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Historischer Kontext – aktuelle Fragen


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© Filmstill: Gregor Schneider/VG Bildkunst Bonn

Noch bis April: Freier Eintritt ins NS-Dokumentationszentrum

"Die Stadt informiert" vom 4. Februar 2020

190.000 Besucherinnen und Besucher im Jahr 2019 – so viele Interessierte kamen in die Ausstellungen und Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München. Über 2.000 Jugend- und Erwachsenengruppen besuchten das Haus am Max-Mannheimer-Platz und nahmen an Rundgängen, Workshops und Seminaren sowie Fortbildungen für Multiplikatoren, Lesungen, Projekten oder Schreibwerkstätten teil.
„Es geht bei unserer Arbeit um die Vergangenheit der deutschen Diktatur. Zugleich muss es auch immer um die Gegenwart gehen, in der wir neue Plattformen schaffen wollen für jene, die sich einsetzen für die Demokratie“, so Direktorin Dr. Mirjam Zadoff.

Aktuell läuft neben der Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ die Wechselausstellung „Tell me about yesterday tomorrow“. Über 40 zeitgenössische Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler befassen sich darin mit der deutschen Erinnerungskultur und -politik, aber auch mit internationalen Formen der Erinnerung. Einzelne Kunstwerke sind auch an assoziierten Orten in der Stadt platziert – wie etwa auf dem Lenbachplatz oder vor den baulichen Resten des ehemaligen NS-Ehrentempels in der Arcisstraße –, um die breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Für das NS-Dokumentationszentrum gilt zunächst bis April: Eintritt frei! Ob dieses Angebot fortgesetzt werden kann, wird derzeit geprüft. Ob auch für das Jüdische Museum ein kostenloser Zugang ermöglicht werden kann, klärt die Stadtverwaltung ebenfalls gerade.