Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Exzellentes Startup-Ökosystem


    Die Studenten Stefan Roglmeier und Johann Feckl wollen Menschen dazu ermuntern, bewährte Dinge wieder zu entdecken und dadurch umweltfreundliches Handeln im Alltag zu etablieren. Und so entwickelten sie kurzerhand funcoo – den Kistenträger fürs Fahrrad.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Funcoo

    München ist einer der besten Startup-Standorte in Europa

    Stadt unterstützt mit Infrastruktur, Beratung, Finanzierung und Wettbewerben

    Münchens Gründerszene ist dynamisch, weltoffen und sehr gut vernetzt. Die Isarmetropole ist einer der fünf Gründer-Hotspots in Deutschland, wie aus dem Deutschen Startup Monitor 2019 hervorgeht. Und aus dem „Data & Insights-Dashboard“ von Munich Startup war im Juli abzulesen, dass München im europaweiten Vergleich auf dem vierten Platz liegt – nach London, Paris und Berlin.

    Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „München ist als europäischer Hub für junge Tech-Unternehmen fest etabliert. Das exzellente Startup-Ökosystem der Landeshauptstadt unterstützt die Startups beim Wachsen.“ Zu den international renommierten Münchner Universitäten gesellen sich zahlreiche lokale Investoren und Startup-affine Industrieunternehmen sowie Acceleratoren und Incubatoren, die den Startups auf die Beine helfen.

    Die Stadt, der Freistaat und die Kammern kümmern sich intensiv um die Infrastruktur, die Startups brauchen. Darüber hinaus investieren Stadt und Freistaat in Gründerzentren und in qualifizierte Netzwerke. Das Münchner Existenzgründungs-Büro (MEB), der Einheitliche Ansprechpartner (EAP) und das Kompetenzteam Kreativ- und Kulturwirtschaft bieten den Gründer*innen kostenlose Beratung.

    Auch die städtische Förderung von Kreativleistungen für eine Crowdfunding-Kampagne hilft den Startups. Zu Beginn der Corona-Pandemie hat die Stadt schnell reagiert und den Zuschuss massiv erhöht. Außerdem lobt die Stadt jährlich den „Munich Startup Award“ und den Innovationswettbewerb aus. So gibt es in München derzeit über 1.300 Startups, die insgesamt rund 18.000 Jobs geschaffen haben.

    Aktuelle Informationen für und über Startups sind unter munich-startup.de, dem offiziellen Startup Portal für München und die Region, zu finden.

    Zwischennutzung im Kreativquartier: Die bunten Container stehen gut sichtbar auf der so genannten Lamento-Fläche direkt an der Dachauer Straße.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Landeshauptstadt München

    Wirtschaftsförderung Zwischennutzung

    Das Kompetenzteam Kreativ- und Kulturwirtschaft ist Ansprechpartner für die Branche

    Raum zum Ausprobieren – das ermöglicht die Stadt durch Zwischennutzungen. Zentral in der Stadt stehen der Kultur- und Kreativwirtschaft inzwischen ein Laden im Ruffinihaus und ein Laden im Rathaus dauerhaft zur Verfügung. Damit ausreichend Zeit für Experimente und Erfahrungen bleibt, werden die Läden jeweils für eine Laufzeit von zwölf Monaten im Wechsel vergeben.

    Zudem stehen von diesem Herbst an bis voraussichtlich August 2022 die sanierten Büroräume im ersten Obergeschoss des Ruffinihauses für kultur- und kreativwirtschaftliche Nutzungen zur Verfügung. Und im Kreativquartier entsteht mit rund 2.000 Quadratmetern Nutzfläche ebenfalls ein neuer Hotspot für Kreativschaffende. Die bunten, voll funktionsfähigen Container können voraussichtlich fünf bis sechs Jahre genutzt werden. Eigentümerin und Vermieterin der Räume ist die MGH (siehe hierzu Artikel unten).

    Für Zwischennutzungen und bei der Suche nach Büro- und Arbeitsräumen ist das Kompetenzteam Kreativ- und Kulturwirtschaft der richtige Ansprechpartner. Der Service der Stadt berät zudem kostenlos und unterstützt bei der Image- und Netzwerkbildung. Das Team kommt selbst aus Kultur- und Kreativberufen und weiß um die Herausforderungen und Chancen der Branche. Es betreut auch die Crowdfunding-Plattform unter kreativ-muenchen-crowdfunding.de.

    Weitere Informationen finden sich unter kreativ-muenchen.de.

    Die MGH vermietet seit diesem Monat Flächen im neuen Gewerbehof Nord. Er ist der neunte Standort in München.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © MGH

    Münchner Branchenmix im Viertel erhalten

    Das Gewerbehof-Konzept mit inzwischen neun Standorten ist seit 30 Jahren erfolgreich

    Es ist der neunte Gewerbehof, der nun dem produzierenden Gewerbe und Handwerksbetrieben Mietflächen bereitstellt. Im neuen „Gewerbehof Nord“ an der Wilhelmine-ReichardStraße können etwa 50 kleine und mittelständische Betriebe einen neuen Standort finden.

    Die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH (MGH) ergänzt mit diesem neuen Angebot das nahezu flächendeckend über München verteilte Gewerbehofnetz der Stadt mit Standorten in Perlach, Sendling, Giesing, Westpark, Ostbahnhof, Westend, Laim und Frankfurter Ring. Ziel des Gewerbehof-Konzepts ist es, die Münchner Mischung an Branchen direkt in den verdichteten Stadtteilen zu erhalten.

    Zudem gibt sie mit dem Münchner Technologiezentrum MTZ Starthilfe für Gründer*innen. Die MGH ist auch Eigentümerin und Vermieterin von Räumen für Kreativschaffende im Kreativquartier. Ab November stellt sie dort weitere 26 Büroräume, Werkstätten und Ateliers für kultur- und kreativwirtschaftliche Nutzungen zur Verfügung.

    Und sie ist Träger von Munich Startup, dem offizielle Startup-Portal für München und die Region (siehe dazu die beiden Artikel oben). Mehr Infos unter mgh-muc.de.

     

    "Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Diese Beiträge sind vom 20. Oktober 2020.