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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Die Messe im Zeichen des Ehrenamts


Auf der Münchner FreiwilligenMesse informieren 80 Aussteller rund um die Freiwilligenarbeit.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy/Presseamt

Die 13. Münchner FreiwilligenMesse findet am 27. Januar im Gasteig statt

80 Aussteller informieren, wie und wo man sich ehrenamtlich engagieren kann

Das freiwillige Engagement jeder und jedes Einzelnen sowie vieler Organisationen tragen zu einer lebens- und liebenswerten Stadt für Mensch und Umwelt bei. Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind dabei bunt und vielfältig – ob als Biotop-Pate, Schulweghelfer oder Begleiter einer Rollstuhl-Basketballmannschaft, durch das Setzen von einheimischen Pflanzen oder die Unterstützung der Tafel.

Einen guten Überblick darüber, wie und wo man sich engagieren kann, bietet die 13. Münchner FreiwilligenMesse am 27. Januar im Gasteig. Unter dem Motto „Für unsere Umwelt und die Lebensqualität in unserer Stadt“ können sich die Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt von 10 bis 17 Uhr informieren.

Rund 80 Vereine, Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Soziales, Kinder und Jugend, Senioren, Gesundheit und Selbsthilfe, Sport, Migration, Umwelt und Tierschutz sowie Kultur und Zivilcourage stellen ihre Arbeit vor. Darüber hinaus informieren die Münchner Freiwilligenagenturen zu Weiterbildungs- und Beratungsangeboten für freiwillige Helferinnen und Helfer. Auch über das neue Stadtbezirksbudget können sich die Bürgerinnen und Bürger am Stand des Direktoriums der Landeshauptstadt München erkundigen (siehe unten).

Ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Kurzvorträgen und Erfahrungsberichten von freiwillig Engagierten rundet die Messe ab.

Organisiert wird die Münchner FreiwilligenMesse von der Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement – kurz „FöBE“. Die Landeshauptstadt München ist unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter Mitveranstalterin.

Alle Informationen zur Messe und den dort vertretenen Organisationen gibt es unter muenchner-freiwilligen-messe.de.

„München dankt!“ für Freiwilligenarbeit

Die Stadt unterstützt und fördert bürgerschaftliches Engagement

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich. Inzwischen setzt sich fast jede zweite Münchnerin und jeder zweite Münchner aktiv für die Stadtgesellschaft ein.

Die Stadt München unterstützt und fördert dieses bürgerschaftliche Engagement auf vielen Wegen – zum Beispiel durch finanzielle Förderung mit rund 15 Millionen Euro jährlich. Mit der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement hat sie zudem eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, die berät und vermittelt.

Mit der Auszeichnung „München dankt!“ bedankt sich die Stadt bei freiwillig und ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Neben einer Urkunde erhalten Engagierte als Dankeschön ein Gutscheinheft mit unter anderem freien Eintritten in städtische Museen und den Tierpark oder kostenlosen Führungen. „München dankt!“ kann ab einem jährlichen Engagement von 80 Stunden beantragt werden.

Ab Herbst 2019 überreicht die Stadt herausragend Engagierten zusätzlich die Bayerische Ehrenamtskarte. Diese erhalten alle, die sich mindestens 250 Stunden im Jahr unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen. Die Bayerische Ehrenamtskarte ist drei Jahre gültig und ermöglicht Vergünstigungen und freie Eintritte in kommunale, staatliche und private Einrichtungen in ganz Bayern – so zum Beispiel in Schlösser, Burgen und Museen. Voraussichtlich ab Sommer kann die Bayerische Ehrenamtskarte beantragt werden.

Weitere Informationen zum Bürgerschaftlichen Engagement gibt es unter muenchen.de/engagiert-leben.

Gestaltung des Gärtnerplatzes in München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Mehr Geld für das eigene Stadtviertel

Mit dem neuen Stadtbezirksbudget einfach Verbesserungen beantragen

Eine neue Rutsche für den Spielplatz um die Ecke oder zusätzliche Mülleimer für den nahegelegenen Park – mit solch kleinen Maßnahmen lässt sich das Leben im eigenen Viertel verbessern.

Beantragt werden können solche Verbesserungen von Bürgerinnen und Bürger ebenso wie von Vereinen oder Initiativen. Denn mit dem neuen Stadtbezirksbudget hat die Stadt die Möglichkeit geschaffen, solche Wünsche und Anregungen der Münchnerinnen und Münchner in ihrem Viertel leichter umzusetzen. Den Bezirksausschüssen stehen dafür insgesamt rund vier Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Mit dem Geld aus dem Stadtbezirksbudget können sie städtische Leistungen wie zum Beispiel Spielgeräte und Tore für Spiel- und Bolzplätze oder die Gestaltung von öffentlichen Plätzen bestellen. Dazu entscheidet der zuständige Bezirksausschuss zunächst, ob er den Bürger-Vorschlag unterstützt und reicht ihn als Antrag an die Stadtverwaltung weiter. Nach einer Prüfung durch die Verwaltung entscheidet der Bezirksausschuss abschließend, ob der Vorschlag aus den Mitteln des Stadtbezirksbudgets finanziert wird.

Auch Projekte von Vereinen und Initiativen zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Jugend und Soziales, Stadtteilentwicklung oder Gesundheit und Umwelt können mit dem Stadtbezirksbudget gefördert werden.
Die Zuschüsse hierfür müssen mindestens sechs Wochen vor Beginn der Maßnahme im Rathaus beantragt werden.

Stadtbezirksbudget – So funktioniert‘s

Vorschläge können direkt online unter muenchen.de/stadtbezirksbudget aber auch persönlich und per Post im Rathaus bei der Abteilung für Bezirksausschussangelegenheiten oder per E-Mail an stadtbezirksbudget@muenchen.de eingereicht werden.

Nähere Auskünfte zum Verfahren gibt es auch telefonisch unter der einheitlichen Behördennummer 115 oder im Flyer (PDF, 1579 KB), der in der Stadtinformation im Rathaus erhältlich ist.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 22. Januar 2019.