Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften


Mund-Nasen-Bedeckung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Alltagsmasken richtig verwenden

Auch mit Mund-Nasen-Bedeckung 1,5 Meter Mindestabstand einhalten

In Bayern besteht seit dem 27. April 2020 für Personen ab sechs Jahren eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in allen Geschäften. Für den Alltagsbedarf reichen dabei selbstgenähte Stoff-Masken oder auch Tücher und Schals, die Mund und Nase bedecken. Diese sogenannten Alltagsmasken halten Tröpfchen zurück, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen und vermindern so das Ansteckungsrisiko für andere. Denn das Corona-Virus wird vor allem über Tröpfcheninfektion verbreitet – und auch wer keine Symptome einer Corona-Erkrankung zeigt, kann trotzdem ansteckend sein.

Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs: „Je mehr Menschen mitmachen und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, umso größer ist der Schutz für alle.“ Auch die medizinische Mund-Nasen-Schutzmaske, die sogenannte Operations(OP)-Maske, dient diesem Zweck. Sie sollte allerdings dem medizinischen Personal in Arztpraxen, Kliniken oder in der Pflege vorbehalten sein. Dem Träger selbst bietet die Mund-Nasen-Bedeckung allerdings keinen effektiven Schutz vor einer Ansteckung. Deshalb ist es wichtig, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen auch beim Tragen einer Alltagsmaske eingehalten wird. Außerdem muss die Maske gewechselt werden, wenn sie von der Atemluft durchfeuchtet ist. Beim Auf- und Absetzen sollte darauf geachtet werden, nicht die Außenseite der Maske anzufassen und sich davor und danach gründlich die Hände mit Seife zu waschen. Wer sich selbst eine Mund-Nasen-Bedeckung nähen möchte, findet eine Anleitung unter muenchen.de/corona.

Inzwischen stellen aber auch viele regionale Geschäfte Stoffmasken in den her. Am besten sich direkt in der Nachbarschaft umhören oder auf muenchenhaeltzamm.de gehen – dort gibt es eine eigene Kategorie Masken. Verwendet man eine wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckung, sollte man darauf achten, dass der Stoff aus kochfester Baumwolle besteht. Sie kann dann bei mindestens 60°C (besser 95°C) in der Waschmaschine gewaschen werden. Auch das mindestens fünfminütige Auskochen auf dem Herd in einem Wasserbad desinfiziert die Masken oder Tücher. Sie sollten nach jeder Benutzung oder mindestens einmal täglich gereinigt und danach gut getrocknet werden. Da viele Mund-Nasen-Bedeckungen Drahtbügel im Nasenbereich verarbeitet haben, weist die Branddirektion darauf hin, dass diese nicht in der Mikrowelle erhitzt werden dürfen. Denn durch das Metall kann eine Funkenbildung ausgelöst werden, die die Maske und die Mikrowelle in Brand setzten kann. Entsorgt werden können die Alltagsmasken im Restmüll.