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FreizeitSport an der frischen Luft


    Fit im Park heißt es nun wieder im Luitpoldpark, Riemer Park, Ostpark und wie hier im Westpark. In dieser Saison dazugekommen sind zudem der Aubinger Ostpark sowie der Hermann-von-Siemens-Sportpark.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © RBS/Tobias Hase

    Daumen hoch für MUCkis for free

    Der beliebte FreizeitSport an der frischen Luft findet nun in sechs öffentlichen Parks statt. Kreislauf stärken, Muskeln trainieren, Entspannung üben – für jeden ist etwas dabei!

    Nach den Lockerungen der Coronamaßnahmen konnte die Fit im Park-Saison Ende Juni endlich starten. Fit im Park findet für alle sportbegeisterten Münchnerinnen und Münchner im Luitpoldpark, Riemer Park, Ostpark sowie Westpark statt. Täglich werden ab 18 Uhr verschiedene Trainingseinheiten wie Fitness Power, Yoga, Pilates oder auch das beliebte Wiesn-Wadl-Workout angeboten.

    Mit dem Aubinger Ostpark sowie dem Hermann-von-Siemens-Sportpark kann das Angebot in diesem Jahr sogar erweitert werden. Neu im Programm ist zudem Meditation. Ob vormittags ab 8 Uhr im Rosengarten oder abends ab 18.45 Uhr im Ostpark, jede oder jeder kann in die Welt der Stille eintauchen. Für alle, die auf mehr Action stehen, findet der Trendsport Slackline in dieser Saison erstmalig im Ostpark statt.

    Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen allerdings die aktuellen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Für Fit im Park bedeutet das das Einhalten des Mindestabstandes von zwei Metern vor, während und nach dem Training. Bei Regen entfallen die Sportstunden.

    Das gesamte Programm ist im Flyer „Daumen hoch für MUCkis for free“ zusammengefasst. Er liegt unter anderem in der Stadtinformation im Rathaus aus und ist unter sport-muenchen.de zu finden. Auch das Servicetelefon Sport in München erteilt unter 23396777 weitere Informationen. Jede Menge Trainingsvideos verschiedener FreizeitSport-Lehrkräfte gibt es zudem auf dem FreizeitSport-Youtube-Kanal. Von Hui Qi Gong und Yoga-Warm-Up über Wirbelsäulengymnastik und Pilates bis zu Kickbox-Workout und Functional Training findet sicher jeder seine passende Sporteinheit.

    Surf-Spaß an der Isar: Die Welle an der Floßlände steht nun wieder – von frühmorgens bis in die späten Abendstunden.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Wasser marsch fürs Surfen an der Floßlände

    Surfer und Stadtwerke teilen sich die begehrte Wasserkraft

    Seit Anfang Juli ist es wieder möglich – das Surfen und Kanufahren an der Floßlände. Denn nun fließt wieder ausreichend Wasser im Floßkanal. Normalerweise ist das schon ab 1. Mai der Fall, wenn der Betrieb der Flößerei startet. Dafür wird extra aus dem Werkskanal Wasser an den Ländkanal abgegeben. Da die Floßfahrten in diesem Jahr aufgrund der coronabedingten Einschränkungen nicht stattfinden können, wurde das Wasser nicht eingespeist. Genutzt wurde es dennoch, nämlich von den Stadtwerken München (SWM). Sie verwenden die Wasserkraft im Isarwerkkanal für die regenerative Erzeugung von Strom. Wenn dort Wasser abgezweigt wird, kann allerdings weniger Energie erzeugt werden.

    Für beide Interessenslager hat die Stadt nun einen guten Kompromiss gefunden. Oberbürgermeister Dieter Reiter beauftragte die SWM und das Referat für Umwelt und Gesundheit, die Floßlände für die Surfer und Kanuten freizugeben. Die für die Surfwelle benötigte Wassermenge fließt nun von morgens 6 bis abends 21.30 Uhr. Zum Ausgleich wird nachts weniger Wasser in den Maria-Einsiedel-Bach geleitet. Sportbürgermeisterin Verena Dietl freut sich: „Nun kann die Saison für unsere Surfer und Kanuten endlich richtig beginnen.“

    Die Floßlände ist die ideale Anfängerwelle für Einsteiger. Dort sind seit 2015 Kunststofflamellen als „Wellenerzeugungskörper“ eingebaut, die eine relativ stabile Welle generieren. Das Baureferat wartet die Einbauten.

    Der Klettersport erfreut sich starker Beliebtheit. Die Kletterhalle „Heaven‘s Gate“ ist eines der geförderten Bauvorhaben von Vereinen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Schulanlagen wieder für Vereinssport geöffnet

    Die Stadt unterstützt die Sportvereine nicht nur finanziell

    „Wir haben unter Hochdruck gearbeitet, damit auch Vereinssportlerinnen und -sportler möglichst bald wieder trainieren können,“ betont Sportreferentin Beatrix Zurek. Mit Erfolg: Das Referat für Bildung und Sport hat nun ein Schutz- und Hygienekonzept erstellt, das den Vereinen das Sporteln auf städtischen Schulsportanlagen auch in Corona-Zeiten ermöglicht.

    Die Öffnung der aktuell 383 städtische Sporthallen wird schrittweise geschehen. Denn etwa ein Drittel der Sporthallen wird derzeit von den Schulen als zusätzliche Klassenzimmer, Pausenraum oder für Prüfungen genutzt. Zudem sieht das Konzept eine 30-minütige Lüftungspause zwischen einzelnen Trainingseinheiten vor. Ein „fliegender Wechsel“ wird also zunächst nicht möglich sein. Die Stadt stimmt deshalb mit den Sportvereinen neue Nutzungszeiten ab.

    Auch die Freianlagen werden von Schulen und Vereinen im Wechsel genutzt, so dass die Schutzvorschriften hier besonders strikt sind. Sportbürgermeisterin Verena Dietl: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Öffnung der Schulsportanlagen wieder einen weiteren Schritt zurück zum Alltag machen können.“

    Die Stadt hat schon zu Beginn der Corona-Krise ein starkes Zeichen für die Vereinsförderung gesetzt. Bereits im März hat der Stadtrat entschieden, dass Sportveranstaltungen und Projekte von Sportvereinen, auch wenn sie wegen des Coronavirus verschoben wurden oder ausgefallen sind, von der Stadt anteilig gefördert und finanziert werden. Im Mai schob sie ein Maßnahmenbündel nach, das unter anderem dafür sorgte, dass die Sportbetriebspauschale von drei Millionen Euro pro Jahr heuer bereits ein halbes Jahr früher an die Sportvereine ausgeschüttet wurde, also schon Ende Juni. Und Mitte Juni hat der Stadtrat beschlossen, die Kletterhalle „Heaven‘s Gate“ mit insgesamt rund 1,37 Millionen Euro zu fördern.