem Konsumenten eine Alternative zu Supermärkten zu bieten, ist erklärtes Ziel der Stadt. Denn die Märkte präsentieren nicht nur regionale, saisonale und frische Ware, sondern sind auch ein Ort zum Verweilen und Austausch.

Damit die rund 120 Händlerinnen und Händler die Münchner Bevölkerung mit frischer Ware versorgen können, stellt die Stadt öffentliche Flächen und Stromanschlüsse bereit. Gerade neu eröffnet hat der Markt in Aubing-Ost. An der Konstanze-Vernon-Straße, Ecke Monica-Bleibtreu-Weg bietet die Händlerschaft jeden Freitag von 13 bis 18 Uhr ihre Ware feil.

Auf wochenmarkt-muenchen.de ist der Marktkalender mit einer Suchfunktion zum nächstgelegenen Markt und zu den Händlern zu finden.