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„Sei dabei und entdecke Deinen Sport“


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© Paddy Schmitt

Am Sonntag steigt das 10. M-net Münchner Sportfestival auf dem Königsplatz

Zum Nulltarif chillen, mitfiebern und rund 90 Sportarten selbst ausprobieren

Zuschauen, mitfiebern und ausprobieren – über 90 Sportarten präsentieren sich wieder in Münchens urbaner Freiluftarena, dem Königsplatz. Denn am Sonntag, 7. Juli, findet von 10 bis 18 Uhr das 10. M-net Münchner Sportfestival statt.

Neben klassischen Sportarten wie Handball und Turnen werden auch außergewöhnliche Sportmöglichkeiten wie Budo, Lachyoga und Mittelalterkampf vorgestellt. Unter dem Motto „Sei dabei und entdecke Deinen Sport“ gibt es Spaß und Action für jeden Geschmack, jedes Alter und jede Kondition.

Im Rahmen des Sportfestivals werden auch internationale Wettkämpfe ausgetragen. Unter anderem dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf die Globetrotter World Slackline Masters freuen. Sie finden seit dem ersten Münchner Sportfestival auf dem Königsplatz statt. Der langjährige Partner der Stadt,  M-net, ist ebenfalls wieder mit dabei. Diesmal mit der King Swing, einer 10-Meter-Riesenschaukel.

In diesem Jahr gibt es im Rahmen des 10jährigen Jubiläums ein besonderes Highlight – den Minga Warrior. 150 Athletinnen und Athleten begeben sich in den Parcours und bieten in kürzester Zeit alles auf, um nicht ins Wasser zu fallen.

Die Chill-Out-Area des Referats für Bildung und Sport bietet den Besucherinnen und Besuchern eine willkommene Rückzugsmöglichkeit zum Verschnaufen und Rasten. Dazu sorgt der Food Market mit einer Auswahl verschiedenster kulinarischer Köstlichkeiten dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt.

Das Programm liegt in der Stadtinformation im Rathaus aus, und ist unter muenchner-sportfestivals.de zu finden.

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© Michael Nagy

Sporthallen und Schwimmbäder auch für Vereine

Vom Schulbauprogramm der Stadt profitiert auch die Sport-Infrastruktur

Zum Schulbeginn 2018/2019 konnten die Kinder der Grundschule an der Ruth-Drexel-Straße 23 ihre generalsanierte Schwimmhalle in Beschlag nehmen. Es wurde aber nicht nur für Schulklassen optimiert – auch der Vereinssport profitiert von der Erneuerung: So verfügt das Becken über einen Hubboden, zwei  Sprungtürme sowie fünf Schwimmbahnen. Eingang, Umkleiden und Sanitäranlagen sind zudem behindertengerecht.

Das Ruth-Drexel-Bad ist eines von drei Schulschwimmbädern, das im Rahmen des 1. und 2. Schulbauprogramms generalsaniert wurde. In den beiden Programmen sind außerdem fünf zusätzliche Bäder enthalten. Hinzu kommen zehn weitere, die die Stadt im Rahmen des Infrastrukturkonzepts „Schulschwimmbäder“ auf den Weg bringt.

Natürlich sind auch Sporthallen vorgesehen: So entstehen in den kommenden Jahren neben Zweifachsporthallen 26 Dreifachsporthallen, sechs sind bereits fertiggestellt. Und die sind besonders begehrt bei den Vereinen. Mannschaftsspiele etwa sind nur in den großen Hallen möglich.

Mit dem wachsenden Bedarf an Sportstätten plant die Stadt deshalb beim Schulbau, wo möglich, auch immer für den Freizeitsport mit. So stattet sie etwa auch die Freisportanlagen am Schulstandort Bayernkaserne Süd so aus, dass sie außerhalb der Schulzeiten uneingeschränkt für den Vereinssport genutzt werden können. Hier entstehen etwa zwei Großspielfelder inklusive Flutlichtanlage sowie diverse Leichtathletikanlagen. Zudem sind Betriebsräume für die Vereinssportnutzung geplant. Außerdem wird es ein Schulschwimmbad mit einem 50-Meter-Becken geben, das auch für Wettkämpfe geeignet ist.
Ähnliches gilt für den Schulstandort Messestadt Riem. Auch in Freiham entsteht ein Sportpark, der sowohl von Schulen genutzt wird als auch den Sportvereinen zur Verfügung steht.

Im 3. Schulbauprogramm, das im Herbst zur Abstimmung in den Stadtrat kommt, sind u.a. weitere elf Dreifachsporthallen sowie fünf bis sechs neue Schwimmhallen vorgesehen.

Parallel zum Schulbauprogramm baut die Stadt im Rahmen des Sportbauprogramms systematisch alle städtischen Freisportanlagen aus, nimmt Sportgroß- und Sonderprojekte wie die Actionsporthalle in Angriff und fördert Vereinsbaumaßnahmen.

Das Bild zeigt eine Frau, die ihre Muskeln zeigt und ein Tattoo mit dem Text "MUCkis für alle!" hat.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© gettyimages

Gemeinsam fit und aktiv durchs ganze Jahr

Das städtische Freizeitsport-Programm bietet viele Angebote für draußen und drinnen

Die verschiedensten Sportarten ausprobieren, das können Sportbegeisterte und Sporteinsteiger nicht nur beim Münchner Sportfestival (siehe Artikel oben). Der städtische FreizeitSport bietet das ganze Jahr über die Möglichkeit, ganz nach eigenem Belieben und Zeitkontingent mit anderen Sport zu treiben.
Noch bis Ende September kann man täglich bei „Fit im Park“ im West- und Ostpark, im Luitpold- und im Riemer Park an kostenlosen Sporteinheiten teilnehmen. Sie gehen von Rücken-Fitness über Pilates und Yoga bis zu Zumba und Nordic Walking.
Einfach mit Handtuch oder Gymnastikmatte vorbeischauen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Parkprogramm findet auch in den Schulferien und an Feiertagen statt.

Wer das Sporteln in der Halle vorzieht, kann noch im Juli und dann wieder ab Oktober am Hallensport-Programm teilnehmen. Von Basketball und Faszien-Fitness über Qi Gong und Yoga bis Feminin Dance und Zirkeltraining bietet die Stadt rund 30 Sportarten an 37 Sportstätten in ganz München an.

Mitmachen kann man auch beim Hallensport-Programm ganz spontan und ohne Anmeldung. Man muss sich nur vorher ein FreizeitSport-Ticket besorgen. Die Tickets gibt es einzeln zu 3,20 Euro oder als Streifenkarte mit vier Tickets zu 12 Euro. Erhältlich sind sie in der Stadtinformation im Rathaus, bei München Ticket sowie in M-net Shops und in den BildungsLokalen. Ausführliche Informationen zum Freizeitsportangebot der Stadt München gibt es unter sport-muenchen.de.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 2. Juli 2019.