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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Ja zu Europa


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© Daniel Reiter

Europawahl am Sonntag, 26. Mai 2019

Oberbürgermeister Dieter Reiter bittet um eine rege Wahlbeteiligung

Liebe Münchnerinnen und Münchner,

am kommenden Sonntag ist Europawahl – und ich bitte Sie herzlich: Gehen Sie wählen! Und werben Sie bitte auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis dafür, dass die Wahl des Europäischen Parlaments diesmal besonders wichtig ist.
Angesichts einer besorgniserregenden Radikalisierung des politischen Lebens und eines Erstarkens des nationalistischen Ungeists brauchen wir ein klares Bekenntnis zu einem vereinten Europa der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte!
Die Einigung Europas hat uns seit über sieben Jahrzehnten eine nie dagewesene Periode des Friedens und des Wohlstands beschert. Auch unsere Stadt ist eng mit Europa verwoben und profitiert davon auf vielfältige Weise.
Selbstverständlich gibt es in der EU auch manches, was man kritisieren kann. Aber gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt das Europäische Parlament als den Ort der demokratischen Kontroverse zu stärken – und nicht zu riskieren, dass es von anti-europäischen Kräften gelähmt werden kann.
Wie sich unser Europa in Zukunft weiterentwickeln soll, das können Sie am kommenden Sonntag mitentscheiden. Überlassen Sie diese wichtige Entscheidung nicht anderen – jede Stimme zählt!

Ihr Oberbürgermeister Dieter Reiter

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© flowconcept/Stefanie Brandt

Mit der Kampagne #munich4EUROPE wirbt München für die europäische Idee

Bewusstsein schaffen und den Dialog für ein demokratisches Europa fördern

München macht sich stark für Europa – unübersehbar. Nämlich in Form des 23 Meter langen und 2,40 Meter hohen Schriftzugs „#munich4EUROPE“. Die Skyline tourt seit letztem Sommer als Symbol für die europäische Idee durch die Stadt und machte unter anderem im Olympiapark, am Gasteig und zuletzt anlässlich des Europatags auf dem Marienplatz halt.

Das monumentale Bekenntnis zu Europa steht im Mittelpunkt der gleichnamigen städtischen Kampagne. Die Stadt will damit bis zur Europawahl am 26. Mai über die Errungenschaften und Vorteile der Europäischen Union informieren und die Münchnerinnen und Münchner in den Dialog für ein demokratisches Europa einbeziehen. Und nicht zuletzt auch für die europäische Idee begeistern. Dazu fanden an allen Standorten der Skyline Mitmach-Aktionen und Bürgerdialoge statt. So haben am Gasteig mehr als 600 Menschen gemeinsam mit Münchens erstem offenen Pop-Chor John Lennons Friedenshymne „Imagine“ gesungen.

München sagt Ja zu Europa und nimmt als europäische Großstadt ihre Verantwortung wahr, sich aktiv an der Weiterentwicklung des gemeinsamen Europas zu beteiligen. Und auch selbst kann man aktiv werden: Denn nur wer am Sonntag, 26. Mai, zum Wählen geht, kann Europa mitgestalten.

Mehr zur Initiative #munich4europe und wie viel Europa in München steckt, erfährt man unter munich4europe.de.

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© Michael Nagy

Was die EU alles in München bewirkt

Die Stadt München profitiert durch Förderungen der Europäischen Union

München liegt nicht nur geografisch im Herzen Europas, sondern profitiert auch in vieler Hinsicht von der EU. Durch finanzielle Unterstützung werden in München zahlreiche Projekte in unterschiedlichsten Bereichen – von Bildung und Arbeitsmarktpolitik über Integration bis hin zu Wissenschaft und Forschung – realisiert.

So zum Beispiel erprobt München im Projekt „Smarter Together“ gemeinsam mit Lyon und Wien sogenannte Smart-City-Lösungen. Mittels neuer Technologien soll die Lebensqualität in den Städten ressourcenschonend verbessert werden, etwa durch die energetische Sanierung von Wohnanlagen, Mobilitätsstationen oder Quartiersboxen. München erhält dazu rund 6,85 Millionen Euro an EU-Fördergeldern.

Mehr Lebensqualität und vollständige Mobilität in Stadtrandgebieten, ohne dass ein eigenes Auto nötig ist: Das ist das Ziel des mit rund vier Millionen Euro in München geförderten EU-Projekts „CIVITAS ECCENTRIC“. Dabei ermöglichen Mobilitätsstationen im Testgebiet Domagkpark/Parkstadt Schwabing kostengünstigen und flexiblen Zugriff auf unterschiedlichste Verkehrsmittel.

Mit rund 3,2 Millionen Euro fördert die EU das Projekt „power_m - Perspektive Wiedereinstieg“. Dabei werden Frauen und Männer nach der Familienphase beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützt – durch kostenfreie Coachings, Bewerbungstraining oder Weiterbildungen. Darüber hinaus berät power_m kleine und mittlere Unternehmen zum Thema Wiedereinstieg und vermittelt Stellenangebote.

„Ab ins Ausland“ heißt es beim EU-Förderprogramm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung. Durch das Programm werden sowohl Lernende als auch Bildungspersonal bei ihren Lern- und Lehraufenthalten im europäischen Ausland unterstützt. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sind eine hervorragende Möglichkeit, über den persönlichen Mehrgewinn hinaus internationale Berufskompetenzen zu erwerben und die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen.

Das Europa-Parlament hat zahlreiche Informationen online gestellt, wie die EU den Alltag aller Unionsbürgerinnen und Unionsbürger beeinflusst: Wie wirkt sich die EU aus auf Arbeit, Familie, Gesundheitsversorgung, Hobbys, Reisen, Sicherheit, Verbraucherentscheidungen und soziale Rechte? Und wie ist die EU in den Städten und Regionen gegenwärtig?

 

"Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 21. Mai 2019.