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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Bau von preiswerten Wohnungen


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© Michael Nagy

Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind Garant für bezahlbare Mieten

GEWOFAG und GWG planen jährlich durchschnittlich 1.250 Wohneinheiten zu errichten

Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten und Ländern hat die Landeshauptstadt München ihre Wohnungsbaugesellschaften nicht verkauft und verfügt damit über ein wichtiges Regulativ am Münchner Wohnungsmarkt. Die beiden städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG und GWG sind mit ihrem Wohnungsbestand von 61.200 Wohnungen, davon 24.300 gefördert, ein Garant für langfristig sichere Mieten. Die durchschnittliche Miete kann sich sehen lassen: Bei der GEWOFAG beträgt sie 7,36 Euro pro Quadratmeter, bei der GWG 7,18.

Oberbürgermeister Dieter Reiter bekräftigt: „In München setzen wir seit Jahrzehnten auf einen starken sozialen Wohnungsbau. In den letzten Jahren wurden hier mehr Wohnungen gebaut als je zuvor. Wir unterstützen unsere beiden städtischen Wohnungsgesellschaften mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.“

So stellt die Stadt im Rahmen eines Sonderprogramms für den geförderten Wohnungsbau den städtischen Gesellschaften seit 2016 insgesamt 250 Millionen Euro für zehn Jahre zur Verfügung. Zudem erhalten GEWOFAG und GWG im Zeitraum von 2016 bis einschließlich 2020 zusätzlich 15 Millionen Euro pro Jahr. Die Fertigstellungszahlen für Neubauten der GEWOFAG und der GWG sollen damit schrittweise erhöht werden und durchschnittlich 1.250 Wohneinheiten pro Jahr erreichen.

Die GEWOFAG hat beispielsweise gerade an der Brantstraße, der Arnulfstraße und am Innsbrucker Ring insgesamt 348 Wohnungen fertiggestellt und baut allein im Südpark, im Prinz-Eugen-Park und an der Ludlstraße insgesamt 1.439 neue Wohnungen.


Auch die GWG wird dieses Jahr 676 Wohnungen fertigstellen und beginnt  gleichzeitig mit dem Bau von über 600 neuen Wohnungen, wie etwa ebenfalls im Prinz-Eugen-Park, an der Dientzenhoferstraße oder an der Josef-Felder-Straße.

Zudem hat der Stadtrat eine „kommunale Mietpreisbremse“ für alle städtischen Wohnungen beschlossen. So können die Mieten im frei finanzierten Bestand um maximal zehn Prozent in fünf Jahren erhöht werden und unterliegen einer Mietobergrenze von zehn Prozent unterhalb des Mietspiegels. Zudem wird die Modernisierungsumlage auf fünf Prozent beziehungsweise auf drei Euro pro Quadratmeter innerhalb von sechs Jahren begrenzt. Nach Amortisierung fällt die Modernisierungsumlage komplett weg. OB Reiter appelliert an Vermieterinnen und Vermieter, dem städtischen Beispiel zu folgen: „Ich zähle auf die private Wohnungswirtschaft. Gemeinsam können wir deutliche Verbesserungen für die Mieterinnen und Mieter in München erreichen.“

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