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Mobilität in München


Verkehrsmittel in München, Fahrradfahrer*innen [Fotos: MVG/Kerstin Groh (4), SWM/Steffen Leiprecht (1), Tobias Hase (1)]  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Mitreden beim 1. Mobilitätskongress

Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Exkursionen und Ausstellungen

Vom 7. bis 10. September lädt die Stadt zum Mitgestalten ein

Mobilitätskonzepte, öffentlicher Nah­verkehr, Radinfrastruktur, Stadt-Umland- Pendelverkehr, innovative Verkehrsmittel und eine autofreie Innenstadt – mit die­sen Themen befasst sich die Münchner Mobilitätsstrategie 2035 der Stadt. Weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu ÖPNV, Rad und neuen Konzepten ist die Devise.

Im Rahmen des 1. Münchner Mobi­litätskongresses, der parallel zur und verzahnt mit der IAA Mobility 2021 stattfindet, wird Oberbürgermeister Die­ter Reiter zusammen mit Mobilitätsreferent Georg Dunkel diese Strategie vorstellen.

An vier Tagen geht es dann um Mobilitäts­formen, die den Klima­schutz, die Luftreinhal­tung und die Flächenef­fizienz im öffentlichen Raum fördern. Der Kon­gress dient zugleich als Startpunkt für einen breiten Diskurs, um ge­meinsam die urbane Mobilität von mor­gen in München weiterzuentwickeln.

Am 7. und 8. September lädt die Stadt in die Alte Kongresshalle im Bavariapark ein. Der OB begrüßt am Dienstag, 7. Sep­tember, um 12.30 Uhr die interessierten Bürger*innen und steigt dann gleich thematisch ein. Am Nachmittag geht es bei einer Podiumsdiskussion über die Herausforderungen für die Mobilität in München weiter.

Am nächsten Tag lädt Bürgermeisterin Katrin Habenschaden zu Debatten unter dem Motto „Mut bei der Mobilitätswende und Mobilität für alle“ ein. Das Programm wird ergänzt durch Keynotes etwa von Prof. Andreas Knie vom Wissenschafts­zentrum Berlin für Sozialforschung und vielen weiteren Vertreter*innen aus Wirtschaft und Industrie, von Mobilitäts-und Nachhaltigkeitsverbänden, Politik und Verwaltung. Nachmittags kann man an drei Workshop-Sessions teilnehmen: „Mobilität für alle: Sicher und inklusiv“, „Arbeit und Mobilität räumlich neu orga­nisieren in der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung“ und „Mobilität 2035 – Perspektiven für Handel, Hand­werk und Transportunternehmen“.

Die beiden Tage 9. und 10. September stehen dann im benachbarten Verkehrs­zentrum des Deutschen Museums ganz im Zeichen der Beteiligung. In rund 20 Workshop-Sessions können sich Inter­essierte etwa mit der Logistik in der Stadt, dem Digitalen Zwilling, der Vision Zero oder der Quartiers­mobilität auseinander­setzen. Die Ergebnisse aller Workshops gehen als Impulse in die Teil­strategien der Münchner Mobilitätsstrategie 2035 ein.

Ergänzend findet ein Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Exkur­sionen zu bürgerschaft­lichen Projekten (siehe dazu nächsten Artikel) und mehr statt.

Alle Informationen zum Programm sind unter mu­enchenunterwegs.de/ mobilitaetskongress zu finden. Dort kann man sich auch anmelden und in einen Newsletter, der über Programmänderungen informiert, eintragen. Die Plätze sind corona-bedingt natürlich begrenzt. Alle Veranstaltungen finden aber in Hybrid-Form statt – wer nicht vor Ort sein kann, kann sie von zu Hause aus mitverfolgen.

Pressefoto OB Dieter Reiter  © Presseamt / Nagy  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
OB Dieter Reiter

Oberbürgermeister Dieter Reiter

„Ich erwarte mir einen kriti­schen und ehrlichen Dialog, aber auch innovative Ideen, die die unterschiedlichen Interes­sen miteinander verbinden. Um die richtigen Wege zu finden, brauchen wir die Zusammenar­beit mit den Bürgerinnen und Bürgern. Und deshalb diskutie­ren wir mit den Münchnerinnen und Münchnern, bei unserem Mobilitätskongress fangen wir damit an.“

Der Pop Up-Bauerngarten ErdLink verwandelt vom 4. bis 12. September auf dem Europaplatz Asphalt in Lebensraum. (Gestaltung: Miro Poferl)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Infoplakat Pop Up-Bauerngarten ErdLink

Innovative Ideen von Münchner*innen

Die Stadt fördert acht Projekte für eine nachhaltige Mobilität von morgen

Münchens Mobilität soll nachhaltiger, klimafreundlicher und sozial gerechter werden – und das unter Beteiligung der Münchnerinnen und Münchnern. Die Stadt hat daher im Frühjahr einen Wettbewerb ausgelobt, bei dem Ein­zelpersonen und Initiativen Konzepte für die Mobilität von morgen einreichen konnten. Acht Akteure setzen ihre Pro­jekte nun im Rahmen des städtischen Mobilitätskongresses um. Die Stadt fördert jedes Projekt mit bis zu 25.000 Euro.

So bringt etwa Kartoffelkombinat – der Verein e.V. vom 4. bis 12. September einen Pop Up-Bauerngarten auf den Europaplatz. Der ErdLink wird begleitet von einem Kennenlern-Programm, das am 12. September um 12 Uhr mit einer Pflanzenversteigerung seinen Abschluss findet. Alle Infos siehe Linkbox unten.

Vom 28. August bis 19. September schafft die Interessengemeinschaft FreiRAUM-Viertel im südlichen Bahn­hofsviertel Raum für Neues. In der Landwehr- und der Schillerstraße hat sie neun Parklets aufgebaut, die Parkplätze in Flächen für Pflanzen, Erholung, Kultur und Informationsaustausch verwandeln. Alle Infos siehe Linkbox unten.

Das Gemeinschaftsprojekt (Leih-) Mobilität für alle verleiht vom 6. bis 10. September von 9 bis 18 Uhr in der Burg­straße 4 Elektromobile. Die temporäre Ausleihstation ermöglicht auch mobili­tätseingeschränkten Personen entspannt die Altstadt und die Fußgängerzone zu erkunden. Alle Infos siehe Linkbox unten.

Daneben fördert die Stadt das „Som­merexperiment Parkstraße“ der Münch­ner Initiative Nachhaltigkeit, „Stadtver­führung“ vom Referat für Stadtverbes­serung, das „Reallabor Maxtor“ der Initiative Prannerstraße, „OpenQ – Auto oder Du“ der Kooperative Großstadt eG sowie die „Sichere ADFC-Kreuzung“. Wer mehr über die Projekte erfahren will, kann sie in einer Vorstellungsrunde am 7. September um 18 Uhr beim Mo­bilitätskongress (siehe Artikel oben) in der Alten Kongresshalle am Bavariapark kennenlernen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mir ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen, wenn wir in unserer Stadt Veränderungen planen. Die bürgerschaftlichen Projekte können uns den Weg in die Zukunft weisen, wenn es um eine klimafreundlichere und sozial gerechte Mobilität für die Menschen in München geht.“