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In Mini-München haben Kinder das Sagen


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© Michael Nagy

Münchens größtes Ferienprogramm für Sieben- bis 15-Jährige startet am 30. Juli

Die vorbildliche Modellstadt öffnet zum 19. Mal ihre Tore – dieses Jahr im Olympiapark

Wie funktioniert das Stadtleben, wie arbeitet die Administration, wie sind die kommunale Politik, der Kreislauf von Arbeit, Geld und Konsum organisiert? Das können Kinder und Jugendliche von sieben bis 15 Jahren jetzt wieder in der Spielstadt Mini-München erfahren und mitgestalten. Die Modellstadt im Kleinformat ist das größte Ferienprogramm der Stadt.

Wie im echten Leben gibt es Arbeitsplätze im Krankenhaus, bei der Müllabfuhr oder in der Stadtbibliothek. Hand anlegen kann man in verschiedenen Werkstätten, in der Bäckerei oder im Restaurant. Im Fernsehstudio, in der Kunstakademie oder am Theater ist die künstlerische Ader gefragt. Im Klimaschutzzentrum, der Forschungsstadt oder in der Hochschule wird Wissenschaft groß geschrieben und im Stadtrat wird Politik gemacht.  

Wer arbeitet oder studiert, kann „MiMüs“ verdienen und damit – nach Abzug einer Steuer – im Gasthaus essen, ins Kino und Theater gehen, im Supermarkt einkaufen, sich ein Grundstück pachten oder sein Geld auf ein Sparbuch einzahlen. Außerdem gibt es Wahl- und Gerichtstage, Aufführungen, Kino-Premieren, Modeschauen, Richtfeste, Lesungen und vieles mehr. Egal was oder wo – die Kinder haben das Sagen.

Die Mini-Münchnerinnen und -Münchner können bei freiem Entritt kommen und gehen, wann sie wollen. Mit einem „Visum“, das für eine Stunde gilt, sind Erwachsene als Gäste willkommen.  

Kinder wie Eltern sind begeistert, wie auch ein Blick in das Gästebuch zeigt: „Hier ist es wunderschön, vor allem beim Einwohnermeldeamt West, weil die Visaaussteller unglaublich freundlich und herausragend hilfsbereit und zuvorkommend sind, das hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Super!“ Und: „Vielen, vielen Dank für den Einblick in diese so unglaublich toll gestaltete Spielstadt; es ist so schön zuzusehen, wie Kinder so friedvoll selbstständig und engagiert die reale Welt entdecken können – was für eine Bereicherung für das Kinderleben!“

In diesem Jahr findet Mini-München auf dem Gelände der ehemaligen Event-Arena im Olympiapark statt. Dafür werden Zelte, Container und sonstige „fliegende Bauten“ errichtet. Der Betrieb ist daher stark wetterabhängig und muss gegebenenfalls unterbrochen oder eingestellt werden. Ob das nötig ist, erfährt man unter www.mini-muenchen.info sowie unter der Hotline 0160-92750696.

Veranstalter von Mini-München ist Kultur & Spielraum e.V. im Auftrag des Stadtjugendamts. Die Stadt fördert das Kinderparadies in diesem Jahr mit rund einer Million Euro. Zudem unterstützen es zahlreiche Partner und Förderer. Weltweit wurde Mini-München für mehr als 200 Spielstädte zum Vorbild.

Wer, wann, wie, wo

  • Für Kinder und Jugendliche von sieben bis 15 Jahren
  • Vom 30. Juli bis 17. August
  • Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr
  • Im Westen des Olympiaparks, Toni-Merkens-Weg
  • Bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung
  • Infos unter www.mini-muenchen.info
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© Tony Martin

Musen küssen

Kunst und Kultur für Kids

Kultur pur: Mit Angeboten wie „Strohhut oder Krone? Kleider machen Leute“, „Aus dem Rahmen gefallen und auf der Bühne gelandet!“ oder „Fränzchen“ bieten städtische Museen ein Programm für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien.
In der Villa Stuck etwa, im Münchner Stadtmuseum oder im Lenbachhaus wird gebaut, gemalt, hinter die Kulissen geschaut und auf die Bühne gebracht. Der Eintritt in die Museen ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei, für Workshops oder Material können Kosten anfallen.
Zu finden ist das Angebot auf den Seiten der Museen, aber auch auf musenkuss-muenchen.de.
Das von der Stadt betriebene Portal für kulturelle Bildung bündelt eine Vielfalt an Angeboten. Mit einem Filter können Nutzer Veranstaltungen suchen, die ganz dem eigenen Bedarf entsprechen. Nicht nur nach Sparten wie Museum, Musik, Theater oder Spiel, sondern auch nach Alter, Stadtteil oder Barrierefreiheit lässt sich das Angebot auswählen.

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© Marc Müller

Tierisch viel los

Tierpark Hellabrunn lädt ein

Pünktlich zu den Sommerferien hat der Tierpark Hellabrunn sein neues  Mühlendorf fertiggestellt. Am Freitag, 27. Juli, öffnen um 14 Uhr die Tore zum Europateil mit Stallungen, einer Mühle sowie Biergarten, Hofladen und Bauerngarten.
Zu sehen sind vorwiegend alpenländische Haustiere wie die Lockengans, das Murnau-Werdenfelser Rind oder das Meerschweinchen. Aber auch exotische Hoftiere wie das neuseeländische Schwein Kunekune. Besucherinnen und Besucher erfahren außerdem so einiges über die heimische Biodiversität, über Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln oder wie aus einem Ei ein Küken wird.
Weitere Highlights in Hellabrunn: Am Sonntag, 12. August, ist der Welt-Elefanten-Tag. Am Sonntag, 19. August, dreht sich alles um den asiatischen Orang-Utan. Der Fledermaus ist das Wochenende, 25. und 26. August,  gewidmet und am Samstag, 8. September, lädt der Tierpark zum Bauerngartenfest ein. Alle Infos sind unter hellabrunn.de zu finden.

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© FAM München

Spaß hoch 3

Riesiges Sportangebot

Über 40 verschiedene Sportarten in rund 160 Kursen können Kinder und Jugendliche von fünf bis 17 Jahren im Feriensportprogramm der Stadt ausprobieren.
„Leite die Kraft des Angreifers um!“ heißt es etwa beim Aikido, der aus dem Schwertkampf kommenden defensiven Kampfkunst. Im Grundkurs Mountainbike vermitteln Trainer Techniken, die nicht jeder drauf hat. Und wer gerne Teamsport treibt, ist bei Rugby genau richtig.
Aber das ist natürlich noch nicht alles: Reiten, Schwimmen, Skaten, Klettern, Stand Up Paddling, Wakeboarding und vieles mehr sind geboten. Am besten sofort das Programm besorgen – online unter sport-muenchen.de oder als Heft unter anderem bei der Stadtinformation im Rathaus – und Tickets sichern.
Das Sportamt hat mit seinen Partnern das Programm zusammengestellt. Ganz nach dem Motto „Sommer, Ferien, Sport = Spaß3“ vergehen die Sommerferien in der Stadt mit der Vielfalt dieses Angebots wie im Fluge.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 24. Juli 2018.