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Schnelle Unterstützung in der Corona-Krise


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Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen - Foto: Andreas Eisenhofer

Stadt hat bereits 60 Millionen Soforthilfen an Münchner Unternehmen ausbezahlt

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen auch für Geschäfte und Gastronomie bedeuten für viele Unternehmen, Selbständige und Freiberufler eine existenzielle Herausforderung. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern, haben Bund und Freistaat milliardenschwere Soforthilfen auf den Weg gebracht.

Kleine und mittelständische Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise in eine existenzbedrohende Schieflage und in Liquiditätsnöte geraten sind, können seit Mitte März „Soforthilfe Corona“ beantragen. Die Höhe der Soforthilfe ist nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt: Sie reicht von maximal 9.000 Euro für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer mit bis zu fünf Beschäftigten bis zu maximal 50.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten. Für Münchner Unternehmen bearbeitet das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft die Anträge. Allein in den ersten drei Wochen sind mehr als 30.000 Anträge dort eingegangen. Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner betont: „Mein Referat arbeitet mit Höchstdruck an der Antragsbearbeitung, um sie bei positiver Prüfung umgehend zur Auszahlung zu bringen.“ Das Team zur Bearbeitung der Anträge werde ständig aufgestockt und es arbeitet auch an den Wochenenden. Bis zu den Osterfeiertagen wurden bereits rund 60 Millionen Euro an Soforthilfen ausgezahlt.

Umfassende Informationen zur „Soforthilfe Corona“ sowie das Antragsformular dafür sind hier abrufbar. Rückfragen beantwortet das Referat für Arbeit und Wirtschaft telefonisch unter der Nummer 089 / 233 - 22070, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr. Auch Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen finden Unternehmer und Selbständige auf der Website des Referats für Arbeit und Wirtschaft.

Über diese staatlichen Hilfen hinaus bietet die Stadt den von der Coronakrise geplagten Münchner Wirtschaftsunternehmen in ihrem eigenen Einflussbereich Unterstützung auf verschiedenen Wegen: Die Stadtkämmerei reduziert auf Antrag Gewerbesteuervorauszahlungen auf Null. Den von Schließungen betroffenen Wirten erlässt sie auch die eigentlich jetzt fälligen Gebühren für Freischankflächen. Die Münchner Gewerbehöfe, in denen die Stadt rund 550 kleinen und mittleren Betrieben Gewerbeflächen zur Verfügung stellt, bieten ihren Mietern auf Antrag eine auf sechs Monate befristete Mietstundung um 80 Prozent bzw. nach zwei Monaten um 60 Prozent an. Und die Stadtsparkasse München setzt zusätzliche Mitarbeiter aus anderen Bereichen ein, um die Anträge von Firmenkunden auf Förderkredite der LfA Förderbank Bayern und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schnellstmöglich zu bearbeiten.

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Screenshot - Hilfe bei Online-Diensten

Zum Online-Shop in 24 Stunden

Seit alle Einzelhandelsgeschäfte in Bayern zur Eindämmung der Corona- Pandemie geschlossen bleiben müssen, ist der Online-Handel für diese Branche zur einzigen verbliebenen Einnahmequelle geworden. Gerade Inhaber kleiner Geschäfte, für die die Schließung schnell existenzbedrohend wird, nutzen diese Möglichkeit aber oft noch nicht. Unter dem Motto „Mia gehn online!“ hat das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft deshalb nun zusammen mit der ReDI School of Digital Integration und der Start-up Plattform UnternehmerTUM Kleinunternehmern kostenlose Beratung und Unterstützung bei der Digitalisierung angeboten. Vom Blumenladen bis zum Kosmetikstudio sollen die Münchnerinnen und Münchner ihre Läden aus der Nachbarschaft so auch online finden.

Für 21 Projekte wurden bei einem ersten Workshop innerhalb von 24 Stunden individuelle Online-Lösungen gefunden, vom Online-Bestellsystem für ein Restaurant bis zur Online-Praxis für eine Physiotherapeutin. Aus dem Workshop ist ein Leitfaden für Kleinunternehmer entstanden, der unter www.miagehn.online abrufbar ist. Ausführliche Videos auf dem YouTube- Kanal von UnternehmerTUM zeigen die Ergebnisse des Workshops.

Eine digitale Plattform für Münchner Ladenbetreiber, Gastronomen und Firmeninhaber in der Coronakrise bietet auch das Stadtportal muenchen.de. Unter #muenchenhältzamm! listet das Portal Münchner Restaurants, Geschäfte und Dienstleister auf, die Liefer- und Online-Service bieten.