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Ausbau von Ladesäulen für E-Fahrzeuge


Oberbürgermeister Dieter Reiter nimmt zusammen mit MVG-Chef Ingo Wortmann und Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung, den 1.100sten Ökostrom-Ladepunkt in Betrieb.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Neue Hauptstadt der Ladepunkte

Bundesweit hat München nun die meisten Ladepunkte – gespeist mit Ökostrom

"Die Stadt informiert" vom 11. Februar 2020

1.100 Ladepunkte für E-Fahrzeuge an insgesamt 550 Ökostrom-Ladesäulen – mit diesem flächendeckenden Infrastrukturausbau haben die Stadtwerke München (SWM) die Isarmetropole auf Platz 1 gehievt. Damit hat München den bisherigen Spitzenreiter Hamburg überflügelt. „Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist ein zentrales Element unseres städtischen Förderprogramms.

Mit immer mehr Lademöglichkeiten sowie der Stärkung des Nah- und des Fahrradverkehrs ist München Treiber der Verkehrswende“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter. Schon seit 2009 betreibt die SWM und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Seit 2017 haben sie im Auftrag der Stadt in enger Zusammenarbeit mit den städtischen Referaten die Ladeinfrastruktur massiv weiter ausgebaut. Grundlage dafür ist das Integrierte Handlungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität in München (IHFEM).

An allen SWM Ladepunkten fließt übrigens zu 100 Prozent M-Ökostrom. Der Ausbau geht in diesem Jahr weiter: Die SWM errichten 60 zusätzliche Ladepunkte und erhöhen die Zahl der Schnell-Ladestationen auf bis zu 18. Letztes Jahr haben die SWM außerdem das Laden mit der SWM Ladekarte vereinfacht: Die Abrechnung erfolgt in Kilowattstunden, ein Grundpreis entfällt und auf Bitte von OB Reiter wurde der Ladestrom-Preis auf 38 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. „Die Umstellung auf die einfachere Abrechnung und der günstige Ladepreis sind weitere Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität, und damit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, so der OB.