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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Schlüsselübergabe erfolgt


München bekommt ein Lesbenzentrum: Oberbürgermeister Dieter Reiter übergibt offiziell den Schlüssel an den Trägerverein Lesbentelefon.     Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Angekommen in der Mitte der Stadt

Raum für Lesben zum Treffen und Vernetzen, für Beratung und Veranstaltungen

Es ist soweit – München bekommt ein Lesbenzentrum. Letzten Freitag übergab Oberbürgermeister Dieter Reiter die Räumlichkeiten an den Trägerverein Lesbentelefon. Die neue Einrichtung LeZ (lesbisch-queeres Zentrum) findet ihre Bleibe in der Müllerstraße 26, mitten im Glockenbachviertel. Stellvertretend für das Lesbentelefon bedankten sich die Sprecherinnen für die „jahrelange und umfassende Unterstützung der Stadt“, dafür, dass sie bei der Sanierung durch die Gewofag „intensiv eingebunden wurden“ und für die nun „wunderschönen Räume“. OB Reiter freut sich, dass sein Versprechen „München bekommt ein Lesbenzentrum“ nun eingelöst wird:

„Die Community in München ist groß. Es ist richtig und wichtig, dass es jetzt eine Begegnungsstätte für lesbische Frauen gibt – in der Mitte der Stadt. Unterschiedliche Lebensweisen sind in München ausdrücklich willkommen!“ Er bedankt sich für die große Geschlossenheit im Stadtrat, der für das Zentrum gestimmt hat, für die Unterstützung durch die Stadtverwaltung und bei den vielen auch ehrenamtlichen Akteurinnen aus der Community, allen voran beim Lesbentelefon e.V. und bei der Lesbenberatungsstelle LeTRa.

Mit dem neuen Zentrum will die Stadt nicht nur einen geschützten Raum für die Bedürfnisse und Anliegen von lesbischen Frauen schaffen, sondern auch die lesbische Bevölkerungsgruppe deutlich sichtbarer machen. Die Stadt fördert das Zentrum mit einem einmaligen Kostenzuschuss für die Ersteinrichtung in Höhe von 130.000 Euro sowie einem jährlichen Zuschuss von rund 480.000 Euro. Es wird ein vielseitiges und attraktives Angebot geben, das neben individueller niedrigschwelliger Beratung auch ein Café, eine Bar, Gruppenaktivitäten, Vorträge, Veranstaltungen und Schulungen bietet. „Kunst, Kultur, Politik und Lebensart für Lesben, Queere und befreundete Frauen“, kündigte eine der Vertreterinnen des LeZ an. Die offizielle Eröffnung ist dann für den Oktober geplant.