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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Wegen der Coronakrise geschlossen, aber weiter aktiv


Die Kammerspiele zeigen in der virtuellen „Kammer 4“ täglich wechselnde Inszenierungsmitschnitte  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Julian Baumann

Kultur kommt jetzt digital ins Haus

Theater, Konzerte und Ausstellungen lassen sich auch vom Sofa aus erleben

Keine Aufführungen mehr auf den städtischen Bühnen, keine Ausstellungen mehr in den städtischen Museen und Kunsträumen, auch die Münchner Stadtbibliothek und die Münchner Volkshochschule haben aktuell ihren Betrieb eingestellt. Um ihren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten, bleiben auch die städtischen Kultureinrichtungen vorerst bis 19. April geschlossen. Doch ganz verzichten müssen die Münchnerinnen und Münchner nicht auf das kulturelle Angebot ihrer Stadt. Viele der städtischen Kultureinrichtungen bringen ihre Angebote nun auf digitalem Weg dem Publikum nahe.

Die Stadtbibliothek bietet ein kostenloses Digitalabo an.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Münchner Stadtbibliothek

Stadtbibliothek digital gratis für alle

So bietet die Münchner Stadtbibliothek allen gratis ein Digitalabo für drei Monate. Bis Ende Juni können alle, die in der Region München leben, kostenlos auf eine große Auswahl an E-Books, Zeitungen oder Hörbücher zugreifen. Rund 60.000 deutschsprachige Medien stehen zum Download und Streamen bereit. Zeitungsleser bringt der PressReader mit Nachrichten aus 100 Ländern in 60 Sprachen auf den neuesten Stand. Anmelden kann man sich ganz einfach unter muenchner-stadtbibliothek.de.

Die Münchner Philharmoniker kann man sich per Internet-TV ins Wohnzimmer holen.     Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Theater und Konzerte im Streaming

Die Inszenierungen der Münchner Kammerspiele kann man sich derzeit in der virtuellen „Kammer 4“ ansehen. Jeden Tag stellt das Theater unter www.kammerspiele.de den Mitschnitt einer Inszenierung aus dem aktuellen Spielplan online. Immer dienstags und donnerstags wird dieses Streaming-Angebot um experimentelle LiveCam-Formate wie Performances und Lesungen ergänzt. Für die Kleinen stellt die Schauburg unter schauburg.net Mitschnitte wechselnder Stücke online. Die Münchner Philharmoniker kann man sich auf www.medici.tv ins Wohnzimmer holen. Konzertmitschnitte von jüngsten Aufnahmen mit Valery Gergiev bis zu legendären Produktionen mit Sergiu Celibidache stehen dort kostenlos zur Verfügung. Einen ausführlichen Überblick über weitere Streaming-Angebote aus München gibt muenchen.de.

Das Lenbachhaus präsentiert die Ausstellung „Sheela Gowda“ online.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Sheela Gowda

Ausstellungen online

Und auch die Münchner Museen präsentieren ihre Schätze nun eben digital: Das Lenbachhaus zeigt seine neue Ausstellung „Sheela Gowda. It.. Matters“ seit gestern komplett online unter lenbachhaus.de. Auch die Villa Stuck präsentiert ihre neue Ausstellung „Die demokratische Schnecke“ jetzt online unter diedemokratischeschnecke.de. Unter dem Hashtag #stuckathome bietet das Museum auf Facebook und Instagram darüber hinaus Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Direktor, Michael Buhrs, und jeden Sonntag einen Spaziergang durch die Historischen Räume der Villa. Das NS-Dokumentationszentrum stellt seine aktuelle Ausstellung „Tell me about yesterday tomorrow“ unter https://yesterdaytomorrow.nsdoku.de/blog in einem Blog vor. Das Valentin-Karlstadt-Musäum zeigt unter valentin-musaeum.de einen Film zu seiner neuen Sonderausstellung „Musik, Krawall und andere schöne Künste“. Die Sammlung Online des Münchner Stadtmuseums präsentiert Kunstwerke aus allen Sammlungsschwerpunkten des Hauses in digitaler Form auf sammlungonline.muenchner-stadtmuseum.de. Und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen Museums berichten unter juedischesmuseum.blog über ihre Vorbereitungen für künftige Ausstellungen.