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Die Stadtbibliothek lädt zum 17. Kinder-Krimifest an verschiedene Tatorte


Es wird wieder spannend in der Stadt

Vom 12. bis 24. März können junge Detektive auf Spurensuche gehen

Spürnasen und Meisterdetektive aufgepasst – vom 12. bis 24. März verwandeln sich wieder verschiedene Einrichtungen in der Stadt zu kriminalistischen Tatorten. Zum 17. Kinder-Krimifest gibt es zahlreiche Aktionen für Schulklassen und Horte. Aber auch Krimi-Fans und ihren Familien werden in einem offenen Programm Lesungen, Mitspielaktionen und Workshops geboten.

Los geht‘s mit Flätscher, dem coolsten Stinktier der Stadt. Am 12. März um 15 Uhr wird das Krimifest mit einer Lesung des neuesten Flätscher-Krimis in der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig eröffnet. Und im Anschluss sind alle Kinder zum Krimi-Torten-Essen eingeladen – und das kostenlos.

Aber nicht nur Lesungen sind angesagt: Felix Spürnase lädt am 14., 16. und 17. März ins Münchner Marionettentheater ein und das KinderKino zeigt am 16. März „Antboy 3 – Superhelden hoch 3“ und am 23. März „Karakum“.

Wer auch selbst aktiv werden will, ist hier genau richtig: Die Seidlvilla lädt am 16. und 23. März in die Kinder- und Jugendkulturwerkstatt mit der Frage „Wie wird man Detektivin oder Detektiv?“ und vom 16. bis 18. März zum Theater-Criminal-Workshop ein. Am 24. März um 19.30 Uhr wird dann das Theaterstück vor Publikum aufgeführt. Am 17. März können Kinder zum Spieleabend „Wer war‘s und was ist wirklich passiert?“ kommen, am 22. März ausprobieren, wie man Spuren sichert, und am 24. März selbst ein Hörspiel herstellen.

Den krönenden Abschluss bildet dann am 24. März von 19 bis 22 Uhr die Kinder-Kriminacht in der Seidlvilla. Kinder ab neun Jahren sind zum Mitspielen und Mitraten eingeladen.

Die Münchner Stadtbibliothek veranstaltet zusammen mit Kultur & Spielraum e.V., dem Stadtjugendamt und dem Jugendkulturwerk das Kinder-Krimifest zum 17. Mal.

Das Programm ist in einem Flyer, der unter anderem in den Stadtteilbibliotheken und in der Stadt-Information im Rathaus ausliegt, und auf kinderkrimifest.de zu finden. Dort ist jeweils auch zu sehen, ob und wie man sich zu den einzelnen Angeboten anmelden muss.

Für alle offen – eine lebendige Stadtbibliothek

Das größte kommunale Bibliothekssystem ist auch sozialer und kultureller Treffpunkt

In einer ruhigen Leseecke die Tageszeitung aufschlagen, einen schönen dicken Bestseller aus dem Regal greifen und ausleihen oder digital ein neues Hörbuch runterladen – das klingt doch ganz nach einer modernen Leihbücherei. Wo kann man aber außerdem erfahren, wie man seine Sehfähigkeit am Bildschirm trainiert, „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ schauen oder dem Poetry-Slamer Jaromir Konecny lauschen? Genau – in der Münchner Stadtbibliothek.

Sie ist mit 2,6 Millionen Medien das größte kommunale Bibliothekssystem Deutschlands und für täglich über 20.000 Besucherinnen und Besucher sozialer und kultureller Treffpunkt. Mit ihren zahlreichen Veranstaltungsformaten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Bairisch Sprechende, Deutsch Lernende oder an Brasilien Interessierte, ist die Stadtbibliothek Anlaufstelle in einem offenen multikulturellen Klima. So bietet sie regelmäßig Vorlesestunden in verschiedenen Stadtteilbibliotheken für die Kleinen, sogar in Arabisch, Russisch oder Englisch oder auch zusammen mit Basteln.

Mit dem Format update.jung & erwachsen können Jugendliche Am Gasteig und im Hasenbergl zocken, TV-Serien und Filme entdecken, Musik hören, Comics, Zeitschriften oder Bücher lesen und sich mit Freunden treffen. Und jeden Freitag und Samstag gibt es Input zum Programmieren lernen in der Bibliothek Am Gasteig.

Für die Großen hat die Stadtbibliothek gemeinsam mit der Volkshochschule die Reihe kurz&gut entwickelt, in der in eineinhalb Stunden Themen wie Entspannungsmethoden, Existenzgründung oder „Welches Tablet ist das richtige für mich?“ behandelt werden.

Und Deutsch Lernende können sich in zahlreichen Sprachcafés austauschen oder mit Asylplus e.V. am Computer lernen.

Hinzu kommen noch zahlreiche Veranstaltungen mit Film, Musik und Kabarett. Einfach mal unter www.muenchner-stadtbibliothek.de nachschauen, was so geboten wird.

Portrait der Marie Haushofer  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© MSB/Monacensia

Moderne Frauenbewegung im Literaturarchiv

Ab 15. März eröffnet die Monacensia die neue Sonderausstellung „Evas Töchter“

München um 1900: Die bayerische Residenzstadt wird zu einer der bedeutendsten Kunst- und Kulturstädte Europas – und einer noch jungen Frauenbewegung, die in der Folge großen Einfluss auf das Bürgertum in ganz Bayern gewinnt.

Den Münchner Schriftstellerinnen unter diesen Frauen widmet nun die Monacensia im Hildebrandhaus die Sonderausstellung „Evas Töchter“. Sie waren deutschlandweit renommierte Autorinnen, die sich an vorderster Front für ein modernes Frauenbild stark gemacht haben.

Vom 15. März bis 16. November sind  unter anderem Gemälde, Fotografien, Originalmanuskripte, Tagebücher und Skizzen ausgestellt. Auch persönliche Gegenstände und Accessoires sind zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die literarischen Nachlässe von Emma Merk, Marie Haushofer sowie Carry Brachvogel.

Die Monacensia ist das Literaturarchiv der Stadtbibliothek München. Das „literarische Gedächtnis“ ist zugleich eine der wichtigsten Forschungsbibliotheken für alle, die sich für die Geschichte und das kulturelle Leben der Stadt München interessieren. Die Sammlung umfasst rund 300 literarische Nachlässe und Konvolute renommierter Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie rund 150.000 Bücher und andere Medien.

Neben der Dauerausstellung „Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann“ bietet die Monacensia Lesungen, Gesprächsrunden, Musikabende und Führungen. Zur Ausstellung „Evas Töchter“ etwa finden die nächsten Führungen am 18. und 25. März um 14 Uhr statt, die nächste Kuratorenführung ist am 22. März um 10 Uhr.

Alle Informationen sind zu finden unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 6. März 2018.