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Vor Ort im Gespräch mit OB Reiter


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© Michael Nagy

Die nächste OB-Bürgersprechstunde findet am 21. März in Moosach statt

OB Reiter: „Ich möchte die Probleme und Anregungen aus erster Hand erfahren“

Ansprechbar sein und ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger haben: Oberbürgermeister Dieter Reiter sucht dazu das direkte Gespräch vor Ort.

So besuchte er Anfang Februar verschiedene Örtlichkeiten im Stadtteil Obergiesing und traf Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner. An der Ichoschule macht sich OB Reiter etwa ein Bild über die verkehrliche Situation. Trotz Tempo 30 fahren dort viele Verkehrsteilnehmer zu schnell. Darum will der Oberbürgermeister nun Dialogdisplays aufstellen lassen und auch für regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen sorgen, „um die Kinder so gut wie möglich zu schützen“.

Mit seinem Stadtteilbesuch in Obergiesing will OB Reiter konkrete Verbesserungen bewirken, die sich die Menschen im Viertel wünschen – seien es mehr Sitzgelegenheiten auf öffentlichen Plätzen, beleuchtete Nebenwege im Park für gassigehende Hundehalter oder mehr Sicherheit für Fahrradfahrer an gefährlichen Kreuzungen.

„Natürlich gibt es auch in einer schönen Stadt wie München immer Dinge, die verbessert werden können“, erklärt Dieter Reiter. Darüber will er mit den Münchnerinnen und Münchnern im Gespräch bleiben. Denn für ihn „ist es Aufgabe der Politik, für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein und Fragen, Probleme und Anregungen aus erster Hand zu erfahren.“

Deshalb rief er bereits zwei Monate nach seinem Amtsantritt eine Bürgersprechstunde im Rathaus ins Leben. Seit April 2017 kommt OB Reiter zu den Menschen ins Viertel. Vor den Bürgersprechstunden besucht er Örtlichkeiten und Einrichtungen in den Stadtbezirken oder lässt sich zum Beispiel von Jugendlichen ihr Konzept für eine Beleuchtung des Skateparks Im Gefilde erläutern, das das Baureferat dann umsetzt.

Am morgigen Mittwoch wird Oberbürgermeister Dieter Reiter Trudering besuchen und seine nächste Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, 21. März, im Stadtbezirk Moosach statt.

Mehr Geld für das eigene Viertel

Eine Rutsche für den Spielplatz um die Ecke oder zusätzliche Mülleimer für den nahegelegenen Park: Bürgerinnen und Bürger können jetzt aktiv werden und solche Verbesserungen für ihr Viertel selbst beantragen.
Mit dem neuen Stadtbezirksbudget stehen den Bezirksausschüssen insgesamt rund vier Millionen Euro im Jahr zur Verfügung, um die Wünsche und Anregungen der Münchnerinnen und Münchner in ihrem Viertel leichter umsetzen zu können.

Auch Projekte von Vereinen und Initiativen können mit dem Stadtbezirksbudget gefördert werden. OB Dieter Reiter: „Ich lade Sie ein: Nutzen Sie diese Gelegenheit, in Ihrem Viertel etwas zu bewegen und es aktiv mitzugestalten.“

Weitere Informationen gibt es im Flyer, der in der Stadtinformation im Rathaus erhältlich ist, oder unter muenchen.de/stadtbezirksbudget. Dort können die Vorschläge auch gleich direkt eingereicht werden.

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© Michael Nagy

So beteiligt die Stadt Bürgerinnen und Bürger

Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Workshops

Die Stadt geht neue, deutschlandweit einmalige Wege bei der Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Allen voran bei dem großen Stadtentwicklungsprojekt im Münchner Nordosten. Bereits in der Vergangenheit haben dort zahlreiche Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Workshops stattgefunden.

Nun hat der Stadtrat grünes Licht für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb gegeben, bei dem die Bürgerinnen und Bürger schon im Vorfeld die Möglichkeit haben, ihre Anregungen den Planungsteams ins Hausaufgabenheft zu schreiben. Im Verlauf des Wettbewerbs wird es dann noch zwei weitere Öffentlichkeitsveranstaltungen geben. Und die Grundstückseigentümer dort lädt die Stadt ebenfalls zu gemeinsamen Gesprächen ein. Mehr zur Öffentlichkeitsbeteiligung und dem Projekt gibt es unter muenchen.de/nordosten.

Unter muenchen-mitdenken.de finden sich alle Vorhaben der Münchner Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie Informationen, wo und wie man sich beteiligen kann. So sollen etwa mit der „Perspektive München“ die Ziele und Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung gemeinsam mit den Münchnerinnen und Münchnern weiterentwickelt werden. Auf der Auftaktveranstaltung dazu am 26. Februar wird die Frage diskutiert „Was macht München morgen lebenswert?“.


Doch nicht nur in der Stadtplanung wird die Bürgerbeteiligung groß geschrieben. So haben etwa in einem Workshop vergangene Woche Interessierte ihre Ideen und Wünsche zum Neubau des Elisabethmarkts einbringen können. Aber auch bei der Gestaltung von Spielplätzen, Freizeiteinrichtungen oder auch großen innerstädtischen Freiraumprojekten und Plätzen setzt die Stadt auf die direkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen. Einen ersten Überblick findet man unter muenchen.de/buergerbeteiligung.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 19. Februar 2019.