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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Corona-Pandemie


OB Dieter Reiter (Foto: M. Nagy / Presseamt)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Corona-Pandemie

März 2020

DER OBERBÜRGERMEISTER DER LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN 

 

Liebe Münchnerinnen und Münchner,

wir erleben gerade den Beginn einer der schwersten Gesundheitskrisen der jüngeren Geschichte. Inzwischen ist den meisten Menschen bewusst, dass wir erst am Anfang von großen Herausforderungen für uns alle stehen.

Gleich eingangs versichere ich Ihnen, dass ich als Oberbürgermeister unserer Stadt zusammen mit der gesamten Stadtverwaltung und in enger Abstimmung mit der Bayerischen Staatsregierung alle jeweils notwendigen Maßnahmen treffen werde, um die Corona-Pandemie zumindest zu verlangsamen. Damit wertvolle Zeit gewonnen wird, um entsprechende Medikamente und einen Impfstoff zu entwickeln, die in Zukunft die schlimmsten Auswirkungen verhindern können.

Bis dahin liegt es an jeder und jedem Einzelnen von uns allen, unseren individuellen Teil dazu beizutragen, uns selbst, aber auch die besonders gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, vor Ansteckung zu schützen. Dazu gehört vor allem, möglichst alle direkten Kontakte mit anderen Gruppen und Personen zu vermeiden.

Ich bitte Sie daher, in Ihrem eigenen aber auch in unser aller Interesse, die Regelungen der Stadt bzw. des Freistaates einzuhalten und darauf zu achten, Ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt erforderliche Maß zu reduzieren.

Wir haben bisher alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die leider unvermeidlichen Auswirkungen auf Sie alle möglichst gering zu halten:

  • Für die Betreuung der Kinder, für die keine anderweitige Möglichkeit einer Betreuung besteht, haben wir ein funktionierendes System der Notfallbetreuung geschaffen.
  • Für kleine und mittlere Unternehmen und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden wir die finanziellen Auswirkungen durch immer wieder angepasste Hilfsmaßnahmen des Bundes, des Landes und der Stadt München abmildern.
  • Für ältere Menschen werden über die Sozialbürgerhäuser und die Alten- und Servicezentren – selbst wenn diese vorübergehend nur telefonisch oder online zu erreichen sind – auch künftig die notwendigen Dinge des Lebens gewährleistet. So werden wir dafür sorgen, dass niemand in unserer Stadt in existenzielle Notlagen gerät – niemand muss auf kostenloses Mittagessen oder sonstige Hilfeleistungen verzichten.
  • Auch um die Erledigung von notwendigen Einkäufen für Menschen, die dazu selbst nicht in der Lage sind, werden wir uns als Stadt über das Sozialreferat kümmern. Wir werden allen, die durch die Corona-Krise in finanzielle Engpässe geraten, weil sie zum Beispiel keine Lohnfortzahlung oder kein Kurzarbeitergeld erhalten, helfen, den notwendigen Lebensunterhalt trotzdem bestreiten zu können und Wohnungslosigkeit zu verhindern.

Abschließend bitte ich Sie, die nächsten Wochen, wie nach meiner Wahrnehmung schon bisher geschehen, mit der notwendigen Gelassenheit, aber auch dem nötigen Ernst für die getroffenen Maßnahmen anzugehen.

Passen Sie auf sich auf, schützen Sie sich und andere, helfen Sie anderen Menschen, wenn Sie dazu in der Lage sind – wir in München halten zusammen und werden auch diese Krise überstehen!

Herzliche Grüße

Wichtig:

Bitte beachten Sie folgende Liste der Mail-Adressen und Telefonnummern Ihrer Ansprechpartner und allgemeiner Infotelefone:

  • Bürgertelefon der Stadt München zu Corona: 089 / 233 – 44740
  • Service-Telefon Sozialreferat, z.B. Hilfen für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, Einkaufshilfen, familiäre und soziale Problemlagen: 089 / 233 – 96833
  • Für Kinder-Notbetreuung wenden Sie sich weiterhin an die für Sie zuständige Kita oder Schule.
  • Wirtschaftliche Hilfen: wirtschaft-corona@muenchen.de oder 089 / 233 – 22070
  • Meldestelle für Freiwillige (ehrenamtliche Helfer): freiwillige.corona@muenchen.de