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Skateboarden, Bouldern, Riversurfen


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© High Five e.V.

Trend- und Actionsport motiviert Kinder und Jugendliche, mehr Sport zu treiben

Stadt unterstützt mit weiteren 450.000 Euro neue Entwicklungen in der Sportlandschaft

Mit professionellen Trainerinnen und Trainern im Schulsport skateboarden lernen, macht eindeutig mehr Spaß, als nach der Pfeife des Lehrers zu turnen. Das zeigt nicht nur die Warteliste der Schulen, die an den 1st Try Skateboard Workshops teilnehmen möchten. Auch die Schülerinnen und Schüler sind durchweg von dem von der Stadt geförderten Projekt begeistert.

Unkonventionelle Sportarten, die viel Freiraum in ihrer Ausgestaltung lassen, sind unter Kindern und Jugendlichen hoch angesagt und motivieren sie dazu, mehr Sport zu treiben. Daher investiert die Stadt bis 2020 weitere 450.000 Euro in Angebote aus dem Trend- und Actionsport an Schulen und auf den städtischen Skate-, Bike- und Fitness-Anlagen – wie etwa das Skatepark-Mobil.

Und die Palette wird erweitert. Es können nicht nur mehr Schulen teilnehmen als bisher, der städtische FreizeitSport bietet nun auch Schulkurse im Bouldern, Slacklinen und Mountainbiken an. Außerdem gibt es künftig Actionsport-Angebote nicht nur mehr in den Sommerferien, sondern auch in den anderen Ferien. Ergänzt wird das Programm ebenfalls um weitere Trendsportarten wie etwa Riversurfen oder Bouldern. Und damit noch mehr Mädchen Lust auf Sport haben, werden in den nächsten Jahren vermehrt reine Mädchen-Angebote umgesetzt.

Sportvereine und private Anbieter können übrigens neue Projekte und Ideen beim Referat für Bildung und Sport anmelden. Alle Infos hierzu und zu den Ferienangeboten sind zu finden unter sport-muenchen.de.

Auf den Weg gebracht hat der Stadtrat auch die Vorplanung für das neue 4.000 Quadratmeter große Actionsportzentrum in Pasing. Bei moderaten Eintritts- und Mitgliedschaftspreisen soll die Halle täglich geöffnet sein und als Treffpunkt für Actionsportler aller Altersgruppen, insbesondere aber für Kinder und Jugendliche dienen.

Mehr Platz für den Vereins- und Breitensport

Sportanlagen, Sporthallen, Schwimmhallen und ein Sportpark der Superlative

Münchens Sportvereine bauen wie die Weltmeister. Seit die Stadt München im Dezember 2015 das Sonderförderprogramm für Vereine aufgelegt hat, packen viele Münchner Sportvereine ehrgeizige Bauprojekte an. Das ist auch gut so, denn über 574.000 Münchnerinnen und Münchner sind in über 700 Sportvereinen aktiv.

Der Stadtrat will die Vereine weiter unterstützen und hat zusätzlich 16 Millionen Euro für Bauprojekte bewilligt. Dank dieser Summe können in München unter anderem eine Sechsfachhalle, drei Dreifachhallen und eine Zweifachhalle entstehen. Hinzu kommen weitere 50 kleinere Bauvorhaben. Insgesamt unterstützt die Stadt mit 33 Millionen Euro die Vereine beim Bau von Sportstätten.

Erste Maßnahmen wurden schon im Jahr 2017 in Angriff genommen. Zu den größten Projekten gehören etwa die Hallenbauten des ESV München in Laim, des ESV München Ost und des SV München von 1880.

Auch die 45 städtischen Freisportanlagen saniert die Stadt sukzessive. So sollen pro Jahr vier Bauprojekte durchgeführt werden. Im ersten Maßnahmenpaket stehen 18,2 Millionen Euro für die Sportanlagen an der Moosacher, der Ebereschen-, der Thalkirchner und der Agilolfingerstraße zur Verfügung.

Für den Breitensport ebenfalls relevant sind die Sportanlagen von Schulen, die mitgenutzt werden können. Auch hier wurden mit dem ersten und dem zweiten Schulbauprogramm der Bau, die Sanierung oder die Erweiterung von insgesamt 115 Sporthallen- und sieben Schwimmhalleneinheiten ermöglicht.

Grünes Licht gab der Stadtrat zudem für den Sportpark Freiham, für den rund 100 Millionen Euro investiert werden. Auf dem Gelände entstehen zwei Dreifachhallen mit je 500 Tribünenplätzen, ein Schulschwimmbad, eine Leichtathletikanlage, eine Beachanlage, drei Kunstrasenplätze, weitere Rasenplätze für unterschiedliche Nutzungen, ein Betriebsgebäude für die Freisportanlagen und eine Gaststätte. Das Areal versorgt die Schulen des neuen Bildungscampus mit der nötigen Sportinfrastruktur, steht aber auch für den Vereins- und Breitensport zur Verfügung.

Der Sportpark Freiham wird inklusiv gebaut, das heißt unter anderem mit einem Orientierungssystem für Menschen mit Behinderung, verbreiterten Räumen, Türen und Zugängen, Standards für Rollstuhlhockey und Blindenfußball sowie Einstiegshilfen in der Schwimmhalle.
Anfang 2020 soll der Sportpark der Superlative im Münchner Westen genutzt werden können.

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© Paddy Schmidt

Sportevents zum Mitmachen oder Mitfiebern

Auch heuer die Vielfalt der Sportwelt miterleben und neue Sportarten ausprobieren

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Veranstaltungen im Münchner Sportkalender vermerkt. Die Stadt fördert und veranstaltet verschiedene Events, um die Münchnerinnen und Münchner die Vielfalt der Sportwelt erleben zu lassen.

Die Highlights auf einen Blick: Los geht es mit dem SattelFest am 21. und 22. April im Olympiapark. Bei dem Saisonauftakt können Radlerinnen und Radler Trends und Innovationen kennenlernen und ausprobieren.

Weiter geht es am vom 22. bis 24. Juni mit dem Actionsport-Festival MASH. Neben den internationalen Wettkämpfen in Wakeboard, BMX und Skateboard gibt es einen großen Actionsport-Mitmachbereich.

Am 23. Juni findet zum ersten Mal das Inklusions-Sportfestival auf dem Marienplatz statt. Neben der Möglichkeit, selbst einiges auszuprobieren, kann man Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderungen in Show-Wettkämpfen anfeuern.

Auch beim Sportfestival auf dem Königsplatz am 1. Juli laden mehr als 90 Sportangebote zum Zuschauen, Staunen und vor allem zum Mitmachen ein.
Mitfiebern kann man dann bei der  Studierenden-Weltmeisterschaft im Beachvolleyball vom 9. bis 13. Juli im Olympiapark – die erste ihrer Art in Bayern. Ein buntes Rahmenprogramm gibt es kostenlos obendrauf.

International wird es auch beim IFSC Boulder Worldcup am 17. und 18. August im Olympiastadion. Über 200 Athletinnen und Athleten kommen wieder zum Finale nach München.

Zu Land, zu Wasser oder in der Luft heißt es dann wieder beim Outdoor-Sportfestival am 16. September im Olympiapark. Mehr als 50 Sportarten im Breiten- und Actionsport laden zum Zuschauen und Mitmachen ein.

Alle Events sind in der Broschüre „Sporthighlights 2018“, die unter anderem in der Stadt-Information im Rathaus ausliegt, oder unter sport-muenchen.de zu finden.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 27. Februar 2018.