Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
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Coronavirus-Fälle in München: Aktuelle Zahlen


Entwicklung der Fallzahlen in München

Update 26.10.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle

In München wurden für Sonntag, 25. Oktober, 283 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 15.377 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 12.337 Personen, die bereits genesen sind, sowie 240 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 114,5. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI sowie werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt. Im Falle einer Abweichung zwischen RKI- und LGL-Wert ist der jeweils höhere Wert maßgebend.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,12 (Stand 25.10.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 112 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,12 liegt diese Spannbreite zwischen 1,01 und 1,46. Bei einer niedrigen Rate von täglichen Neuinfektionen können bereits kleinere Änderungen größere Schwankungen bewirken.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona.

Unter 233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Hinweis: Die Inzidenzzahl des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bezieht sich auf die offizielle Einwohnerzahl der Stadt München (ohne Landkreis) zum 31.12.2019: 1.484.226 Einwohner.
Die Verwendung dieser Einwohnerzahl basiert auf einer deutschlandweiten Regelung des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Entwicklung Fallzahlen
Infogram

Die Gesamtzahl entspricht allen bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchnern, einschließlich der Personen, die zwischenzeitlich geheilt oder verstorben sind.

Diese aufaddierende Zählweise ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgegeben.

Die Zahl der aktuell Infizierten ergibt sich aus der Gesamtzahl aller bislang positiv auf Corona getesteten Münchnerinnen und Münchner, abzüglich der Personen, die zwischenzeitlich genesen oder verstorben sind.

Hinweis: Am 6. Juni 2020 wurde – im Rahmen einer bundesweiten Umstellung – die Meldesoftware des Münchner Gesundheitsamts angepasst, um die Corona-Fallzahlen in der vom Robert Koch-Institut neu eingeführten Fallkategorie „Covid-19“ erfassen und übermitteln zu können. Wie in anderen Bundesländern auch, kam es bei der dazu nötigen Neuzuordnung und Validierung auch in Bayern und München zu einer Bereinigung der bislang erfassten Daten. Diese Qualitätssicherung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Tageswerte
Infogram

Das Datum bezieht sich jeweils auf den Tag, an dem das positive Testergebnis an das Gesundheitsamt gemeldet wird (jeweils Stand 23.59 Uhr). Aufgrund von Nachmeldungen und Qualitätskontrollen können sich Tageswerte auch rückwirkend ändern. Diese Fälle fließen dann nur in die Gesamtzahl ein. Wegen der 14-tägigen Covid-19-Inkubationszeit spiegelt die Darstellung das tatsächliche Infektionsgeschehen mit einer Verzögerung von rund zwei Wochen wider.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Bei der Berechnung wird jeweils die Einwohnerzahl des Statistischen Bundesamts bzw. des Bayerischen Landesamts für Statistik mit Stand 31.12.2019 zugrunde gelegt, um eine deutschlandweite Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten. Für München beträgt diese amtliche Einwohnerzahl 1.484.226.

Die 7-Tage-Inzidenz wird täglich vom Robert Koch-Institut (RKI; https://corona.rki.de) sowie werktäglich auch vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL; https://t1p.de/lgl-inzidenz) ermittelt. Im Falle von Abweichungen zwischen RKI- und LGL-Wert ist der jeweils höhere Wert maßgebend.

Die bayerische Staatsregierung hat in ihrer Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung Regelungen festgelegt, die in den Landkreisen und kreisfreien Städten gelten, deren 7-Tage-Inzidenz-Wert 35, 50 oder 100 überschreitet. Das bayerische Gesundheitsministerium veröffentlicht die betroffenen Hotspots tagesaktuell unter www.stmgp.bayern.de. Die aktuellen Corona-Maßnahmen für München finden sich unter muenchen.de/corona.

FAQ Coronazahlen

Altersverteilung
Infogram

Die Zuordnung von Corona-Fällen geschieht grundsätzlich nach dem Wohnort-Prinzip.

Ein Münchner Fall ist demnach ein Corona-Infizierter, der in München wohnt.

Keine Münchner Fälle sind dagegen Corona-Infizierte, die zwar in München arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Münchner Krankenhaus stationär aufgenommen wurden, ihren Wohnsitz aber im Umland haben.

Die genannten Todesfälle sind die verstorbenen Münchner Covid-19-Patienten, die dem Gesundheitsamt nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet wurden.

Intensivbetten in Münchner Krankenhäusern

Durch die Beendigung des bayernweiten Katastrophenfalls entfiel die Grundlage der Vorhaltepflicht von Bettenkapazitäten speziell für COVID-19-Patienten in den Kliniken.

Entsprechend werden diese Zahlen auch nicht mehr von den Kliniken gemeldet.