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Geballte Kultur in den Vierteln


Letztes Jahr mussten sie Corona-bedingt leider ausfallen – in diesem Jahr finden sie angepasst an die aktuell geltenden Vorgaben wieder statt: Die Stadtteilwochen – kulturelle Großereignisse direkt vor Ort.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Dieter Schnöpf

Stadtteilwochen in Allach-Menzing-Pasing und in Sendling-Westpark

Veranstalter ist das Kulturreferat zusammen mit den jeweiligen Bezirksausschüssen

Am Freitag, 25. Juni, um 18.15 Uhr ist es wieder so weit: Die Böllerschützen von vier Stadtteilvereinen geben den Startschuss für die Stadtteilwoche in Allach-Menzing-Pasing.

Bis 4. Juli können die Besucher*innen bei freiem Eintritt auf der Wiese an der Weinschenkstraße Musikgruppen aus dem Stadtviertel sowie leckere Speisen und Getränke genießen. An 38 weiteren Spielorten gibt es Konzerte, Theateraufführungen, Kabarett, Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Kinderaktionen und vieles mehr.

Unter dem Motto „Wir machen was“ gestalten über 170 Kreative, Vereine und Institutionen aus Allach, Menzing und Pasing gemeinsam das Programm, an dem sich auch bekannte Künstler*innen mit Gastauftritten beteiligen. So gibt etwa Stephan Zinner mit seinem Kabarettprogramm „Raritäten“ den künstlerischen Auftakt am Eröffnungsabend. Weitere Größen der Kleinkunstszene, die das Kulturreferat engagiert hat, sind etwa Nora Boeckler, Andreas Rebers, Swango oder Constanze Lindner.

Die Stadtteilwoche Sendling-Westpark ermöglicht vom 15. bis 21. Juli, das Stadtviertel, sein Kulturangebot und Aktive vor Ort kennenzulernen und sich auszutauschen.

In diesem Jahr wird auf ein gedrucktes Programmheft verzichtet, um flexibel auf Corona-bedingte Anpassungen reagieren zu können. Das Programm ist unter stadtteilwochen-muenchen.de zu finden. Dort sind auch tagesaktuelle Änderungen eingestellt.

Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienemaßnahmen statt. Der Eintritt ist frei, die Besucherzahl an den verschiedenen Spielorten ist jedoch begrenzt. Auf dem Festplatz dürfen sich maximal 500 Personen gleichzeitig aufhalten.

OB Dieter Reiter  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Oberbürgermeister Dieter Reiter:

„Stadtteilwochen sind kulturelle Großereignisse in den Vierteln. Sie sind Treffpunkt und Schauplatz: Man kommt zusammen, erlebt ein ganz besonderes Kulturprogramm und entdeckt immer auch Neues aus dem eigenen Stadtbezirk. Fühlen Sie sich eingeladen. Der Eintritt ist frei, denn es ist ein Festival für alle. Viel Spaß!“

Dezentrale Angebote in der ganzen Stadt

Seit 7. Juni darf in den Stadtteilkulturhäusern wieder Programm stattfinden

Die Stadt hat in vielen Stadtbezirken räumliche Lösungen geschaffen, die den zahlreichen Akteur*innen in der Stadtteilkultur wie auch bürgerschaftlich Engagierten für vielfältige Aktivitäten und Programme zur Verfügung stehen – die Stadtteilkulturhäuser.

Sie ermöglichen den Bürger*innen, das kulturelle Leben in ihrem Viertel aktiv mitzugestalten. Das breitgefächerte Programm der Häuser bietet Information, Unterhaltung, Vernetzung und Aktivierung Bürgerschaftlichen Engagements. Seit 7. Juni ermöglichen die Corona-Auflagen nun auch wieder die Öffnung dieser Häuser. Was wo geboten wird, findet sich auf den Internetseiten der jeweiligen Häuser.

27 stadtteilkulturelle Einrichtungen gab es bislang, in diesem Jahr kommen zwei weitere hinzu: Die LUISE an der Ruppertstraße kann nun endlich – Corona-bedingt verzögert – Mitte Juli Einweihung feiern. Das LU steht für Ludwigsvorstadt, das I für Isarvorstadt und SE für Sendling, es ist also ein Zentrum für zwei Stadtbezirke. Im September eröffnet dann außerdem das neue Stadtteilkulturhaus Kultur im Trafo an der Aldringenstraße in Neuhausen-Nymphenburg. Wer dort mit Veranstaltungen, Ausstellungen oder anderen Formaten aktiv werden möchte, kann das Team per E-Mail kontaktieren.

In Planung oder in Bau sind derzeit unter anderem die Stadtteilkulturhäuser in Freiham, am Hanns-Seidel-Platz in Neuperlach und am Maria-Nindl-Platz in Bogenhausen. Eine Übersicht ist unter muenchen.de/stadtteilkultur zu finden.

Saisonale Umnutzung: Parkbuchten begrünt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet laden zum Verweilen im öffentlichen Raum ein.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Wie in den Straßen Lebensräume entstehen

Mehr Platz im öffentlichen Raum mit Sommerstraßen, Parklets und Stadtterrassen

Sommerstraßen, Parklets, Stadtterrassen – inzwischen haben die Münchner*innen verschiedene Möglichkeiten, um im Sommer zusätzlichen Raum zum Spielen und Aufenthalt im Freien zu nutzen.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat der Stadtrat beschlossen, die Sommerstraßen auch 2021 einzurichten. Für mehrere Wochen wandelt die Stadt zehn Straßenabschnitte in verkehrsberuhigte Bereiche um. Alle Anwohner*innen können den zusätzlichen Raum nutzen und auch mitgestalten.

Als Pilotprojekt im Sommer 2019 auf der Schwanthalerhöhe gestartet, können in diesem Jahr alle Münchner*innen eine Parkbucht in ein Parklet umwandeln. Eine Info-Veranstaltung dazu findet am Donnerstag, 24. Juni von 17 bis 19 Uhr per Zoom statt. Am 1. Juli bietet das Mobilitätsreferat von 17 bis 19 Uhr zudem einen Workshop mit Bau- und Gestaltungstipps an. Alle Informationen dazu auf muenchenunterwegs.de.

Auch sogenannte Stadtterrassen ermöglicht die Stadt in diesem Sommer. Dabei können Bürger*innen geeignete und witterungsfeste Tische und Sitzmöbel auf öffentlichen Plätzen aufstellen, sofern eine Genehmigung eingeholt wurde. Relevant dafür ist etwa, dass mindestens sechs Quadratmeter zur Verfügung stehen und ein Mehrwert für alle gegeben ist. Das Mobiliar muss daher auch für alle nutzbar sein. Interessierte können einen Antrag mit Lageplan beim zuständigen Bezirksausschuss (BA) stellen. Alle BAs sind auf dem München Portal unter muenchen.de/ba zu finden.

 

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 22. Juni 2021.