Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm fördert Frauen


Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© power_m

Home-Schooling, Haushalt – Karriere!

Zahlreiche kostenfreie Online-Angebote helfen bei der beruflichen Entwicklung

Frauen müssen derzeit vieles miteinander vereinbaren: Home-Schooling, Home-Office, Hausarbeit. Der Wunsch nach beruflicher Qualifizierung und beruflichem Wiedereinstieg gerät da schnell in den Hintergrund. Dem wollen die Projekte des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) zur beruflichen Gleichstellung von Frauen entgegenwirken. Mit zahlreichen kostenfreien Online-Angeboten unterstützen mehrere Projekte, die vom städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft gefördert werden, Frauen auf ihrem Karriereweg:

So informieren die Beraterinnen des Projekts power_m mit Online-Veranstaltungen darüber, wie die Rückkehr in den Job gelingen kann. Info-Veranstaltungen unter dem Motto „Neustart jetzt! Nach der Familienphase erfolgreich und qualifiziert wieder einsteigen“ gibt es am Dienstag, 16. Juni, von 9.30 bis 11 Uhr sowie am Donnerstag, 18. Juni, von 19.30 bis 20.30 Uhr. Anmeldung für 16. Juni per Mail an power-m@frauenakademie.de, für 18. Juni an power-m@mvhs.de. Weitere Informationen gibt es unter www.power-m.net/termine.

Frauen, die sich selbständig machen wollen, finden bei der Servicestelle guide Unterstützung. Sie bietet Existengründerinnen kostenlose Start-Veranstaltungen. Der nächste Termin ist der 17. Juni, von 10 bis 12 Uhr. Interessierte können persönlich oder via Videokonferenz daran teilnehmen.  Anmeldung per Mail an anmeldung@guide-muenchen.de. Weitere Infos gibt es unter www.guide-muenchen.de.

Die Servicestelle MOVE! berät und fördert Frauen in und um München in allen Phasen ihrer Berufsplanung und Karriereentwicklung – ob beruflicher Einstieg, Aufstieg oder Umstieg. Interessierte können sich derzeit online zum Mentoring anmelden, an einer virtuellen Einführungsveranstaltung teilnehmen und Beratungsgespräche über Zoom nutzen. Die nächste virtuelle Einführungsveranstaltung findet am 15. Juni von 16 bis 18 Uhr statt. Anmeldung per Anmeldebogen auf www.frauenakademie-move.de.

Wer nach der Familienphase wieder in einen Bürojob einsteigen möchte, kann bei JOBFIT eine kostenfreie fünfmonatige Qualifizierung in allen Bereichen des Office-Managements absolvieren. Die nächsten Weiterbildungen starten am 15. Juni. Nähere Informationen sind online abrufbar unter www.jobfit-fuers-office.de.

Sprachliche und berufliche Qualifizierung für Migrantinnen unter anderem in der Gesundheits- und Krankenpflege und im Verkauf bietet mona lea. Der nächste Lehrgang über zwölf Monate startet am 6. Juli. Anmeldung ist noch möglich. Nähere Informationen gibt es unter www.mvhs.de/monalea.

An Frauen, die so gut wie keine Berufskenntnisse haben, richtet sich Karla Start. In einem Computerkurs vermittelt das Angebot Basiswissen und bereitet auf eine Berufsqualifizierung vor. Die Maßnahmen finden derzeit online statt. Weitere Informationen gibt es unter diakonia.de/karla-start. Einen Überblick über alle Projekte des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms findet man unter www.muenchen.de/mbq.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt München, Nicole Lassal, und Bürgermeisterin Katrin Habenschaden präsentieren die neue Informationskampagne zu Angeboten im Fall häuslicher Gewalt.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Corona erhöht das Gewaltrisiko in Familien

Die städtische Gleichstellungsstelle für Frauen informiert über Hilfsangebote

Wochenlange Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, verbunden mit weiteren Belastungen wie der Schließung von Schulen und Kitas sowie existentiellen Sorgen und Nöten – all das erhöht während der Corona-Krise das Gewaltrisiko in Familien. „Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie nehmen die Fälle häuslicher Gewalt zu“, weiß Bürgermeisterin Katrin Habenschaden. „Kinder und Frauen sind in der Regel die Leidtragenden.“ Das hat gerade auch eine Online-Umfrage ergeben, die unter anderem von der Technischen Universität München durchgeführt wurde.

Die städtische Gleichstellungsstelle für Frauen macht deshalb nun in einer Plakat- und Postkartenaktion auf Hilfs- und Unterstützungsangebote aufmerksam und will Betroffene, Nachbarn, Bekannte und Verwandte ermutigen, hinzusehen und aktiv zu werden: „Wenn Sie selbst Gewalt erleben, wenn Sie Gewalt beobachten oder vermuten: Holen Sie Hilfe! Lassen Sie sich beraten! Für sich – für andere!“

Die Gleichstellungsstelle hat dazu eine Liste mit Kontaktdaten vorwiegend Münchner Einrichtungen zusammengestellt, die zum Teil rund um die Uhr beraten und Hilfe bieten. „Mit dieser Aktion soll deutlich gemacht werden, dass Gewalt nicht hingenommen werden muss und dass es Hilfe gibt“, erklärt Nicole Lassal, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Häusliche Gewalt sei ein Tabu, komme aber leider häufig vor – quer durch alle Bevölkerungsschichten.

Die Plakate und Postkarten zur Aktion „Hinsehen. Zuhören. Hilfe holen“ können per Mail an gst@muenchen.de angefordert werden. Alle Informationen finden sich auch auf der Internetseite www.muenchen.de/gst.

Logo der Plakat-Aktion "Hinsehen. Zuhören. Hilfe holen"  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Hinsehen. Zuhören. Hilfe holen

Frauen und Kinder erleben Gewalt vor allem im sozialen Nahraum, in ihrem Zuhause. Die Corona-Krise erhöht das Risiko häuslicher Gewalt. Hier gibt es Hilfe und Unterstützung:

Hilfe rund um die Uhr

Polizei 110
Notruf 112

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 
08000 116 016
www.hilfetelefon.de

Frauenhilfe München 
(089) 35 48 30 
www.frauenhilfe-muenchen.de

Information und Beratung

Beratungsstelle Frauennotruf München 
(089) 76 37 37 
www.frauennotruf-muenchen.de

Münchner Kommissariat für Opferschutz 
(089) 29 10 44 44

Münchner Informationszentrum für Männer 
(089) 543 95 56 www.maennerzentrum.de

Nummer gegen Kummer
für Kinder und Jugendliche 116 111
für Eltern und Erziehende 0800 111 0550
www.nummergegenkummer.de

www.staerker-als-gewalt.de
www.bayern-gegen-gewalt.de
www.kein-kind-alleine-lassen.de