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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Nachhaltige Mobilität in München


Schon mal gesehen? Die Plakate an U-Bahnaufgängen locken mit spannenden Fragen auf muenchenunterwegs.de, wo die Antworten – neben vielen weiteren Infos rund um die Mobilität in München – zu finden sind.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Zeichen & Wunder

Gute Fragen für nachhaltige Mobilität

Anregungen, Termine und Hintergrundinfos auf dem Mobilitätsportal der Stadt: München unterwegs – plakative Kampagne lädt ein, die Angebote zu entdecken

Wie kommt mein Rad wieder ins Rollen? Was ist Münchens größte Fahr­gemeinschaft? Welcher Bus hat keine Räder? Diese und weitere Fragen sind noch bis Ende Oktober auf Plakaten, City-Light-Postern und Infoscreens sowie den Social-Media-Kanälen von München unterwegs zu finden.

Mit der Kampagne Gute Fragen macht die Stadt wichtige und span­nende Inhalte rund um nachhaltige Mobilität in München zum Thema. Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Die Mobilitätswende kann nur dann gelingen, wenn wir alle gemeinsam unser Verhalten ändern. Die Kampagne möchte zum Umdenken einladen und auf die zahlreichen Angebote hinwei­sen, die wir als Stadt hierfür anbieten.“ Die Antworten auf die Kampagnenfra­gen gibt es zusammen mit Angeboten, Terminen und Neuigkeiten rund um die Mobilität auf muenchenunterwegs.de, dem Mobilitätsportal der Stadt.

Diskutieren Sie mit beim Stadtentwicklungsplan

München bekommt einen neu­en Stadtentwicklungsplan. Der STEP2040 zeichnet ein Zukunftsbild von München im Jahr 2040 und befasst sich mit den Handlungs­feldern Freiraum, Mobilität, Sied­lungsentwicklung, Klimaanpassung, Klimaschutz und partnerschaftliche Entwicklung der Region in einem einzigen übersichtlichen Plan. Es ist Münchens erster räumlicher Stadt­entwicklungsplan seit 1983.

Die Bürgerbeteiligung startet mit einer digitalen Kick-Off-Veranstaltung am 8. November um 18 Uhr. Mehr dazu unter muenchen.de/step.

Die Stadt setzt mit Nachdruck Verbesserungen für den Radverkehr um.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

München ist „fahrradfreundliche Kommune“

Erneute Auszeichnung für fortlaufende Radverkehrsförderung und zügige Umsetzung

München hat es wieder schriftlich: Sie ist und bleibt eine fahrradfreund­liche Kommune. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat ihr die Auszeichnung erneut verliehen.

Die Bewertungskommission, beste­hend aus Vertreter*innen des bayeri­schen Verkehrsministeriums, der Ar­beitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) und des ADFC Bayern, kam zum ein­stimmigen Ergebnis, dass München nach sieben Jahren eine Rezertifizie­rung erhalten soll. Die Auszeichnung ist als Anerkennung für einen fort­laufenden Optimierungsprozess zu verstehen, den die jeweilige Kommune angestoßen hat und beständig mit Leben füllt.

Die Stadt hat sich auf einen klaren Kurs in Richtung Mobilitätswende begeben und setzt die zahlreichen Stadtratsbeschlüsse zur Radverkehrs­förderung mit Nachdruck um. Dazu gehört etwa das Bürgerbegehren Radentscheid mit bereits über 40 beschlossenen Einzelmaßnahmen und die deutlich sichtbare Umsetzung des Bürgerbegehrens am Altstadtring. Auch die Verstetigung der Pop-up- Radwege, der erste Bauabschnitt für den Radschnellweg in den Münchner Norden sowie die voranschreitende Planung weiterer Radschnellverbin­dungen, die Fahrradvorrangroute und der bevorstehende Verkehrsversuch zu Protected Bike Lanes zeugen von den umfangreichen Aktivitäten der Stadt. Entsprechend hat sich der Modal-Split- Wert, was den Anteil des Radverkehrs angeht, von 14 Prozent 2008 auf 18 Prozent 2017 gesteigert. Für 2020 liegt der Wert bei zirka 20 Prozent.

Positiv erwähnt wurde zudem auch, dass eigens ein Mobilitätsreferat ge­schaffen wurde sowie das Tempo bei der Umsetzung. Mobilitätsreferent Ge­org Dunkel: „Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung. Doch wir wissen auch, dass noch viel zu tun ist. Deshalb ist die Rezertifizierung für uns auch Ansporn, weiter für eine sichere und komfortable Radinfrastruktur zu arbeiten. Denn das Fahrrad ist neben dem öffentlichen Verkehr ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende.“

In diesem Jahr hat die Stadt auch die Busspur in der Allacher Straße eingerichtet. Die Maßnahme ist eine von vielen zur Busbeschleunigung.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Stadtwerke München

Turbo für den öffentlichen Busverkehr

Mit bereits drei Maßnahmenpaketen sorgt die Stadt für die Busbeschleunigung

Nicht selten stehen auch Busse der MVG im Stau, Fahrzeitenverluste von bis zu sechs Minuten sind im Stoß­verkehr durchaus möglich. Dieses Problem geht die Stadt mit mehreren Maßnahmenbündeln zur Busbeschleu­nigung an. „Wenn der Bus jeden Tag an den Autofahrenden vorbeifährt, über­zeugt das vielleicht den einen oder die andere noch, doch umzusteigen. Und das wäre dann ein Gewinn für uns alle“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter.

So markiert das Baureferat Busspu­ren, damit Busse im Berufsverkehr ungehindert fahren können, Ampel­anlagen werden optimiert – an bereits 77 Prozent der Ampeln mit Busverkehr gibt es eine entsprechende Bevorrech­tigung – oder Halteverbote eingerich­tet, wo Straßen so schmal sind, dass sie nicht in zwei Richtungen gleichzeitig befahren werden können.

Von den 23 Projekten des ersten und zweiten Beschleunigungspakets wurden 17 bereits durch das Baureferat umgesetzt, wie etwa in der Wendl- Dietrich-Straße, der Dietlindenstraße oder am Luise-Kiesselbach-Platz. Sechs Projekte werden noch in diesem Jahr realisiert, eines musste ins nächs­te Jahr verschoben werden.

Die ersten acht Maßnahmen des dritten Pakets hat der Stadtrat im Juli auf den Weg gebracht. Alle Vorhaben sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Weitere elf Maßnahmen des dritten Beschleunigungspakets legt das Mobilitätsreferat dem Stadtrat noch vor. Diese benötigen mehr Vorlauf und sollen ab 2022 umgesetzt werden.

 

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 26. Oktober 2021.