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Beste Erde für die Frühlingsblumen


Münchner Blumenerde, Pflanzerde, torffreie Bio-Erde und Rasenerde – diese vier Erdarten gibt es im Erdenwerk Freimann und auf verschiedenen Münchner Wertstoffhöfen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© AWM

Werksverkauf der Münchner Erden und Aktionswoche an den Münchner Wertstoffhöfen

Aus Münchner Bioabfällen stellt der AWM Energie, Kompost und Blumenerde her

Frühlingszeit ist Pflanzzeit. Damit Narzissen, Tulpen und Co farbenprächtig wachsen und gedeihen, braucht es eine hochwertige Blumenerde – am besten noch aus der Region.

Die stellt der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) aus den gesammelten Bioabfällen der Münchner Haushalte selbst her. Und wie genau das funktioniert, das erfahren die Besucherinnen und Besucher nun beim Werksverkauf der Münchner Erden am Samstag, 30. März, am Erdenwerk Freimann. Von 10 bis 18 Uhr ist dort neben allerhand Angeboten und Rabatten auch ein buntes Programm rund um den Garten geboten.

Während der anschließenden Aktionswoche vom 1. bis 6. April gibt es bei allen Münchner Wertstoffhöfen, die Erde verkaufen, zehn Prozent Rabatt auf alle Erdenprodukte.

Die Münchner Erden in den Sorten Münchner Blumenerde, Pflanzerde, torffreie Bio-Erde und Rasenerde gibt es als Sackware und auf verschiedenen Wertstoffhöfen auch zum Selbstabfüllen. Die Münchner Erden bestehen aus hochwertigem, gütegesichertem Kompost.

Rund 20.000 Tonnen Bioabfälle verarbeitet der AWM dazu jährlich in seiner Trockenfermentationsanlage. Daraus entsteht neben Kompost, der größtenteils zu den Qualitätserden weiterverarbeitet wird, auch Ökostrom.
Mit dem ökologischen Kreislauf von Bioabfall zu hochwertiger, regionaler Blumenerde trägt der AWM zur Abfallvermeidung und dem nachhaltigen Schutz von Ressourcen bei. Die Erlöse fließen darüber hinaus in den Gebührenhaushalt ein.

Mehr Infos zu den Münchner Erden gibt es unter muenchner-erden.de.

Ideal für den Küchenabfall: Die kleinen Bio-Eimer und unbeschichteten Muster-Papierbeutel, die der AWM kostenlos an die Münchner Haushalte verteilt.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© AWM

Biotonne: Aus Plastik wird keine Blumenerde

Der AWM klärt mit seiner Bioabfall-Kampagne auf und gibt Tipps rund um den Bioabfall

Aus Plastik wird kein Kompost und damit auch keine Blumenerde. Deshalb ist es wichtig, dass weder Plastik noch Tüten aus sogenannten „biologisch abbaubaren Kunststoffen“ oder sonstiger Restmüll in der Biotonne landen. Denn aus dem gesammelten Bioabfall stellt der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) hochwertige Münchner Blumenerde her. Und die würde sonst verunreinigt werden.

Mit der Kampagne „Plastik raus aus der Biotonne!“ informiert der AWM jetzt über das korrekte Sammeln von Bioabfällen. Mit kleinen, bunten Bio-Eimern und unbeschichteten Muster-Papierbeuteln bietet er zudem ökologische und praktische Lösungen zum Sammeln der Küchenabfälle.

Und so geht‘s: Einfach den Eimer mit wenig Zeitungspapier oder Küchen-krepp auslegen oder eine unbeschichtete Papiertüte verwenden und zum Entleeren in die Biotonne kippen.

Bis Ende April erhalten viele Münchner Haushalte neben allerhand Informationsmaterial auch ein Muster der geeigneten Papierbeutel aus Recyclingpapier im Briefkasten.

Die bunten Bio-Eimer sind kostenlos erhältlich unter anderem im Infocenter des AWM am Georg-Brauchle-Ring 29 sowie an allen Münchner Wertstoffhöfen. Ausgegeben werden die Bio-Eimer auch beim Bioabfallmobil, das Station in den Stadtteilen macht. Aktuelle Termine sowie viele weitere Informationen zum Bioabfall, zur Plastikproblematik und zur Nutzung der Bioabfälle gibt es unter awm-muenchen.de/bioabfallkampagne.

Oberbürgermeister Dieter Reiter unterstützt die Kampagne „München hat‘s satt“ gegen Einweg-Kaffeebecher und setzt sich für umweltfreundliche Alternativen ein.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Weniger Plastik, weniger Müll, weniger Probleme

Mit stadtweiten Kampagnen zur Abfallvermeidung sensibilisiert und motiviert der AWM

42.000 Tonnen Verpackungsmüll entsorgen die Münchnerinnen und Münchner jährlich.

Unter dem Motto „Plastikmüll ist ein Riesen-Problem!“ möchte der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) deshalb nicht nur aufrütteln, sondern auch möglichst viele Menschen motivieren, Plastik und Verpackungen einzusparen.

Zum Beispiel, indem man Obst und Gemüse unverpackt kauft und im Getränkeregal zu Mehrwegflaschen greift. Oder auch, indem das Pausenbrot in eine Brotzeitbox anstelle in Alufolie oder Butterbrotpapier gepackt wird.

Auch die rund 190.000 Coffee-to-go-Becher, die täglich in München weggeworfen werden, belasten die Umwelt. Bei seiner Kampagne „München hat‘s satt“ hat der AWM diese Menge an Pappbechern mit einem Riesenbecher veranschaulicht und gleichzeitig für umweltfreundlichere Alternativen geworben – die Porzellantasse, den eigenen Kaffeebecher oder auch wiederverwendbare Pfandbecher, die inzwischen vielerorts erhältlich sind.

Denn selbst aktiv Abfall zu vermeiden ist gar nicht so schwer. Unter awm-muenchen.de/Abfallvermeidung gibt der AWM zahlreiche Tipps und Ideen dazu. Auch Anlaufstellen, wie Flohmärkte, Repair Cafes oder Verschenk- und Tauschportale werden dort vorgestellt.

Das Gebrauchtwarenkaufhaus Halle 2 des AWM ist zudem eine Anlaufstelle für alle, die gut erhaltenes Gebrauchtes, wie zum Beispiel Möbel oder Elektrogeräte, abgeben oder für kleines Geld erstehen möchten. Damit werden jährlich rund 1.000 Tonnen Müll gespart.

Und auch die Stadt ist aktiv, um Abfall zu vermeiden: Auf der Wiesn und bei anderen Großevents auf städtischem Grund dürfen ausschließlich Mehrweg-Verpackungen verwendet werden.

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 26. März 2019.