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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Den europäischen Gedanken leben


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© Presseamt/Nagy

München sagt „Ja“ zu einem vereinten, demokratischen Europa

Politik, Kultur und Unterhaltung am 9. Mai beim Europa-Tag auf dem Marienplatz

Am 9. Mai ist Europa-Tag – und den feiert München groß auf dem Marienplatz. Denn die Stadt bekennt sich klar zu Europa. „Reden wir über Europa und engagieren uns dafür!“ sagt Bürgermeister Josef Schmid, der als Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft für die kommunale Europapolitik verantwortlich ist.

Informieren und mitmachen

Morgen um 14 Uhr startet das Programm des Europa-Tags mit „Europa in Bewegung“, einer Akrobatik-Einlage von Kindern und Jugendlichen. Passend zum Motto „Europa! Weniger Mauern – mehr Miteinander“ wird später eine aus Pappkartons aufgebaute Mauer in einem gemeinsamen Akt eingerissen – symbolisch für ganz Europa. Außerdem gibt es Polit-Talks mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Mitgliedern des Münchner Stadtrats, internationale Tanzgruppen, Soul-Musik, prominente Überraschungsgäste, ein Kinder-Spielzelt und natürlich Speis und Trank mit bayerisch-europäischen Spezialitäten. Wer Fragen zu Europa hat, findet außerdem an vielen Infoständen Antworten.
Das Programm zum Europa-Tag wie auch zu den bis 16. Mai stattfindenden Europa-Wochen gibt es in einem Flyer in der Stadt-Information im Rathaus oder unter muenchen.de/europa.

Münchner Europapolitik

Viele städtische Entscheidungen werden von der EU beeinflusst. Deshalb engagiert sich München in Brüssel und Straßburg. Die Stadt nutzt die Chance, ihren Einfluss durch entsprechende Stellungnahmen geltend zu machen. Häufig bringt die Landeshauptstadt ihre Meinung auch gemeinsam mit anderen über Städtenetzwerke wie etwa Eurocities ein.
So ist München in diesem Jahr etwa Gastgeberin für die Delegiertenversammlung des Rats der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Er genießt hohes Ansehen in der politischen Landschaft Europas.

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© MVG

Zusammen ist man schlauer

München profitiert von EU-geförderten Projekten

Gemüse vom örtlichen Bauern online bestellen und nach Feierabend gleich um die Ecke abholen. Oder den dort von einem Nachbarn deponierten Bohrer ausleihen. Das soll die Quartiersbox ermöglichen. Sie ist eine der vielen Ideen, die in dem EU-geförderten Projekt „Smarter Together“ in Neuaubing – Westkreuz und Freiham umgesetzt wird.

Innovative Ideen ausprobieren

Die Quartiersbox ist Bestandteil von E-Mobilitätsstationen, die in dem Projektgebiet erforscht werden. Vier der Stationen sollen im Juli starten.
Auch neue Technologien testet die Stadt in dem Pilotgebiet. Wie zum Beispiel „intelligente Lichtmasten“: Sie passen die Lichtstärke dem Verkehrsaufkommen an und verfügen über Sensoren, die Daten, etwa zur Verkehrslage, sammeln. Die Bürger können sie dann per Handy-App abrufen. Eine neue Form der Bürgerbeteiligung sowie den Energieverbrauch etwa durch „Smart-Home“-Elemente senken sind die beiden anderen Themen des Projekts.

EU-Fördermittel für München

Für das Leuchtturm-Projekt bekommt die Stadt zusammen mit den Partnerstädten Lyon und Wien insgesamt 24,7 Millionen Euro EU-Fördermittel, vier Millionen davon allein für München.  
„Smarter Together“ ist eines von derzeit rund 60 Projekten in München, die die EU mit insgesamt etwa 25 Millionen Euro fördert. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Mobilität, integrierte Stadtentwicklung sowie Integration in den Arbeitsmarkt und Bildung.
Informationen zu den Projekten sind unter muenchen.de/europa und im Europa-Jahresbericht 2017 zu finden.

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Angebote rund um Europa

Kostenlose Filmvorführungen und Gespräche in der Reihe „Kino Europa“, internationale Gesprächsrunden beim „Europaforum“ oder Bürgerdialoge, bei denen Europa-Interessierte ihre Meinung einbringen können. Das gehört zum Angebot des Europe Direct Informationszentrums München (EDIC).
Das Team des EDIC steht für Fragen zur Verfügung, egal ob es um die Politik der EU oder praktische Belange wie Verbraucherrechte, Arbeiten im EU-Raum oder Schüleraustausch geht. Schulen bietet das EDIC Service- und Beratungsleistungen für die Europapolitische Arbeit an und Projektentwickler unterstützt das Team bei der Suche nach Förderprogrammen, Kooperationen oder dem Austausch mit anderen Mitgliedstaaten.
Das EDIC-Team ist telefonisch unter 48098-3379 oder persönlich in der Stadtbibliothek Am Gasteig montags bis donnerstags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr sowie per E-Mail an europe-direct@muenchen.de erreichbar. Alle Infos zu den Angeboten sind unter muenchen.de/europe-direct abrufbar.
In diesem Jahr hat die EU-Kommission das EDIC München als eines von 41 Zentren in Deutschland erneut für eine dreijährige Förderung ausgewählt.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 8. Mai 2018.