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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Bienenfreundliche Pflanzenpracht auf Münchner Plätzen


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© Michael Nagy

Der Sommer blüht in der Stadt

3.700 Quadratmeter Beete und 600 mobile Gefäße bestückt mit 153.000 Pflanzen

Jetzt kommt der Sommer in die Stadt - als Sommerblumen auf den Plätzen, in den Grünanlagen und der Fußgängerzone. Nach den Frühjahrsblühern setzt das Baureferat nun auch zum Sommerbeginn blühende Highlights, die die Stadtgärtner in ihren Kulturgärtnereien eigens dafür heranziehen. Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist nicht mehr aufzuhalten. Bestens vorbereitet setzt das Baureferat zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights. In den Kulturgärtnereien der Stadt entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Jahr aufs Neue Kompositionen aus zahlreichen verschiedenen Pflanzen.

Für diesen Sommer haben sich die Gärtnerinnen und Gärtner für die Beete und Pflanzkübel Sommerblumen in unterschiedlichen Farbverläufen, Farbdreiklängen und nicht alltäglichen Kontrasten ausgedacht.

Es werden beispielsweise die Beete um den Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten so bepflanzt, dass sich die zwei Kontrastfarben Gelb und Blau mit weißen Blütenfarben ergänzen.

Am Karolinenplatz werden Sommerblumen in kräftigen Orangetönen im Kontrast zu blau und violett gesetzt. Der Promenadeplatz wird in einem Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet.

Letzte Woche bestückte der städtische Gartenbau auch die Rathausbalkone mit einem Sommerflor. Auf Wunsch von Oberbürgermeister Dieter Reiter wurden die Balkone letztes Jahr statt mit den bislang üblichen Geranien bienenfreundlich bepflanzt. Wegen der sehr positiven Resonanz schmückt auch dieses Jahr die gleiche bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen die neugotische Fassade. So zieren Buntnesseln, Zauberschnee, Prachtkerzen, Löwenmäulchen, Leberbalsam, Mehlsalbei, Basilikum, Schleiereisenkraut und Zinnien sowie Zweizahn, Fächerblume und Süßkartoffel das Rathaus. Insgesamt wurden dafür mehr als 1.000 Pflanzen in die 111 Blumenkästen gesetzt.

Bereits seit Mitte Mai stellt der städtische Gartenbau die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer um. Und ab Ende Mai ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die steinernen Gefäße einzusetzen. Auch hierbei zählt die Insektenfreundlichkeit.

Voraussichtlich in ein bis zwei Wochen ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, von gärtnerischer Seite erfüllt. 153.000 Pflanzen hat wird die Stadt dafür verwendetverwenden, etwa 600 mobile Gefäße an 43 Standorten aufgestellent und rund 3.700 Quadratmeter Beete an 26 Standorten bepflanzent.

Unter muenchen.de/gartenbau sind alle Infos zur Stadtgärtnerei zu finden.

Der Sommer blüht!

Sommerflor auf dem Bordeauxplatz Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Frisch bepflanzt mit dem Sommerflor ist der Bordeauxplatz

Gewächshaus der Stadtgärtnerei Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Gewächshaus des Gartenbaus in der Sachsenstraße

Auch der Pariser Platz blüht nun im sommerlichen Dekor Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Erste Sommerblüten auf dem Pariser Platz

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© Markus Bräu

Die biologische Vielfalt in München sichern

Neue Broschüre und Flyer informieren über Strategien und Handlungsmöglichkeiten

München weist für eine Großstadt mit mindestens 9.000 Arten eine erstaunlich hohe Artenvielfalt auf, deren Lebensräume es zu schützen gilt. Eine Art zum Beispiel, die Bayerische Zwergdeckelschnecke, kommt weltweit sogar nur in Münchner Quellen vor.

Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat bereits Ende 2018 die vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) gemeinsam mit weiteren Fachreferaten und Naturschutzverbänden erarbeitete Biodiversitätsstrategie einstimmig beschlossen. Sie legt grundsätzliche, langfristige Ziele zum Erhalt der Biologischen Vielfalt fest und zeigt Wege auf, wie diese bestmöglich in eine nachhaltige Stadtentwicklung integriert werden können. Im November 2019 beschloss der Stadtrat zudem umfangreiche Maßnahmen, die Umsetzungsbausteine der Münchner Biodiversitätsstrategie darstellen.

Mit einer Broschüre stellt nun das RGU die wichtigsten Lebensraumtypen Münchens mit ihren Naturschätzen vor und zeigt die Handlungsschwerpunkte der Strategie auf.

So ist in der Broschüre zu sehen, wie wichtig der Lebensraum für Fauna und Flora etwa in der Isar, in den Isarauen oder der Würm ist. Welche Rolle Münchens Trockenbiotope oder Mooslandschaften spielen und wie wichtig die Alt- und Totholzbestände in den Wäldern sind. Auch die Rolle der Parks und Grünanlagen, der Friedhöfe, Gärten und Kleingärten wird kurz erläutert.

Auch was eine Biodiversitätsstrategie überhaupt ist und welche Ziele mit ihr verfolgt werden, wird verständlich dargestellt. Die drei Grundpfeiler sind dabei „Bestand erhalten“, „Natur entwickeln“ und „Naturbewusst handeln“. So pflegt die Stadt etwa Biotopflächen, schafft Ersatzhabitate oder renaturiert Gewässer und fördert das Bewusstsein in der Bevölkerung durch Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Zusätzlich zur Broschüre gibt es auch einen kompakten Flyer mit Tipps, wie auch die Münchnerinnen und Münchner zum Erhalt der biologischen Vielfalt auf ihren Balkonen oder Gärten beitragen können. Von der Pflanzenauswahl über die richtige Pflege, den Verzicht auf Gift und Dünger und das Aufstellen von Vogelhäuschen oder Gartenteichen reichen die Möglichkeiten für den Artenschutz vor der eigenen Haustüre.

„Nur wenn alle an einem Strang ziehen und den Erhalt der Biologischen Vielfalt in München als eine gemeinsame Aufgabe begreifen, wird die Biodiversitätsstrategie Erfolg haben und unsere Stadt bleibt auch für kommende Generationen so lebens- und liebenswert, wie wir sie heute kennen“, so Umweltreferentin Stephanie Jacobs.

Die Broschüre „Biodiversitätsstrategie München. Biologische Vielfalt sichern und entwickeln“ und der Flyer „NaturVielfalt in München. Tipps wie Sie der Artenvielfalt auf die Beine helfen können“ stehen auf den Internetseiten des RGU unter t1p.de/FloraundFauna als PDF-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung.