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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

(Wieder-)einsteigen und durchstarten


Frau sortiert Briefe vor einer Kuvertiermaschine.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Mit power_m, guide und MOVE fördert die Stadt Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Umfassende Beratungs- und Fortbildungsangebote für den beruflichen Erfolg

Nach einer längeren Familienzeit ist es für Mütter und Väter nicht immer leicht, wieder in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Damit der berufliche Wiedereinstieg gelingt, bietet das Projekt power_m Perspektive Wiedereinstieg mit einem umfassenden Maßnahmenpaket Unterstützung: von Orientierungshilfen, einem breiten Fortbildungsangebot bis hin zu professionellen Coachings.

Über 4.200 Frauen und Männer hat power_m in den letzten Jahren betreut, zwei Drittel davon sind erfolgreich in Arbeitsleben zurückgekehrt. Seit Herbst 2016 bietet power_m zudem Unterstützungsangebote für Berufstätige, die Angehörige pflegen oder dies in naher Zukunft tun werden. Die Stadt fördert power_m im Rahmen des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ), um damit die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und im Besonderen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf dem Münchner Arbeitsmarkt zu verbessern.

Ebenfalls ein MBQ-Projekt ist die Servicestelle MOVE, die speziell hochqualifizierte Frauen bei ihrer Karriereplanung berät. Insbesondere sollen Frauen in Arbeitsfeldern und Positionen gefördert werden, in denen sie nach wie vor unterrepräsentiert sind.

Frauen, die sich selbstständig machen wollen, erhalten bei der Gründerinneninitiative guide individuelle Beratung, Seminare und Workshops. 2016 wurde die Initiative für ihren Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit, selbstbestimmte Lebensgestaltung und gesellschaftliche Gleichstellung sogar mit dem Anita Augspurg Preis ausgezeichnet.

Mehr zu diesen MBQ-Förderprojekten gibt es unter muenchen.de/mbq, Stichwort „Berufliche Gleichstellung“.

Frauenpreis für erfolgreiche Wirtschaftsfrauen in München.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LaMonachia

La Monachia

Mit dem Wirtschaftspreis für Frauen, La Monachia, ehrt die Stadt 2018 erstmals erfolgreiche Frauen in hervorgehobenen Führungspositionen und Unternehmerinnen für ihre wirtschaftliche Leistung und ihr Engagement für die Wirtschaft. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter muenchen.de/lamonachia.

Bewerbungsschluss: 15. Mai

Münchens ausgezeichnete Unternehmen - Logo  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Münchens ausgezeichnete Unternehmen

Ob Partnerschaftsprojekte oder Spendensammelaktionen: Mit dem Engagementpreis „Münchens ausgezeichnete Unternehmen“ würdigt die Stadt erstmals Unternehmen für ihr vorbildliches soziales Engagement für die Münchner Stadtgesellschaft. Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es unter muenchen.de/csr.

Bewerbungsschluss: 20. April

Ein Mann mit roter Jacke des Bus & Bahn Begleitservice hilft einem Mann im Rollstuhl beim Einsteigen in den Bus.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Der kostenlose Bus & Bahn Begleitservice wird im Rahmen des MBQ gefördert.
© Thomas Friedl

Chancen schaffen mit mehr als 110 Projekten

Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ)

Chancen schaffen für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind – darum fördert die Stadt mit dem Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) mehr als 110 arbeitsmarktpolitische und sozialintegrative Projekte und Maßnahmen. Mit einem jährlichen Gesamtbudget von rund 28 Millionen Euro ergänzt das kommunale Programm die staatliche Arbeitsmarktpolitik.

Der größte Förderbereich widmet sich dem Ziel, (Langzeit-)Arbeitslosigkeit abzubauen. Dafür arbeitet die Stadt eng mit sozialen Trägern und Münchner Betrieben zusammen. In den beiden Programmbereichen Soziale Betriebe und Verbundprojekt Perspektive Arbeit (VPA) erhalten langzeitarbeitslose Menschen über Stabilisierungs-, Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen Unterstützung, um ihre beruflichen Chancen nachhaltig zu verbessern. Zudem baut die Stadt mit dem Dritten Arbeitsmarkt den Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung weiter aus.

Weitere Förderbereiche sind die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern (siehe oben) und die Unterstützung junger Menschen beim Start ins Berufsleben über das Jugendsonderprogramm (siehe unten). Außerdem trägt das MBQ zur Kompetenzentwicklung in Unternehmen und Branchen bei, beispielsweise über Beratungs- und Informationsangebote.

So erleichtern etwa Projekte wie ReFIT die Integration in den Arbeitsmarkt. IT-interessierte und talentierte Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund werden in der am 20. Februar eröffneten Digital-Schule fit für IT-Jobs in Unternehmen gemacht. Das gemeinnützige Berliner Sozial-unternehmen „ReDI-School“ ist Träger des Projekts; das Technologieunternehmen Cisco ist Bildungspartner.

Mehr über die Förderbereiche des MBQ gibt es unter muenchen.de/mbq.

Jungen Mann im Gespräch mit einer Frau. Vor ihm liegen ausgebreitet seine Bewerbungsunterlagen.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Auf der „LastMinit“-Ausbildungsmesse können Jugendliche noch einen ...
© MVHS/Peter Neuhauser

Starthilfe auf dem Weg in die Arbeitswelt

Das Jugendsonderprogramm hilft jungen Menschen und Unternehmen gleichermaßen

Der Schulabschluss steht bevor, doch wie geht es weiter? Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben unterstützt das Jugendsonderprogramm des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) jährlich rund 5.000 Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, indem es modellhafte wie innovative Projekte in den Bereichen Berufsvorbereitung und Berufsförderung bezuschusst.

Ehemalige Führungskräfte begleiten zum Beispiel beim Jobmentoring Neuntklässler von Mittelschulen dabei, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Mit Bewerbungstrainings und Lerngruppen zur Vorbereitung auf den Mittelschulabschluss hilft die seit 2000 geförderte die Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit jungen Menschen. Ein breites Seminar- und Beratungsangebot sowohl für Auszubildende als auch für Ausbilder im
Nahrungsmittelhandwerk, der Gastronomie und Hotellerie, dem Einzelhandel sowie im Garten- und Landschaftsbau bieten die Projekte pass(t) genau und pass(t) genau für Flüchtlinge.

Bei Fragen oder schwierigen Situationen in der Ausbildung ist für Jugendliche das azuro - Auskunftsbüro erste Anlaufstelle. Mit einem breit angelegten Präventions- und Interventionsangebot sollen Ausbildungsabbrüche verhindert werden.

Die Ausbildungsmessen „FirstMinit“ und „LastMinit“ bieten Jugendlichen auf der Suche nach einer Lehrstelle die Chance, sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren. Betriebe aus München und Umgebung präsentieren dort sich und ihre offenen Lehrstellen. Die nächste „LastMinit“-Messe findet zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres, am 8. September, statt.

Das Bildungszentrum Berufseinstieg, das Projekt SKILLplus und task force 4 sind weitere im Jugendsonderprogramm geförderte Projekte. Mehr Informationen zu diesen Projekten gibt es unter muenchen.de/mbq, Stichwort „Übergang in die Arbeitswelt“.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 27. März 2018.