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Es lebe der Münchner Sport!


Gut gesichert emporklimmen – die Kletterwand ist eines der zahlreichen Angebote beim Outdoorsportfestival, die Groß und Klein an diesem Sonntag im Olympiastadion kostenlos ausprobieren können.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© RBS/Tobias Hase

Entdecke deinen Outdoor-Sport

Das 5. Münchner Outdoorsportfestival lädt in das Olympiastadion ein: Am Sonntag sind bei den Sportfans wieder Mut, Neugier und Enthusiasmus gefragt

Seit 2016 können sich die Münchner* innen einmal im Jahr unter freiem Him­mel in den verschiedensten Sportarten ausprobieren. Nach einjähriger Corona-bedingter Pause kommt das Münchner Outdoorsportfestival in diesem Jahr wieder zurück in den Olympiapark.

Am Sonntag, 19. September, heißt es für Interessierte von 10 bis 18 Uhr „Sei dabei und entdecke Deinen (Out­door-) Sport!“. Damit die momentan geltenden Hygienevorschriften einge­halten werden können, zieht das Out­doorsportfestival in diesem Jahr in das Olympiastadion um. Dort erwartet die Münchner*innen eine breite Palette un­terschiedlichster sportlicher Mitmach-angebote für Anfänger und Profis so­wie das passende Infotainment – und das alles bei freiem Eintritt.

Zu den Programm-Highlights gehört auch in diesem Jahr der Flying Fox, der in 35 Metern Höhe quer durch das Stadion führt. Ebenfalls in luftige Hö­hen geht es bei der Zeltdach-Tour oder beim Klettern im Hochseilgarten. Ein umfangreiches Sportangebot für jede Jahreszeit wie beispielsweise Moun­tainbiken, Parkour oder Bogenschießen steht ebenfalls im Olympiastadion bereit. Und wer noch nicht genug hat, kann sein Gleichgewicht beim Slack­linen oder an der Skisprungschanze unter Beweis stellen.

Eine Vielzahl an Vereinen, Verbänden und Institutionen bietet Mitmach­programme, Demonstrationen und Infotainment. Die Veranstalter, das Referat für Bildung und Sport und die Olympiapark München GmbH, freuen sich, wenn die Besucher*innen mit viel Enthusiasmus, Mut und Neugier auch dieses Jahr wieder das Angebot im Olympiapark nutzen.

Damit alle gemeinsam und sicher sporteln können, wird die Anzahl an gleichzeitig anwesenden Besucher* innen beschränkt werden. Sämtliche Informationen, auch zu den Covid- 19-Hygienemaßnahmen, gibt es unter sport-festivals.de.

Schulsporthallen können von Vereinen genutzt werden. In diesem Jahr kommen 17 neue Halleneinheiten hinzu.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Vereinssport in neuen Schulsporthallen

Mit dem Schulbauprogramm verbessert die Stadt auch die Sport-Infrastruktur

Münchens Bevölkerung wächst – und deshalb auch der Bedarf an Sportstätten. Neben dem Sportbaupro­gramm plant die Stadt daher auch beim Schulbau, wo möglich, auch immer für den Freizeitsport mit. Außerdem unter­stützt sie Vereine beim Bau.

Insgesamt entstehen durch die drei Schulbauprogramme 179 Sporthallen- Einheiten und 10 Schwimmhallen. Trotz der angespannten Haushaltslage streicht die Stadt die geplanten Inves­titionen nicht. Perspektivisch verfügt die Stadt über 418 Sporthallen, davon 75 Dreifach-, 50 Zweifach- und 293 Einfach- und Kleinsporthallen.

In diesem Sommer kann die Stadt die Arbeiten für 13 Projekte aus dem Schul- und Kitabauprogramm abschlie­ßen. Dabei entstehen auch ab Schul­start 17 neue Sporthallen-Einheiten und eine Schwimmhalle, die auch vom Vereinssport genutzt werden können.

Rund 78 Prozent der Sporthallen in München sind städtische Sporthallen. Dieses Angebot wird durch Vereine er­gänzt. Die Stadt unterstützt die Vereine beim Bau von Hallen mit dem Son­derförderprogramm Sporthallenbau. Ein voller Erfolg: Bislang hat der ESV München e.V. seine Dreifachsporthalle erweitert, der TSV München-Ost e.V. eine Dreifachsporthalle neu gebaut und den Bestand saniert und die Turnerschaft Jahn München von 1887 e.V. ebenfalls einer Dreifachsporthalle neu gebaut.

Skateboarding und BMX wird ab Anfang 2024 in der kernsanierten Eggenfabrik in Pasing möglich sein.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Visualisierung: Behnisch Architekten

Pläne für Actionsporthalle liegen vor

Skaten und Biken unter den Kuppeln der denkmalgeschützten Eggenfabrik

Auch im Winter Sportarten nachge­hen, die bislang eher draußen stattfin­den – das ermöglicht die Stadt mit der neuen Actionsporthalle in Pasing.

Das Baureferat kernsaniert die denk­malgeschützte Eggenfabrik und wan­delt sie in eine Indoor-Anlage für die Sportarten Skateboarding und BMX um. Anfang 2024 soll die Halle den Sportler*innen zur Verfügung stehen. Waren zu Beginn der Neuplanungen zunächst 800 Quadratmeter vorge­sehen, konnten die für den Sport zur Verfügung stehenden Bereiche jetzt auf insgesamt 1.000 Quadratmeter erweitert werden. Ermöglicht wird das, indem Teile der nötigen Versorgungsin­frastruktur außerhalb der Halle platziert werden.

Für die Sanierung im ersten Bauab­schnitt hat die Stadt 11 Millionen Euro veranschlagt, der Bund bezuschusst das Projekt sogar mit dem Höchst­satz von drei Millionen Euro über das Programm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Sobald es die Haus­haltslage der Stadt wieder zulässt, soll in einem zweiten Bauabschnitt ein Hallen-Neubau realisiert werden. Bis dahin wird die Außenfläche des Areals in die sportliche Nutzung mit einbezogen, insbesondere durch die Anlage von Parkour-Elementen und Slackline-Möglichkeiten.

Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl: „Ich freue mich sehr, dass die Pläne nun vorliegen und wir so eine konkrete Vorstellung von der neuen Actionsport­halle bekommen.“

 

„Die Stadt informiert" erscheint immer dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 14. September 2021.