Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Seniorenbeiratswahl und weitere Angebote für Senioren


  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Seniorenbeiratswahl

Bis 26. November können Senioren ihre Vertreter wählen

München wächst kräftig, nicht nur weil sehr viele Babys hier geboren werden und junge Menschen in die Stadt ziehen. Auch der Anteil an Münchnerinnen und Münchner im Seniorenalter nimmt fortlaufend zu. Derzeit leben rund 270.000 Menschen in München, die 65 Jahre oder älter sind. Das sind 17,3 Prozent der Bevölkerung. 71.000 Münchnerinnen und Münchner sind sogar 80 Jahre oder älter. Diese Zahlen werden in den nächsten Jahren noch deutlich steigen. Bis zum Jahr 2035 werden voraussichtlich 61.000 mehr Menschen ab 65 in der Stadt wohnen.
Umso wichtiger ist es, dass eine gut funktionierende Seniorenvertretung
sich der Belange und Themen der älteren Menschen annimmt und sie gegenüber der Politik und der Verwaltung vertritt. In den nächsten Wochen haben Münchnerinnen und Münchner ab 60 Jahren die Gelegenheit, diese Seniorenvertretung für die nächsten vier Jahre neu zu wählen.
Mehr als 340.000 Münchnerinnen und Münchner ab 60 Jahren sind dazu aufgerufen, bis zum 26. November ihre Vertreterinnen und Vertreter in den einzelnen Stadtbezirken per Briefwahl zu wählen. 221 Kandidatinnen und Kandidaten stehen insgesamt zur Wahl. Die Kandidaten mit den meisten Stimmen in ihrem Stadtbezirk vertreten diesen dann im Seniorenbeirat. Das Gremium agiert nicht nur als Lotse zwischen Stadtrat, Verwaltung, Verbänden und Einrichtungen. Der Beirat organisiert auch Veranstaltungen und bietet regelmäßige Sprechstunden an.
Die Unterlagen zur Wahl der Seniorenvertretung hat das Kreisverwaltungsreferat bereits versandt. Bis zum 26. November haben die Wahlberechtigten jetzt Zeit, ihre Kandidaten auszuwählen und den Wahlbrief an das Kreisverwaltungsreferat zurück zu schicken. Wahlbriefe, die nach diesem Stichtag eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Die Wahlunterlagen sollten also rechtzeitig vorher zur Post gebracht werden! „Denn jede abgegebene Stimme verleiht der Seniorenvertretung mehr Gewicht, um die Anliegen der älteren Menschen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten“, betont Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Informationen und Beratung zur Wahl gibt es im Sozialreferat unter Telefon 233 - 481 10 und in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats unter Telefon 233 - 211 66. Ausführliche Informationen finden Sie auch hier.

Junge und alte Frau, © Peter Maszlen - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Peter Maszlen - Fotolia.com

Die Stadt baut ihre Angebote für ältere Menschen aus: Beratung und Hausbesuch

Immer mehr ältere Menschen leben in München. Die Stadt reagiert darauf mit einer Ausweitung ihrer Angebote in der Altenhilfe. Deren Ziel ist es seit Jahrzehnten, dass alte Menschen so lange wie möglich selbständig in ihren eigenen vier Wänden leben können und dafür bei Bedarf Unterstützung erhalten. Dafür gibt das städtische Sozialreferat rund 34 Millionen Euro an freiwilligen Leistungen pro Jahr aus, unter anderem, um den Bau von Pflegeeinrichtungen sowie den Betrieb von Alten- und Service-Zentren und Beratungsstellen zu unterstützen. Erst in diesem Monat hat der Stadtrat mit der Verabschiedung eines Gesamtkonzepts zur Münchner Altenhilfe das Budget nochmals um rund 2,7 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt.
Damit soll vor allem die Ausweitung des Angebots in den 32 Münchner Alten- und Service-Zentren (ASZ) finanziert werden. Die Einrichtungen bieten flächendeckend Beratung und Hilfe für Senioren und sind damit ein wichtiger Baustein der Münchner Altenhilfe. Bislang 13 Alten- und Service-Zentren bieten unter dem Titel „ASZplus“ neben Veranstaltungen in den eigenen Räumen auch präventive Hausbesuche bei älteren  Menschen an. So sollen auch Senioren, die nicht mehr so mobil sind, die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Alten- und Service-Zentren in Anspruch nehmen können.
Diesen Service sollen künftig alle 32 Alten- und Service-Zentren in der Stadt anbieten. Auch die fünf Beratungsstellen in der Stadt, die ältere  Menschen und ihre Angehörigen rund um das Thema Pflege informieren, bekommen mehr Personal als bisher und sollen so neben der Beratung auch den Aufbau von Helferkreisen organisieren. „Damit verbessern wir die Angebote für Seniorinnen und Senioren nachhaltig“, betont Bürgermeisterin Christine Strobl.