Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Räume für junge Menschen


Oberbürgermeister Dieter Reiter (2.v.l.) eröffnet gemeinsam mit Stadtschulrat Florian Kraus (ganz rechts) und dem Trägerverein MHDS e.V. das Münchner Haus der Schüler*innen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Julian Schulz

Ein eigenes Haus für Schüler*innen

Co-Working-Space für Veranstaltungen, Treffen oder einfach nur als Arbeitsplatz: Die Stadt stellt Räume und Ausstattung bereit, die Jugendlichen organisieren den Betrieb

Seit diesem Sommer gibt es das ei­gens geschaffene Münchner Haus der Schüler*innen. Das MHDS in der Bri­enner Straße 59 bietet Schüler*innen nicht nur Räumlichkeiten für ihr Enga­gement, sie finden dort auch Unter­stützung und ein lebendiges Netzwerk.

Der Co-Working-Space steht allen Münchner Schüler*innen offen – von der Grundschule bis zur beruflichen Schule, sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppenarbeit.

Das Besondere: Die Jugendlichen organisieren den Betrieb des MHDS in eigener Verantwortung. Dazu hat sich der Trägerverein MHDS e.V. gegründet, dessen Vorstand aktive und ehemalige Schülervertreter*innen angehören.

Dienstags, mittwochs und don­nerstags ist das Haus von 15 bis 20 Uhr und freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Interessierte können einfach vorbeischauen und sich bei den anwe­senden Hosts über die Möglichkeiten, die das Haus bietet, informieren. Die geltenden Corona-Regeln sind auf der Webseite unter hausderschueler.de zu finden. Kontakt kann man ebenfalls per WhatsApp an +49 163 27 27 780 oder per Telegram an t.me/hausder­schueler_innen aufnehmen.

Wer sich an der Schule oder für die Interessen von Schüler*innen engagiert, kann die Räumlichkeiten nutzen. Egal ob für öffentliche Veran­staltungen, Teamtreffen oder einfach nur als Arbeitsplatz, um in Ruhe Dinge zu erledigen. Wer auch außerhalb der Öffnungszeiten die Räume nutzen möchte, muss Member werden – ganz unkompliziert und kostenlos. Das Münchner Schülerbüro e.V., die Stadtschüler*innenvertretung und Fridays for Future sind bereits dabei. Es sind schon zahlreiche Anfragen von weiteren Gruppen eingetroffen, gerne einfach ebenfalls melden.

Die Stadt hat die Ausstattung der Räu­me des MHDS mit Möbeln und IT finan­ziert und übernimmt die Miete. Ober­bürgermeister Dieter Reiter hat von Beginn an das Haus unterstützt: „Für mich hat die Schüler*innenvertretung eine ganz wichtige Rolle innerhalb der Schule. Sie vertritt die Anliegen der Schülerinnen und Schüler. Ich freue mich über das Engagement der jungen Menschen, die hier künftig planen, diskutieren und arbeiten werden und wünsche ihnen viel Erfolg.”

JiBB – zentrale Anlaufstelle für junge Leute  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

JiBB – zentrale Anlaufstelle für junge Leute

Beratung rund um berufliche, soziale und auch persönliche Fragestellungen

Eine zentrale Anlaufstelle, an die sich junge Menschen bis 25 Jahre mit sämt­lichen Fragen rund um Ausbildung, Studium und Beruf wenden können – das ist das JiBB. Junge Menschen in Bildung und Beruf bietet Beratung für alle Jugendlichen und jungen Er­wachsenen ganz unabhängig davon, in welcher Lebenslage sie sich aktuell befinden. Sie können sich also auch mit persönlichen Problemen an das Team von JiBB wenden.

Die jungen Leute können einfach ohne Anmeldung ins JiBB kommen. Es befindet sich im Gebäude der Agentur für Arbeit in der Kapuzinerstraße 30. Derzeit stehen die Türen Montag, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr offen. Zunächst findet ein Gespräch mit Erst-berater*innen statt, die klären, was genau anliegt. Dadurch können sie den Jugendlichen zum genau passenden Ansprechpartner weitervermitteln. Im Anschluss findet dann direkt vor Ort ein Beratungsgespräch statt.

Die jungen Leute, wie auch Erzie­hungsberechtigte oder Fachstellen, können sich auch an die JiBB Hotline unter 54 54 177 942 wenden: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, zudem Montag und Dienstag von 13 bis 16 Uhr und Donnerstag von 13 bis 17 Uhr. Im Internet ist das JiBB zu finden unter jibb-muenchen.de.

Hinter JiBB steht die Stadt Mün­chen, die Agentur für Arbeit, das Job­center, die Regierung von Oberbayern und der Landkreis München. Sie alle haben vielfältige Beratungsangebote, die in der zentralen Anlaufstelle zusam­mengeführt wurden.

Wege ins Ausland  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Chancen und Möglichkeiten im Ausland

Kompetente Infos und Tipps an den Online-Infotagen von 12. bis 14. Oktober

Auch in Zeiten von Corona haben viele junge Leute den großen Wunsch, im Ausland aktiv zu werden – sei es nach dem Ende ihrer Schulzeit, wäh­rend oder nach der Ausbildung oder dem Studium. Wer einen längeren Auslandsaufenthalt plant, erhält bei den Infotagen Wege ins Ausland verlässli­che Informationen.

Wie bereits 2020 bieten kompetente und unabhängige Institutionen ab heu­te bis 14. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr täglich drei Online-Vorträge zu verschiedenen Auslandsprogrammen für junge Leute an.

Nach einer Übersicht mit Wege ins Ausland von A bis Z geht es etwa um Auslandsstudium und Praktika mit ERASMUS+, Möglichkeiten speziell in Kanada oder USA, Work & Travel, Freiwilligendienste im Ausland oder Backpacker-Tipps. Soweit wie möglich wird auch auf coronabedingte Ein­schränkungen eingegangen.

Die Vorträge werden über Youtube live gestreamt und alle Fragen können über die Kommentar-Funktion gestellt werden. Die Referent*innen antworten live im Anschluss an die Vorträge.

Das Programm und der Live-Stream sind unter wege-ins-ausland-messe.de zu finden. Die Teilnahme ist kos­tenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Veranstalter der Online-Infotage sind die Agentur für Arbeit, das Europe Direct Informationszentrum München, das Jugendinformationszentrum (JIZ), die Münchner Stadtbibliothek sowie die Münchner Volkshochschule.

 

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 12. Oktober 2021.