Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Sommerstraßen, Schanigärten und der „Sommer in der Stadt“


    Sommerstraße an der Südlichen Auffahrtsallee  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Fabian Norden

    Mehr Platz für den Urlaub dahoam

    Mit den dezentralen Angeboten im Freien lässt sich die Stadt ganz neu erleben

    In diesem Corona-geprägten Sommer hat die Stadt den Münchner Straßen und Plätzen ein neues Gesicht gegeben. Mit den Angeboten vom „Sommer in der Stadt“ über Schanigärten bis zu Sommerstraßen und Palmenstränden bekommen die Münchnerinnen und Münchner mehr Platz, um den Sommer auch zuhause zu genießen. Und das Ganze über die Stadt verteilt, um Corona-Hotspots zu vermeiden.

    Bis in den September hinein findet man beim „Sommer in der Stadt“ am Königsplatz, im Olympiapark, auf der Theresienwiese und an vielen weiteren Orten in München verschiedene Attraktionen wie Fahrgeschäfte und Marktstände, Kulturbühnen, Sportangebote und Mitmach-Aktionen für Kinder. Das gesamte Angebot ist unter muenchen.de/sommer zu finden.

    Mit den inzwischen 14 Sommerstraßen möchte die Stadt mehr Platz für Fußgänger schaffen und die Aufenthaltsqualität steigern. Dazu wurden Straßenabschnitte verkehrsberuhigt und mit Pflanzen und – soweit möglich – Sitzgelegenheiten aufgewertet

    oder sogar komplett gesperrt, um Spielstraßen einzurichten. Sie bieten gerade Kindern in den Sommerferien zusätzlichen Platz zum Spielen, laden aber auch die Großen zum Verweilen ein. Wo sich die Sommerstraßen befinden, ist unter muenchen.de/sommerstrassen zu sehen.

    Strandatmosphäre auf Sand und unter Palmen kann man jetzt auch auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper genießen. Auf Anregung von OB Dieter Reiter laden dort bis Ende September kostenlose Liegestühle zum Ausruhen und Entspannen ein.

    Als Corona-Hilfe für die Münchner Gastronomie hat der Stadtrat im Mai beschlossen, Freischankflächen nicht nur seitlich auf Gehwegen zu ermöglichen, sondern auch auf öffentlichen Parkplätzen. Inzwischen sind über 1.000 Anträge eingegangen, 800 davon konnte das Kreisverwaltungsreferat genehmigen. Damit stehen über 8.000 zusätzliche Gastplätze im Freien zur Verfügung. Beschwerden über dadurch wegfallende Parkplätze gingen nur rund 80 ein. Die „Schanigärten“ nach Wiener Vorbild beleben das Stadtbild und werden rege von den Münchnerinnen und Münchnern genutzt.

    Palmengarten am Max-Joseph-Platz  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Michael Nagy

    Mit AHA gegen das Coronavirus

    Auch wenn die zahlreichen „Sommer in der Stadt“-Angebote, Schanigärten und Sommerstraßen ein entspanntes Urlaubsfeeling verbreiten – um das Coronavirus weiter einzudämmen, müssen die AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmasken) weiter eingehalten werden.

    „Nehmen Sie die Hygiene- und Abstandsmaßnahmen weiter ernst, denn das Virus ist immer noch da“, appelliert Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs an die Münchnerinnen und Münchner. „Das gilt ganz besonders auch im Urlaub, selbst wenn man keine große Reise plant und im schönen München bleibt. Denn sonst droht uns nach der Ferienzeit die gefürchtete zweite Welle.“

    Stets aktuelle Informationen zu Corona in München gibt es unter muenchen.de/corona.

    Kulturbühne am Gasteig  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Gasteig München GmbH

    Bühne frei für den Open-Air-Kultursommer

    Bezahlte Auftrittsmöglichkeiten für Künstler, kostenloser Genuss für das Publikum

    In diesem Sommer ist trotz Corona so einiges unter Münchens weiß-blauem Himmel geboten. An zahlreichen Orten gibt es im Rahmen von „Sommer in der Stadt“ Kultur pur.

    Drei Fliegen werden dabei mit einer Klappe geschlagen: Künstlerinnen und Künstler verdienen endlich wieder Geld, die Daheimgebliebenen bekommen ein kostenloses Kulturangebot und die Hygieneregeln können durch die Verteilung eingehalten werden.

    Fast täglich bieten auf der Bühne im Olympiastadion jeweils um 19 Uhr ein bis drei meist regionale Bands musikalischen Genuss.

    Die Wanderbühne des Kulturreferats macht noch in fünf Stadtvierteln Halt. Der nächste Stop am 22. August ist an der Winterthurer Straße in Fürstenried Ost. Los geht es um 17 Uhr mit JB’s First, es folgt der Musikantenstammtisch Oberwiesenfeld mit Josef Zapf und schließlich Quadro Nuevo.

    Auf dem Knödelplatz im Werksviertel laufen noch die kommenden drei Wochenenden Konzerte. Diesen Freitag, 21. August, spielt um 19 Uhr Oansno, am Samstag um 19 Uhr The Charles und am Sonntag um 18 Uhr Daisy Ultra.

    Bis 13. September finden Live-Acts auf der Open-Air-Bühne vor dem Gasteig statt. Immer mittwochs bis samstags laden Jazz, Klassik, Chansons, Weltmusik oder Liedermacher zu kunterbunten Klangfarben ein. Morgen etwa gibt es Jazz mit Trackport Arens.

    Das Münchner Stadtmuseum bietet Musikkabarett, Figurentheater oder Konzerte – etwa am Freitag, 21. August, Cornelia Lanz & Friends. Und das Volkstheater lädt zu Dämmer- und Frühschoppen mit verschiedenen LiveBands noch am 23. August um 11 Uhr und am 28. August und 2. September jeweils um 17 Uhr.

    Alle Veranstaltungen sind unter muenchen.de/sommer zu finden.