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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

„Mini-München findet Stadt“ – vom 27. Juli bis 14. August an 40 Orten


Bürgermeisterin Verena Dietl zusammen mit den Mini-München-Bürgerinnen Marie O‘Rourke (links) und Barbara Stiller, sowie dem Mini-München-Bürger Emilian Halt bei der Präsentation der Spielstadt auf dem Marienplatz. 
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© Albert Kapfhammer

Spiel mit Spaß und Sicherheit

Zu ihrem 40-jährigen Jubiläum erfindet sich die Spielstadt neu

„Mini-München findet Stadt! Das diesjährige Motto für Münchens größtes Ferienprogramm passt natürlich perfekt, denn auf das beliebte Ferienspektakel muss trotz Corona nicht verzichtet werden“, freut sich Oberbürgermeister und Schirmherr Dieter Reiter. Nach Monaten, in denen Kinder besonders von den Corona-Präventionsmaßnahmen betroffen waren, ist dies ein starkes Signal: Die Spielstadt eröffnet Kindern wieder einen Raum in der Stadt und stellt eine Öffentlichkeit für Kinder her.

So können Kinder und Jugendliche in Mini-München auch in diesem Jahr auf spielerische Weise selbständig regieren, verwalten und gestalten, mit eigenem Rathaus und öffentlichen Einrichtungen, Bank und Börse, mit eigenem Geld, mit Betrieben, Läden, Märkten, Müllabfuhr und vielem mehr. Da eine Großveranstaltung mit tausenden Mitspielern in diesem Sommer nicht möglich ist, wurde das bewährte Konzept kurzerhand umgekrempelt. Zu ihrem 40-jährigen Jubiläum erfindet sich die Spielstadt neu: Mini-München verlässt die Veranstaltungshalle und dehnt sich auf das Münchner Stadtgebiet aus.

Vom 27. Juli bis 14. August wird montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr an 40 Orten in Ost, West, Nord und Mitte gespielt. Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren walten in Jugendeinrichtungen, in Parks und an authentischen städtischen Orten wie dem Rathaus, der Stadtbibliothek und Museen. Neben dem Miteinander vor Ort sind die Teilnehmer auch virtuell verbunden: Die Kinder im Mini-München-Callcenter bieten telefonische Beratung bei der Jobsuche, der Mini-München-Radiosender sendet live und direkt Informationen in alle Stadtteile, Beiträge für die MiMüZ oder der Börsenhandel können von zuhause aus erledigt werden und alle Betriebe sind durch ein Telefonnetz verbunden. Auch werden die in den Werkstätten produzierten Waren per Versandhandel verkauft und Transporte per Lastenrad ausgeführt.

Außerdem dient eine funktionsreiche, neue Internet-Plattform zur Registrierung neuer Bürgerinnen und Bürger sowie zur Arbeitsplatzvergabe und ermöglicht Online-Banking oder Aktienhandel und den Zugriff auf die tagesaktuellen Spielstadtmedien und Nachrichten. Nebenbei erlaubt die Plattform eine reibungslose Kontaktrückverfolgung zur Erfüllung der Hygienevorschriften. Damit auch alle Kinder die digitalen Möglichkeiten nutzen können, stehen zahlreiche Laptops bereit. Für Mini-München ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Mitmachen können trotz der erforderlichen Hygienemaßnahmen dank der dezentralen Umsetzung täglich 600 bis 800 Kinder. Die Gesamtzahl der Mitspieler wird über die Ausgabe der Mitspielpässe und zusätzlich über Tagesbändchen und die Arbeitsplatzvergabe reguliert.

Im Auftrag der Stadt veranstaltet der Verein Kultur & Spielraum Mini-München, unterstützt von rund 40 Kooperationspartnern wie der Bayerische Rundfunk oder die Hochschule München, sowie Sponsoren und Förderern. Die zum 20. Mal stattfindende Spielstadt hat sich von München aus weltweit verbreitet und wurde hundertfach kopiert, neu aufgesetzt und weiterentwickelt. Alle Informationen sind unter mini-muenchen.info zu finden.

Mini-München-Mitte für Erwachsene

In der Akademie-Galerie im U-Bahnhof Universität haben in diesem Jahr auch Erwachsene die Möglichkeit zu arbeiten und zu studieren. Das dort ansässige Mini-München-Mitte ist ein Ort der Information und des Austausches zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Erwachsene, die als Kinder selbst in Mini-München mitgespielt haben, sind eingeladen, Erinnerungsarbeit zu leisten und ihre eigenen Erlebnisse und Geschichten aus vier Jahrzehnten Mini-München zu Protokoll zu geben. Und jene, die Mini-München noch gar nicht richtig kennen, können dort mithilfe der Kinder das Konzept im Studium erlernen. So können auch sie MiMüs verdienen, und zwar aus der Zeit, in der sie Kind waren. Mini-München-Mitte ist immer mittwochs und freitags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Akrobatisch hoch hinaus geht es beim Trampolin zu. Das Angebot von FAM „Free Arts of Movement“ bietet Bewegung und Spaß.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Tobias Hase

Sommerferien-Sport kann durchstarten

Ein vielseitiges Sportangebot für Kinder und Jugendliche zum Testen und Dranbleiben

Lange war nicht klar, was möglich ist, doch nun kann die Stadt gemeinsam mit ihren Partnern das beliebte Sommerferien-Sportprogramm zum Großteil anbieten. „Nach den Einschränkungen, die aufgrund der Corona-Pandemie getroffen werden mussten, sehen wir in diesem Jahr besonders, wie wichtig und wertvoll es ist, gemeinsam Ferien zu haben und gemeinsam Sport treiben zu können“, weiß Sportreferentin Beatrix Zurek.

Die Kinder und Jugendlichen können viele Sportarten ausprobieren: Tauchen etwa im Bad von Germering, Fechten in Nymphenburg oder klassisch Tennis und Beachsport im Nordosten an der Isar. Parkour und Skateboard sind unter anderem in der Nähe des Ostbahnhofs möglich und Bollywood-Dance an der Poccistraße im Zentrum.

Alle Angebote sowie die Buchungsmöglichkeiten sind in dem Flyer „Feriensport“ unter sport-muenchen.de zu finden, eine Printausgabe gibt es dieses Jahr nicht. Bei den jeweiligen Angeboten ist vermerkt, ob die Anmeldung bei MünchenTicket erfolgt oder direkt beim anbietenden Partner. Vor der Buchung sollte man sich jeweils über die Voraussetzungen und Möglichkeiten beim Anbieter informieren.