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Entspannter Urlaubsspaß ganz nah


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© Michael Nagy

Jeder der Münchner Badeseen hat sein eigenes Flair mit besonderen Angeboten

Sauberes Wasser, gepflegte Anlagen und Sportmöglichkeiten an den Münchner Seen

Im Sommer ganz entspannt baden gehen, faul in der Sonne fläzen und sich zwischendurch ein bisschen auspowern beim Beach Volleyball – dazu muss man nicht mit dem Flieger in ferne Ferienorte reisen. Gleich vor der eigenen Haustür bieten die Münchner Badeseen das alles auch, geldbeutel- und klimaschonend. Sieben offizielle Badeseen und die Regattaanlage Oberschleißheim sorgen für Urlaubsfeeling in der Stadt. Ohne lange Anreise sind sie ganz einfach erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad. Jeder See hat spezielle Angebote.

Ganz nah beieinander liegen im Münchner Norden gleich drei Badeseen: Feldmochinger, Lerchenauer und Fasaneriesee. Der Feldmochinger See bietet auf weitläufigen Liegeflächen viel Platz für Sonnenhungrige. Über einen Steg und eine Rampe am Nordufer gelangen auch Behinderte bequem ins Wasser. Am Südwest-Ufer ist ein eigener Bereich für FKK-Freunde reserviert. Das südliche Ende des Sees ist als Biotop für Nistvögel ausgewiesen. Von einem Aussichtsturm kann man die Tiere beobachten. Der Fasaneriesee ganz in der Nähe ist mit seinen seichten Badestellen besonders gut für Familien mit Kindern geeignet. Auf einem schattigen Rundweg kann man den 14 Hektar großen See umwandern. Mit dem Lerchenauer See findet man in unmittelbarer Nähe einen der kleinsten und ältesten Badeseen im Norden Münchens. Ein großer Spielplatz bietet dort viel Abwechslung für kleine Wasserratten.

Ein Anziehungspunkt besonders für sportlich Aktive ist nach wie vor die Regattaanlage, Austragungsort der Ruderwettbewerbe bei Olympia 1972. Neben Wassersportlern nutzen auch Radler und Inline-Skater gerne die Uferwege der mehr als zwei Kilometer langen Wasserfläche an der Stadtgrenze zu Oberschleißheim. Wer‘s entspannter angehen will, legt sich einfach auf die Liegewiesen am Regattaparksee gleich nebenan.

Im Westen der Stadt wartet mit dem Langwieder See der zweitgrößte Badesee der Stadt mit zahlreichen Freizeitangeboten vom Ruderbootverleih bis zur Minigolfanlage auf. Bei Badewetter fährt ein eigener Badebus vom S-Bahnhof Lochhausen zu dem See, der zusammen mit dem nahe gelegenen Lußsee das große Naherholungszentrum im Münchner Westen bildet. Bolzplatz und Beachball-Plätze laden dort zum Auspowern ein.

Im Münchner Osten bietet in der Messestadt Riem der Riemer See Raum für Erholung und Sport. Der flache Kiesstrand am Ostufer mit den angrenzenden Liegewiesen und die terrassenartig angelegten Liegewiesen an der Nordseite bieten viel Platz für Sonnenhungrige. Am Westufer führt ein Holzsteg durch Schilfgürtel und Seerosen.

Um die Instandhaltung und Pflege der Liegewiesen, Wege und Spielplätze an den Seen kümmert sie das städtische Baureferat.

Damit die Badegäste unbekümmert schwimmen und plantschen können, prüft das Referat für Gesundheit und Umwelt zudem regelmäßig die Wasserqualität der Seen. In der Sommerzeit nehmen die Mitarbeiter des Referats monatlich Wasserproben, die dann mikrobiologisch überprüft werden. Die jüngste Probe, die am 22. Juli entnommen wurde, bestätigte allen Münchner Badeseen eine hervorragende Wasserqualität. Damit das so bleibt, appelliert Umwelt- und Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs an alle, keinen Müll, keine Essensreste und keine Zigarettenkippen an den Seen zu hinterlassen und Enten und Gänse nicht zu füttern.

Eine Übersicht über alle Münchner Badeseen und ihre Wasserqualität gibt es unter muenchen.de/badeseen.