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Entspanntes Miteinander an der Isar


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© Presseamt/Nagy

So geht‘s: Richtig grillen, hinterher aufräumen und gegenseitig Rücksicht nehmen

Die Stadt ergreift verschiedene Maßnahmen, um den Stadtfluss lebenswert zu erhalten

Ob Sonnen, Baden oder Picknicken: Die Isar mitten in der Stadt ist ein beliebter Aufenthaltsort für viele Münchnerinnen und Münchner. Und sie ist Landschaftsschutzgebiet. Es gilt daher, diverse Nutzungsarten und Interessen unter einen Hut zu bringen.

So setzt die Stadt an verschiedenen Punkten an: Die im letzten Jahr gestartete Kampagne „Wahre Liebe ist ...“ etwa wird gerade fortgesetzt. Sie ruft die weniger rücksichtsvollen Partygänger dazu auf, richtig zu grillen und ihren Abfall zu entsorgen. Außerdem gibt es Mülltüten gratis: An den Kiosken entlang der Isar oder an einen der sieben Mülltüten-Spendern am Isarufer. Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit mit dem Edeka-Markt: Dort wird auf Einweg-Grills zwei Euro Pfand erhoben.

Damit man weiß, wo genau Grillen erlaubt ist, wurden Hinweisschilder aufgestellt. Zudem weist eine eigene Isar-App die Grillzonen aus. Neu bestückt ist sie in diesem Jahr mit einer Wegsuchfunktion zu Toiletten und Müllbehältern. Zu finden ist diese Anwendung unter isar-map.de oder in der App von muenchen.de.

Für die richtige Entsorgung hat die Stadt inzwischen 95 Gitterboxen für den Müll und 17 Behälter für Grillasche aufgestellt. An stark frequentierten Stellen stehen noch weitere Abfallcontainer bereit, wie in diesem Jahr etwa auch an der Reichenbachbrücke. Teilweise sind die Boxen beleuchtet, also auch nachts noch gut zu finden.

Zudem reinigt die Stadt während der Hauptsaison die Isarufer mehrmals wöchentlich, bei schönem Wetter sogar täglich. An besonders stark besuchten Abschnitten sind Reinigungskräfte tagsüber permanent vor Ort.
25 mobile Toiletten sind zwischen Marienklause und Kabelsteg aufgestellt. Am Flaucher sind bei Bedarf sogar noch zwei zusätzliche Kabinen vorhanden. Seit Anfang des Jahres gibt es außerdem am Tierpark-Parkplatz am Flaucher und an der Floßlände zwei fest installierte Toilettenanlagen, die auch barrierefrei sind.

Täglich bis 21 Uhr ist das Team der städtischen Naturschützer unterwegs und von April bis Ende September wird zusätzlich ein privater Wachdienst eingesetzt. Die Mitarbeiter sensibilisieren für richtiges Entsorgen, Grillen und ein friedliches Miteinander – ahnden aber auch Fehlverhalten.

Zahlreiche Informationen zur Isar als Erholungs- und Naturraum sind unter muenchen.de zu finden.

Sauber Grillen leicht gemacht

Wenn man ein paar Regeln beachtet, wird der eigene Grillspaß nicht zur Belästigung für andere und zur Gefahr für die Natur.
Zunächst gilt es, nur in den ausgewiesenen Grillzonen zu grillen.
Mit einem ausreichenden Abstand zu Bäumen und Sträuchern darf nur auf einem geeigneten Gerät gegrillt werden, also die Grillkohle nicht am Boden verwenden. Auch Holzfeuer ist zu gefährlich. Zudem sollte man den Funkenflug nicht unterschätzen. Deshalb nach dem Grillen die Glut löschen und in den von der Stadt bereitgestellten Aschebehältern entsorgen. Den restlichen Müll wieder mitnehmen oder in die Gitterboxen werfen.
Alle Informationen zu Grillregeln und -zonen sind zu finden unter muenchen.de/grillen oder in der Anwendung isar-map.de, die auch in der App von muenchen.de abrufbar ist.

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© Lukas Barth

Wo gibt es Freiräume neu zu entdecken?

Mit Fernrohr und einem Spaziergang die Isar von einer anderen Seite kennenlernen

Wer die Isar auf eine neue und ganz besondere Weise erkunden möchte, kann dies jetzt mit einem faltbaren Fernrohr tun. Mit dabei ist ein Routenvorschlag für eine etwa einstündige Entdeckungsreise von der Reichenbach- bis zur Maximiliansbrücke.

Dabei bekommt der Spaziergänger Informationen zu Vorhaben, die im Rahmenplan für den innerstädtischen Isarraum entwickelt wurden. Mit dem Konzept sollen unter anderem die Aufenthaltsqualität gesteigert und naturnahe Bereiche gesichert werden.

Die kostenlosen „Freiraumflimmer-Fernrohre“ liegen unter anderem im Alpinen Museum oder im Gasteig aus.

Bei einem geführten Spaziergang die Isarlandschaft erkunden? Wer das möchte, kann am 2. August von 17.30 bis 19.30 Uhr dabei sein – und das ebenfalls kostenlos. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist allerdings eine Anmeldung bis 31. Juli an freiraumzeit@muenchen.de nötig. Weitere Führungen folgen im September.

Beide Angebote finden im Rahmen des Projekts „Freiraumzeit“ des Referats für Stadtplanung und Bauordnung statt. Es befasst sich im Austausch mit interessierten Münchnerinnen und Münchnern mit der langfristigen Entwicklung von Freiraum in der Stadt.

In diesem Jahr bietet das Planungsreferat daher zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen an, in denen es um das Erkunden unterschiedlicher Orte und ihrer Nutzungsmöglichkeiten geht.

Alle Informationen zum Projekt und zu den Mitmach-Aktionen sind unter muenchen.de/freiraumzeit zu finden.