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Draußen brutzeln – aber richtig


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© Michael Nagy

An Badeseen, der Isar und in Parks darf in bestimmten Zonen gegrillt werden

Die Holzkohle glüht, auf dem Rost brutzelt die Bratwurst oder der Gemüsespieß, dazu ein kühles Getränk in der Hand – draußen zu grillen gehört einfach zum Sommer in der Stadt dazu. Damit der Grillspaß nicht anderen die Laune verdirbt, sollte man dabei allerdings ein paar Regeln beachten.

Erlaubt ist das Grillen an Badeseen, an der Isar und in städtischen Parks nur in dafür ausgewiesenen Zonen. Grillzonen gibt es etwa am Westufer des Feldmochinger und des Fasaneriesees, am Lerchenauer, am Langwieder und am Lußsee. An der Isar darf zwischen Flaucher und der südlichen Stadt-grenze auf den dafür freigegebenen Kiesbänken und im Nordteil an einigen Stellen in der Nähe der St.-Emmeram-Brücke gegrillt werden. Auch im Westpark, im Ostpark und im Hirschgarten gibt es Grillzonen.

Um Schäden an der Natur zu vermeiden und Anwohner nicht über Gebühr zu belästigen, müssen beim Grillen einige Regeln beachtet werden: So darf nur mit Holzkohle oder Gas auf handelsüblichen Grillgeräten gegrillt werden. Grillkohle auf dem Boden und Holzfeuer sind verboten. Zu Bäumen, Sträuchern und anderen brennbaren Gegenständen muss ein Abstand von mindestens zehn Metern gehalten werden. Nach dem Grillen muss die Glut vollständig gelöscht werden und die Asche vollständig kalt sein, ehe sie in die bereitgestellten Aschebehälter gefüllt wird. Abfälle sollten wieder mitgenommen oder in die bereitstehenden Abfallbehälter geworfen werden.

Detaillierte Karten, wo in der Stadt gegrillt werden darf und viele weitere Informationen rund ums richtig Grillen gibt es unter muenchen.de/grillen. Fragen zum Grillen beantwortet auch das Baureferat am „Grilltelefon“ unter der Nummer 233 – 27656 oder per Mail an gartenbau@muenchen.de.