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Digital-Paket für Münchner Schulen


Field Service der LHM Services  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© LHM Services

Unterstützung in der Pandemie – Stadt ermöglicht digital optimierten Unterricht

Die im Dezember beschlossene Versorgung mit WLAN läuft schneller als geplant

Im Zeitalter der Bits and Bytes sorgt die Stadt für eine digitale Infrastruktur in den Münchner Bildungseinrichtungen. Der Distanzunterricht stellt das Bildungssystem aber vor neue Herausforderungen. Kurzerhand verteilte die Stadt daher bereits im letzten Jahr rund 8.200 Tablets an bedürftige Schüler*innen. Im Dezember stimmte der Stadtrat außerdem einer neuen Prioritätensetzung im mehrjährig ausgelegten IT-Zukunftsprogramm zu. Mit den kurzfristigen Maßnahmen unterstützt die Stadt die Münchner Bildungseinrichtungen digital.

Schwerpunkte bilden die Ausstattung der Lehrkräfte mit insgesamt 10.000 Laptops sowie die kurzfristige WLAN-Ausleuchtung von 50 weiteren Schulen und die Anschaffung von 2.000 LTE-Routern.

Die LHM Services GmbH (LHM-S), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke München (SWM), konnte gerade den 1.000 Router an das Theodolinden-Gymnasium übergeben. Damit haben in einer ersten Welle alle Münchner Schulen, die nicht bereits über eine umfassende Ausleuchtung mit dem so genannten pädagogischen WLAN verfügen, früher als geplant LTE-Router erhalten. Mit der zweiten Rolloutphase wird umgehend nach Auswertung der ersten Nutzerfeedbacks begonnen.

In einem weiteren Schritt erfolgt an bis zu 50 Schulen, die über die Voraussetzung der bereits vorhandenen, passiven Gebäude- und Etagenverkabelung verfügen, eine WLAN-Ausleuchtung. Mit rund 30 WLAN-Access Points pro Einrichtung werden die wichtigsten Bereiche abgedeckt. Die Umsetzung startet ab April und soll bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein.

OB Dieter Reiter  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Oberbürgermeister Dieter Reiter:

„Die Corona-Pandemie hat uns in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, dass wir bei der Digitalisierung der Schulen Nachholbedarf haben. Deshalb ist es wichtig, dass wir durch kurzfristige Maßnahmen die Situation deutlich verbessern können. Dazu gehört die Anschaffung von Tablets für Schülerinnen und Schüler und Laptops für Lehrkräfte, sowie die Bereitstellung von LTE-Routern und ein weiterer WLAN-Ausbau."

Connected Urban Twins   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Smart City – Isarmetropole ist Pionier

Neues EU-Förderprojekt und Innovationswettbewerb für die digitale Stadtentwicklung

„München gehört auf dem Gebiet der Smart Cities zu den Vorreitern,“ freut sich Oberbürgermeister Dieter Reiter. „Das zeigt unter anderem die Platzierung auf Rang 2 der deutschen Großstädte im aktuellen Smart City Index des Bitkom.“ Als Smart City testet die Stadt digitale Erneuerungen und fördert innovative Ideen, die über die Stadtgrenze hinaus wichtige Impulse geben.

Schon mit den Projekten Smarter Together, City2share und Eccentric, dem Digitalen Zwilling München oder dem Projekt zur Verbesserung der Verkehrsdatensituation in München konnte München viele innovative Erfahrungen sammeln. Mit einer weiteren EU-Förderung kann die Stadt nun ihren Weg zu einer Smart City fortsetzen: Für das Kooperationsprojekt „Connected Urban Twins – Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für integrierte Stadtentwicklung“ (CUT) erhält die Stadt gemeinsam mit Hamburg und Leipzig rund 32,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

„Digitale Zwillinge – also virtuelle, interaktive 3D-Stadtmodelle – verfügen über viel Potenzial für Städte, ihre Verwaltungen und die Stadtgesellschaft insgesamt,“ weiß der OB. „Damit können wir Zukunftsszenarien simulieren, die uns wichtige Impulse geben für die Stadtentwicklung in München.“

Neben der eigenen Forschungsarbeit setzt die Stadt auch Anreize für Innovationen. Studierende, Gründer*innen sowie alle Akteure aus der Start-up-Community sind aufgerufen, tragfähige Lösungen für kommunale Fragestellungen zu erarbeiten. Den Lösungsansatz, der am meisten überzeugt, zeichnet die Stadt mit dem städtischen Innovationspreis aus. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und Münchner Entrepreneurship-Zentren wird er entwickelt und in der Praxis erprobt.

Die Bewerbungsfrist für den Preis 2021 läuft bis zum 15. Mai. Alle Infos sind unter muenchen.de/innovationswettbewerb zu finden.

Der Glasfaserausbau schreitet voran – Ende 2021 verfügen 70 Prozent der Münchner*innen über die Technik der Zukunft.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Stadtwerke München

Netzausbau fürs Highspeed-Internet

Ende 2021 werden über 630.000 Haushalte und Betriebe am Glasfasernetz sein

Bis Ende 2021 statten SWM und M-net weitere Haushalte mit einem Glasfaseranschluss bis ins Gebäude aus, sodass dann über 630.000 Haushalte und Betriebe am Glasfasernetz sind. Damit sind zum Jahresende 70 Prozent der Münchner*innen gigabitfähig.

Im Rahmen der ersten Phase des Glasfaserausbaus wurde die Innenstadt innerhalb des Mittleren Rings mit ihren rund 400.000 Haushalten erschlossen.

M-net aktiviert derzeit die Netze in Milbertshofen, Freimann Süd, Siebenbrunn, Neupasing, Nymphenburg Nord, Oberföhring Ost, Mittersendling und Thalkirchen. Die SWM setzen den Ausbau in Alte Heide, Pasing Ost, Alt Moosach und Nymphenburg Süd fort.

 

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 6. April 2021.